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Corona in Norden: So läuft der Tourismus an Nord- und Ostsee

Aktuelle Inzidenzwerte, Fallzahlen, Corona-Regeln und Lockerungen: In unserem Newsticker halten wir Sie über die aktuelle Corona-Entwicklung in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern.

  • 28 neue Corona-Fälle in Hamburg – Inzidenz 12,4 (Stand Freitag)
  • 24 neue Corona-Fälle in Schleswig-Holstein – Inzidenz 5,0 (Stand Freitag)
  • 83 neue Corona-Fälle in Niedersachsen – Inzidenz 5,8 (Stand Freitag)
  • Fünf neue Corona-Fälle in Mecklenburg-Vorpommern – Inzidenz 2,8 (Stand Freitag)
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Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt auf 5,0

20.55 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist in Schleswig-Holstein auf 5,0 gefallen. Das geht aus Daten der Landesmeldestelle in Kiel von Freitag (18. Juni, 20.20 Uhr) hervor. Am Vortag hatte der Wert noch bei 5,5 neuen Fällen pro 100.000 Einwohner in einer Woche gelegen. Bundesweit betrug die Sieben-Tage-Inzidenz laut Robert Koch-Institut am Freitag 10,3.

In Schleswig-Holstein kamen innerhalb eines Tages 24 neu gemeldete Infektionen hinzu, eine Woche zuvor waren es 53. Im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion wurden bislang 1619 Todesfälle registriert. Damit ist ein Todesfall hinzugekommen.

Die Zahl der Menschen, die sich mit Covid-19 im Krankenhaus befinden, lag den Angaben zufolge bei 37. Auf Intensivstationen wurden 23 Corona-Patienten behandelt; 20 von ihnen wurden beatmet.

Die Regionen mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz im Land sind die Kreise Pinneberg (11,1) und Herzogtum Lauenburg (9,6). In Dithmarschen liegt die Sieben-Tages-Inzidenz weiterhin bei null.

Fünf Corona-Neuinfektionen in MV gemeldet

17.19 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern sind am Freitag fünf neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Das waren acht weniger als am Freitag vor einer Woche, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) mitteilte (Stand: 16.03 Uhr). Die Gesamtzahl der Corona-Todesfälle im Land blieb unverändert bei 1146.

Die Inzidenz sank im Vergleich zum Vortag um 0,4 auf nun 2,8 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche. Vor einer Woche lag dieser Wert den Angaben zufolge landesweit bei 5,3. Mit 9 ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Ludwigslust-Parchim derzeit am höchsten. Im Landkreis Rostock lag dieser Wert bei 0, in den anderen Regionen zwischen 0,9 (Landkreis Vorpommern-Rügen) und 3,8 (Landkreis Vorpommern-Greifswald).

Die Gesamtzahl der bislang nachgewiesenen Corona-Infektionen im Nordosten beträgt 44 097; als genesen gelten rund 42 760 Menschen. Derzeit werden 24 Corona-Patienten in Kliniken behandelt, 3 weniger als am Vortag; 12 Patienten von ihnen befanden sich auf Intensivstationen, diese Zahl hat sich seit Donnerstag nicht verändert.

Nach Lagus-Angaben wurden bislang 1 316 371 Corona-Schutzimpfungen verabreicht. 51,5 Prozent der Menschen im Nordosten erhielten demnach eine erste Impfung, 32 Prozent auch die notwendige zweite.

Tourismus im Norden zieht an

17.04 Uhr: Dank früher Lockerungen der Corona-Maßnahmen zieht der Tourismus in Schleswig-Holstein allmählich an: Im April übernachteten 88.000 Gäste zwischen Nord- und Ostsee, rund 12.000 mehr als im März und 36.000 mehr als im Februar. Gegenüber dem ersten Lockdown-Monat April 2020 ergibt sich ein Zuwachs von knapp 205 Prozent, wie das Statistikamt Nord am Freitag in Kiel mitteilte. Aussagekräftiger ist allerdings der Vergleich mit dem Vor-Corona-Jahr 2019: Im damaligen April waren 763.000 Gäste in Schleswig-Holstein gezählt worden.

Wegen der der bundesweit besonders niedrigen Infektionszahlen hatte die Landesregierung in Kiel besonders früh erste Lockerungen beschlossen – und das Land schrittweise für Touristen aus anderen Ländern geöffnet: Am 19. April war in der Schleiregion plus Eckernförde die erste Tourismus-Modellregion gestartet. „Bezogen auf die Anzahl der Gäste konnte in der Modellregion Ostseefjord Schlei knapp die Hälfte der Gästezahlen des April 2019 erreicht werden, während es in Eckernförde knapp zwei Drittel waren”, berichteten die Statistiker.

Für den Mai dürfte der Trend weiter nach oben zeigen. Am 1. Mai hatte auch der Kreis Nordfriesland mitsamt seinen Inseln und Halligen als zweite und größte Modellregion den Tourismus wieder hochgefahren. Mehrere Ostsee-Ferienorte an der Lübecker Bucht folgten am 15. Mai. Seit dem 17. Mai steht das gesamte Bundesland wieder Touristen offen

Kreuzfahrthafen Wismar beendet Corona-Zwangspause

15.21 Uhr:  In Wismar legt nach monatelanger Corona-Zwangspause nächste Woche wieder das erste Kreuzfahrtschiff an. Die „Hanseatic Inspiration“ der Reederei Hapag Lloyd wird am Mittwoch erwartet, wie das Columbus Cruise Center Wismar am Freitag bekanntgab. An Bord seien 163 Passagiere. Am 13. Juli werde dann die „Artani“ von Phoenix Reisen in der Hansestadt festmachen. Weitere Anläufe wurden aufgrund der Unsicherheiten in der Pandemie bislang nicht bekanntgegeben. Wismar ist ein kleiner Spieler unter den Kreuzfahrthäfen. Im Jahr 2019 – dem Jahr vor der Corona-Pandemie – wurden 14 Anläufe gezählt.

Corona in Hamburg: Mehr Neuinfektionen als am Vortag

12 Uhr: Hamburg verzeichnete am Freitag 28 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Dies waren sieben mehr als am Vortag. Die Sieben-Tage-Inzidenz fiel weiter auf nun 12,4 (Donnerstag: 12,7). Insgesamt zählt Hamburg seit Ausbruch der Pandemie 77.065 Fälle.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sind in Hamburg bislang 1585 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben (Stand: 17. Juni). Binnen eines Tages wurden drei weitere erfasst.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand 17. Juni 48 Corona-Patienten behandelt. Auf Intensivstationen liegen 23 Corona-Patienten, 13 davon sind Hamburger.

873.325 Menschen sind in Hamburg geimpft worden. 523.898 Zweitimpfungen zählte das RKI für Hamburg (28,4 Prozent, Stand 18. Juni 10.20 Uhr).

Kassenärzte fordern Ende der Corona-Testpflicht

10.35 Uhr: Die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg hat sich für ein Ende der Corona-Testpflicht ausgesprochen. Die Inzidenz gehe zurück, die Impfquote steige und es gebe keine Superspreader-Events, sagte Vorstandschef Walter Plassmann dem „Hamburger Abendblatt“. Im Mai seien 27.000 Euro ausgegeben worden, um einen einzigen Infizierten zu finden. „Mit sinkender Inzidenz werden diese Kosten immer größer. Das ist nicht mehr zu verantworten.“ Außerdem böten die Schnelltests keine Sicherheit, kritisierte Plassmann. Forscher gingen ihm zufolge davon aus, dass die Zahl der falsch-negativen Ergebnis ebenso groß sei wie die der falsch-positiven Ergebnisse.

Inzidenz in Niedersachsen sinkt weiter

8.10 Uhr: Die Entspannung in der Corona-Pandemie wird immer deutlicher: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen ist am Freitag auf 5,8 gesunken – nach 6,4 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche am Vortag. Das ging aus Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervor. Außerdem meldete das Institut 83 Neuinfektionen, die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um 3 auf 5724.

In den Landkreisen Lüchow-Dannenberg und Friesland lag die Inzidenz den Angaben zufolge bei Null. Auf den höchsten Sieben-Tage-Inzidenzwert kam weiterhin die Stadt Delmenhorst mit 18,1, gefolgt vom Landkreis Holzminden mit 17,0.

Beliebter Freizeitpark öffnet nach Corona-Pause wieder für Besucher

7.28 Uhr: Heute um 10 Uhr ist es soweit: Der Hansapark in Sierksdorf öffnet wieder seine Tore. Der Besuch ist auch ohne einen Corona-Test möglich, so der Park. Mit mehr als zweieinhalb Monaten Verspätung können die Fahrattraktionen und Außenanlagen des Parks wieder genutzt werden. In allen Wartebereichen müssen den Angaben zufolge jedoch medizinische Masken getragen werden. Um die Zahl der Besucher zu begrenzen, sei der Eintritt nur mit vorab online gekauften Eintrittskarten möglich, sagte eine Sprecherin des Parks. Das gelte auch für Gäste mit Saisonkarten.

Neue Regeln ab heute: Wo die Maskenpflicht gilt – und wo nicht

7.02 Uhr: Hamburg lockert die Maskenpflicht weiter. Ab heute muss im Freien keine Maske mehr getragen werden – solange genügend Abstand eingehalten werden kann, wie der Senat am Donnerstag mitteilte. Die Pflicht, wegen Corona eine medizinische Maske im Freien zu tragen, gelte nur noch dort, wo Abstände von 1,5 Meter nicht möglich seien, etwa auf Wochenmärkten, in Warteschlangen vor Geschäften, Gaststätten sowie bei touristischen Stadtrundfahrten.

In Innenräumen, bei religiösen Veranstaltungen, in Einrichtungen der Kultur, beim Einkaufen, bei Sportveranstaltungen und jeglichen anderen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen muss weiterhin eine medizinische Maske getragen werden – das gilt auch für Schulen. Im Öffentlichen Personennahverkehr müssen Hamburger keine FFP2-Maske mehr tragen. Künftig reicht es auch hier eine medizinische aus.

Das waren die News vom 17. Juni

Was die Curevac-Enttäuschung für Hamburg bedeutet

21.12 Uhr: Der Rückschlag bei der Markteinführung des Corona-Impfstoffs des Tübinger Pharmaunternehmens Curevac hat akut keine Auswirkungen auf die Hamburger Impfkampagne. „Dosen des Curevac-Impfstoffs waren bisher in unserer Terminplanung nicht vorgesehen. Dass sie absehbar nun nicht eintreffen werden, hat deswegen keine unmittelbaren Folgen“, sagte der Sprecher der Sozialbehörde, Martin Helfrich, am Donnerstag.

Mittelbar werde die Impfkampagne aber schon zurückgeworfen, „weil diese Absage eine schlechte Nachricht für die angekündigte Beschleunigung der Impfstofflieferungen ist“, sagte Helfrich. Es sei davon auszugehen, dass Curevac-Lieferungen in den vom Bund angekündigten, höheren Gesamtimpfstoffmengen enthalten gewesen seien – „und nun nicht kommen werden“. Ein „Ketchup-Effekt“, nach dem der Impfstoff wie der Ketchup aus der Flasche erst nur tröpfchenweise und dann in einem großen Schwung komme, sei bislang nicht in Sicht.

Curevac hatte zuvor mitgeteilt, dass der eigene Impfstoffkandidat CVnCoV einer Zwischenanalyse zufolge nur eine vorläufige Wirksamkeit von 47 Prozent gegen eine Corona-Erkrankung „jeglichen Schweregrades“ erzielt und damit nicht die vorgegebenen statistischen Erfolgskriterien erreicht hat.

Neue Zahlen in Schleswig-Holstein: Inzidenz sinkt auf 5,5

20.34 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist in Schleswig-Holstein auf 5,5 gefallen. Das geht aus Daten der Landesmeldestelle in Kiel von Donnerstag hervor. Am Vortag hatte der Wert noch bei 6,0 neuen Fällen pro 100.000 Einwohner in einer Woche gelegen. In Schleswig-Holstein kamen innerhalb eines Tages 24 neu gemeldete Infektionen hinzu, eine Woche zuvor waren es 32. Im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion wurden bislang 1618 Todesfälle registriert. Seit Dienstag wurde kein weiterer Todesfall gemeldet. Die Zahl der Menschen, die sich mit Covid-19 im Krankenhaus befinden, lag den Angaben zufolge weiter bei 38. Auf Intensivstationen wurden wie am Vortag 22 Corona-Patienten behandelt; 19 von ihnen wurden beatmet. Die Regionen mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz im Land sind weiterhin die Kreise Pinneberg (11,7) und Stormarn (9,0). In Dithmarschen liegt die Sieben-Tages-Inzidenz weiterhin bei null – in Flensburg weiter bei 1,1.

Inzidenz in MeckPomm sinkt weiter auf 3,2

18.15 Uhr: Nachdem am Donnerstag landesweit nur vier weitere Corona-Infektionen registriert wurden, ist die Sieben-Tage-Inzidenz weiter gesunken. Wie das Lagus berichtete, liegt sie nunmehr bei 3,2. Das sind 0,8 Punkte weniger als am Mittwoch. Mecklenburg-Vorpommern ist damit weiter Schlusslicht in der Tabelle der Bundesländer. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen im Nordosten stieg damit auf 44.097. Als genesen gelten 42.745 Menschen. Mit Stand Mittwoch wurden noch 27 Corona-Patienten in Kliniken behandelt, 12 Patienten davon waren auf Intensivstationen. Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit einer Sars-CoV-2-Infektion gemeldet.

Mit Ausnahme des Kreises Ludwigslust-Parchim, der eine Sieben-Tage-Inzidenz von 10,9 aufweist, liegen nun alle Kreise und kreisfreien Städte unter 4. Die Spanne reicht vom Landkreis Rostock mit 0,0 bis zum Landkreis Vorpommern-Greifswald 3,8. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts sind in MV mit Stand Mittwoch 30,9 Prozent der Menschen vollständig geimpft. Insgesamt wurden bisher 1,29 Millionen Corona-Impfungen im Nordosten gegeben.

Maskenpflicht für Hamburgs Schüler auch nach Sommerferien

16.24 Uhr: Die Schülerinnen und Schüler in Hamburg müssen zumindest zum Start des kommenden Schuljahrs in den Klassenzimmern weiter Maske tragen. Zudem sollen sie auch nach den in der kommenden Woche beginnenden Sommerferien zwei Mal pro Woche getestet werden, kündigte die Schulbehörde am Donnerstag an. Auch die Lüftungs- und Hygieneregeln bleiben demnach vorerst in Kraft.

„Immer neue Virusvarianten und die Probleme bei der Beschaffung des Impfstoffes bleiben ein Risiko. Deshalb gilt: Lieber testen und lüften als Schulen schließen“, erklärte Schulsenator Ties Rabe (SPD). Es solle nach den Ferien ab dem 5. August an allen Schulen der Hansestadt vollen Präsenzunterricht unter Beibehaltung der geltenden Corona-Sicherheitsmaßnahmen geben. „Wir wollen optimistisch, aber vorsichtig in das neue Schuljahr gehen“, sagte Rabe.

In mehreren Bundesländern wie dem Saarland oder Rheinland-Pfalz haben die Landesregierungen hingegen beschlossen, dass die Schülerinnen und Schüler keine Maske im Unterricht mehr tragen müssen.

Hamburger Krankenkasse warnt Geimpfte: Machen Sie nicht diesen Fehler!

14.42 Uhr: Die Krankenkasse Barmer Hamburg warnt vollständig gegen Corona geimpfte Menschen davor, sich mit ihrem ausgefüllten gelben Impfpass zu fotografieren und das Bild im Internet zu veröffentlichen. „Die Daten, wie die Chargennummer des Impfstoffes oder Stempel der Arztpraxis, können von Fälschern missbraucht werden“, sagte Barmer-Landesgeschäftsführer Frank Liedtke am Donnerstag laut Mitteilung in Hamburg.

Die Covid-19-Impfung ist in der Regel in dem gelben Heft mit einem Aufkleber, dem Datum sowie den Daten der Arztpraxis sowie einer Unterschrift versehen. Damit können Geimpfte ihren vollständigen Impfschutz nachweisen. Zusätzlich kann die Impfung mittlerweile auch digital mit dem Smartphone und der Anwendung „CovPass“ belegt werden.

Wieder deutlich mehr Fahrgäste im HVV unterwegs

13.59 Uhr: Sinkende Infektionszahlen und Lockerungen machen sich auch in Hamburgs Bussen und Bahnen bemerkbar. Wie der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) am Freitag mitteilte, steige das Fahrgastaufkommen wieder spürbar an.

Verbundweit seien gut ein Drittel (35 Prozent) mehr Fahrgäste unterwegs als noch vor vier Wochen, aktuell seien damit 60 Prozent des Vor-Corona-Niveaus erreicht.

Der HVV geht davon aus, dass sich der positive Trend in den kommenden Wochen und Monaten fortsetzen wird.

Inzidenz in Hamburg sinkt weiter, über 500.000 Zweitimpfungen

12.13 Uhr: Hamburg verzeichnete am Donnerstag 21 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Dies waren 31 weniger als am Vortag und 37 weniger als am Donnerstag vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz fiel damit weiter auf nun 12,7 (Mittwoch: 14,6). Insgesamt zählt Hamburg seit Ausbruch der Pandemie 77.037 Fälle.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sind in Hamburg bislang 1582 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben (Stand: 16. Juni). Binnen eines Tages wurde ein weiterer erfasst.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand 16. Juni 51 Corona-Patienten behandelt. Auf Intensivstationen liegen 27 Corona-Patienten, 17 davon sind Hamburger.

Bei den Impfungen wurde am Mittwoch eine weitere besondere Zahl geknackt, eine halbe Million Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt sind nun zweifach geimpft. 508.271 Zweitimpfungen zählte das RKI für Hamburg (27,5 Prozent), weitere 353.152 Menschen sind zumindest einmal geimpft.

91 neue Fälle in Niedersachsen – mehr als die Hälfte mindestens einmal geimpft

11 Uhr: Niedersachsen meldete am Donnerstag 91 weitere Infektionen mit dem Coronavirus. Die-Sieben-Tage-Inzidenz fiel damit leicht auf 6,4 (Mittwoch: 7,4). Wie aus dem Corona-Dashboard des Landes hervorgeht, haben sich damit bislang insgesamt 260.448 Menschen mit dem Virus infiziert. 5.721 Personen sind gestorben, am Donnerstag waren zwölf weitere Todesfälle hinzugekommen.

Nach Angaben des RKI sind 4.042.848 Menschen in Niedersachsen mindestens einmal geimpft, dies entspricht 50,6 Prozent der Bevölkerung. 2.237.209 Bürgerinnen und Bürger (28 Prozent) sind bereits doppelt geimpft.

Über 80 Prozent der Schulen im Nordosten hatten Corona-Fälle

9.22 Uhr: Ein Großteil der Schulen in Mecklenburg-Vorpommern war in diesem Schuljahr von Corona-Fällen betroffen. In diesem Schuljahr waren es bislang etwas mehr als 500 Schulen, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) auf Anfrage mitteilte. Laut Statistischem Landesamt gibt es im Nordosten insgesamt rund 600 Schulen. Am häufigsten waren laut Lagus Einrichtungen im Landkreis Vorpommern-Greifswald (92) betroffen, gefolgt von Ludwigslust-Parchim (76) und dem Landkreis Rostock (72). Die Landkreise Nordwestmecklenburg und Vorpommern-Rügen kommen den Angaben zufolge auf jeweils 72 betroffene Schulen, die Hansestadt Rostock auf 63, die Landeshauptstadt Schwerin auf 30 und die Mecklenburgische Seenplatte auf 27.

Insgesamt wurden den Angaben zufolge 938 Corona-Infektionen an Schulen von Anfang August vergangenen Jahres bis Mitte Juni gezählt. Eine Aufteilung nach betroffenen Schülern und Lehrern lag zunächst nicht vor. Am Freitag ist der letzte Schultag vor den Sommerferien.

Kühlpanne: Landkreis im Norden verimpft spontan 600 Dosen

7.25 Uhr: Wegen einer Panne in der Kühlkette sind in Niedersachsen im Landkreis Friesland kurzfristig 600 Impfdosen zusätzlich verabreicht worden. Der Kreis hatte am Mittwochnachmittag Friesländerinnen und Friesländer ohne Impftermin aufgerufen, sich schnellstmöglich bis zum frühen Abend auf den Weg ins Impfzentrum nach Schortens zu machen.

„Es gab einen großen Andrang“, sagte eine Kreissprecherin. Rund 1000 Menschen kamen nach dem Aufruf. Wegen der Hitze versorgten Hilfskräfte die Wartenden mit Wasserflaschen. Da nicht für alle ausreichend Impfdosen verfügbar waren, habe vielen wieder abgesagt werden müssen, sagte die Sprecherin. Diese hätten aber verständnisvoll reagiert.

Beim Eintreffen der Impfdosen des Herstellers Biontech/Pfizer am Impfzentrum sei festgestellt worden, dass die Kühltemperatur nicht durchgehend eingehalten worden sei, sagte die Sprecherin. Warum es dazu kam, war zunächst unklar. Nach Rücksprache mit dem Landesgesundheitsamt musste der Stoff daher komplett und sofort verabreicht werden. Von den insgesamt 1200 Dosen war die Hälfte ohnehin für Impfungen am Mittwoch verplant. Wegen der zusätzlichen Impfungen am Mittwoch sollen an den folgenden Tagen keine bereits vergebenen Impftermine ausfallen.

Das waren die Corona-News am 16. Juni:

Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt auf 6

21.04 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist in Schleswig-Holstein auf 6,0 gefallen. Das geht aus Daten der Landesmeldestelle in Kiel von Mittwoch hervor. Am Vortag hatte der Wert noch bei 7,0 neuen Fällen pro 100 000 Einwohner in einer Woche gelegen. In Schleswig-Holstein kamen innerhalb eines Tages 27 neu gemeldete Infektionen hinzu, eine Woche zuvor waren es 65. Im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion wurden bislang 1618 Todesfälle registriert. Seit Dienstag wurde kein weiterer Todesfall gemeldet. Die Zahl der Menschen, die sich mit Covid-19 im Krankenhaus befinden, lag den Angaben zufolge bei 38 (-2). Auf Intensivstationen wurden 22 Corona-Patienten behandelt (-1); 19 von ihnen wurden beatmet (-1). Die Regionen mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz im Land sind weiterhin die Kreise Pinneberg (13,0) und Stormarn (9,4). In Dithmarschen liegt die Sieben-Tages-Inzidenz bei Null – in Flensburg stieg sie von Null auf 1,1.

Bericht: Indische Variante in Hamburger Grundschule entdeckt

19.13 Uhr: Die in Indien entdeckte Coronavirus-Variante Delta (B.1.617.2.) wurde am Mittwoch auch in einer Grundschule in Lokstedt nachgewiesen. Wie der „Spiegel“ berichtet, seien alle ersten Klassen nach Hause geschickt worden. Die Untersuchungen des Gesundheitsamts zur Identifizierung von Kontaktpersonen laufen derzeit noch.

Durch die sogenannte „Sequenzierung“ der Corona-Tests kann nachgewiesen werden, welche Virusvariante bei den Erkrankten vorliegt. Die Delta-Variante hatte in Hamburg in der vergangenen Woche den größten Zuwachs verzeichnet. Insgesamt 24 Fälle der Mutation sind in der Stadt bekannt und es gibt drei Verdachtsfälle, heißt es im jüngsten Bericht des Robert Koch-Instituts (RKI) zu den als besorgniserregend eingestuften Mutanten vom Mittwochabend.

Lage bleibt entspannt: Inzidenz in MeckPomm sinkt auf 4

18.03 Uhr: Die Infektionslage in Mecklenburg-Vorpommern ist weiter entspannt. Am Mittwoch meldete das Lagus neun neue Infektionen mit dem Coronavirus. Ein weiterer Mensch starb im Zusammenhang mit einer Sars-CoV-2-Ansteckung. Die Gesamtzahl der Todesfälle im Land stieg damit auf 1148. Die Inzidenz sank im Vergleich zum Vortag leicht um 0,3 auf nun 4 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche.

Mit 12,7 ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Ludwigslust-Parchim derzeit am höchsten, mit 0,5 im Landkreis Rostock am niedrigsten. Die Gesamtzahl der bislang nachgewiesenen Corona-Infektionen im Nordosten beträgt 44.094; als genesen gelten rund 42.721 Menschen. Derzeit werden 35 Corona-Patienten in Kliniken behandelt, 16 von ihnen befanden sich auf Intensivstationen. Beide Zahlen haben sich seit Dienstag nicht verändert.

120 Euro für ein Fake-Test? Ermittlungen gegen Testzentren

17.45 Uhr: Die Staatsanwaltschaft Lübeck hat ein Ermittlungsverfahren gegen die Betreiber eines Corona-Testzentrums in der Lübecker Innenstadt eingeleitet. Es bestehe ein Anfangsverdacht des Abrechnungsbetrugs, sagte Oberstaatsanwältin Ulla Hingst am Mittwoch. Den Betreibern des inzwischen geschlossenen Testzentrums wird vorgeworfen, negative Befunde verschickt zu haben, ohne dass tatsächlich Tests durchgeführt wurden. Der Betreiber bestreitet den Angaben zufolge die Vorwürfe. Zuvor hatte NDR.online darüber berichtet. Die Ermittlungen gegen ein weiteres Lübecker Testzentrum dauern nach Angaben Hingsts noch an. In dem Fall wird den Betreibern vorgeworfen, Abstriche nicht oder nicht vorschriftsmäßig untersucht zu haben, obwohl die Probanden 120 Euro je Test gezahlt hatten.

Norden: 90.000 Impf-Anmeldungen nach Ende der Priorisierung

16.32 Uhr: Nach Aufhebung der Impfpriorisierung haben sich auf dem Landesportal bereits 90.000 Schleswig-Holsteiner für die Corona-Impfung angemeldet. Die erste Registrierungsphase dauert noch bis Donnerstag (13 Uhr), wie das Gesundheitsministerium am Mittwoch mitteilte. Erstimpfungen könnten bereits ab Samstag erfolgen, Registrierungen auf dem Portal sind aber auch später noch möglich.

Seit Montag dürfen sich alle Schleswig-Holsteiner auf dem Landesportal für Termine in den Impfzentren registrieren. Bei den über impfen-sh.de vergebenen Terminen in Impfzentren werden die mRNA-Impfstoffe von Biontec/Pfizer und Moderna genutzt. Aufgrund der Auslastung ist die Wahrscheinlichkeit kurzfristiger Termine in Lensahn und Bad Schwartau (Ostholstein), Brunsbüttel (Dithmarschen), Plön und Wahlstedt (Segeberg) sowie Neumünster am höchsten.

Die offenen Impfangebote mit dem Impfstoff von AstraZeneca in den Impfzentren in Neumünster, Husum und Lübeck laufen parallel weiter. Am Donnerstag und Freitag gibt es auch in Plön dieses Angebot. Impfwillige können sich ohne Anmeldung impfen lassen. Sie müssen ein Ausweisdokument und wenn möglich den Impfausweis sowie ausgedruckte und ausgefüllte Dokumente für die Impfung mitbringen. Die Zweitimpfung erfolgt fünf Wochen später.

Nach Lockdown: Hamburg Airport erwartet Ansturm – Topziel: Mallorca

15.11 Uhr: Mit Beginn der Schulferien in Norddeutschland stellt sich der Hamburger Flughafen auf einen ersten Passagieransturm nach dem Corona-Lockdown ein. Zwischen dem 18. und 28. Juni werden 170.000 Passagiere erwartet, wie Airportchef Michael Eggenschwiler am Mittwoch sagte. Verkehrsreichster Tag werde der 25. Juni mit fast 100 Starts und 100 Landungen sein. Die Ferien beginnen am Wochenende in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sowie in der kommenden Woche in Hamburg. Im Sommer würden voraussichtlich 25.000 bis 30.000 Menschen pro Tag in Hamburg abfliegen oder landen. Die Anzahl der Flugbewegungen werde 60 bis 70 Prozent des Vor-Corona-Jahrs 2019 erreichen.

„Wir sind immer noch auf einem sehr niedrigen Niveau“, sagte Eggenschwiler. Für 2021 prognostizierte er eine Passagierzahl von 6,5 Millionen. Das wären nur 38 Prozent der Zahl von 2019, als 17,3 Millionen Reisende am Helmut-Schmidt-Flughafen gezählt wurden. Nach 15 verlustreichen Monaten sehe das städtische Unternehmen aber Licht am Ende des Tunnels.

50 Airlines bieten im Sommer Direktflüge ab Hamburg zu 105 Zielen an. Zum Vergleich: 2019 waren es 70 Fluggesellschaften mit 130 Direktzielen. Die beliebtesten Urlaubsregionen bleiben Spanien und die Türkei sowie das Trendziel Griechenland. Top-Destination ist Mallorca, vor Antalya und – mit deutlichem Abstand – Barcelona und Heraklion (Kreta). Allein Eurowings werde fast 200 Flüge ab Hamburg zu der Balearen-Insel anbieten, sagte der Chef der Fluglinie, Jens Bischof.

Neue Zahlen: Inzidenz in Hamburg jetzt unter 15!

11.51 Uhr: Hamburg meldet heute 52 neu bestätigte Corona-Infektionen. Zum Vergleich: Gestern wurden 37 neue Fälle gemeldet, am vergangenen Mittwoch waren es 61.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 14,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Zuletzt gab es eine so niedrige Inzidenz am 9. September 2020. Gestern lag der Wert bei 15,1, am vergangenen Mittwoch bei 18,4.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sind in Hamburg bislang 1581 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben (Stand: 15. Juni). Binnen eines Tages wurde ein weiterer erfasst.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand 15. Juni 51 Corona-Patienten behandelt. Auf Intensivstationen liegen 29 Corona-Patienten, 19 davon sind Hamburger.

Insgesamt 850.648 Menschen haben in Hamburg bis Dienstag eine Impfung erhalten, 492.332 auch schon eine Zweitimpfung.

Inzidenzwert in Niedersachsen sinkt – fünf Landkreise bei Null

10.44 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen ist am Mittwoch weiter gesunken und liegt deutlich unter der Marke von 10. Nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) wurden 7,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche registriert. Am Dienstag hatte der landesweite Wert noch bei 8,5 gelegen. Außerdem meldete das RKI 112 Neuinfektionen, die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg um 3 auf 5709.

In den fünf Landkreisen Helmstedt, Lüchow-Dannenberg, Ammerland, Friesland und Wesermarsch lag die Inzidenz den Angaben nach bei Null. Den höchsten Sieben-Tages-Wert wies weiterhin die Stadt Delmenhorst auf mit 33,5.

Im kleinsten Bundesland Bremen lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 11,2. Dort wurden neun Neuinfektionen und ein Todesfall verzeichnet.

Bundesweite Proteste zur Gesundheitsministerkonferenz auch im Norden

9.01 Uhr: Anlässlich der Gesundheitsministerkonferenz heute in Berlin sind bundesweite Protestveranstaltungen angemeldet. Beschäftigte aus dem Gesundheitsweisen wollen auch in Hamburg, Niedersachsen und Bremen demonstrieren. Aufgerufen dazu hat die Gewerkschaft Verdi. Die Arbeitnehmervertreter fordern unter anderem mehr Personal in Krankenhäusern und Pflegeheimen sowie flächendeckende Tariflöhne. Einen entsprechenden Forderungskatalog wollen Pflegekräfte unter anderem an Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens in Hannover um 11 Uhr übergeben. Zur gleichen Zeit soll auch in Bremen vor dem Sitz der Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Die Linke) demonstriert werden. In Hamburg hat Verdi währenddessen zu einer Fahrraddemo aufgerufen.

Hamburg: Wenige Neuinfektionen bei älteren Menschen

6.53 Uhr: Die Corona-Fallzahlen sinken auch in Hamburg – am Dienstag lag die Sieben-Tage-Inzidenz der Stadt bei 15,1. Wie der Senat mitteilte, infizieren sich offenbar kaum noch ältere Menschen mit dem Corona-Virus. In der vergangenen Woche wurden in der Altersgruppe über 70 nur noch 15 Fälle gezählt. Den Großteil der Infektionen machten hingegen die jüngeren Hamburger:innen aus. In der Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen gab es 58 neue Fälle, bei den 30- bis 39-Jährigen 56.

Weitere 41 Neuinfektionen gab es in der letzten Woche bei den 40- bis 49-Jährigen. Fast genauso viele Fälle gab es auch bei den 6- bis 14-Jährigen (43 Fälle). Der Gruppe der 0- bis 5-Jährigen sind nach Senatsangaben 22 Fälle zuzuordnen.

Von den 287 Corona-Fällen der letzten sieben Tage ist bei 73 eine Zuordnung zu einem Ausbruchsgeschehen möglich. Dabei handelt es sich überwiegend um Ausbrüche im privaten Umfeld (22 Ausbrüche mit 52 Fällen). Außerdem wurde in acht Fällen ein Infektionsort im Ausland angeben. Laut Senat handelt es sich dabei um die Türkei, Afghanistan, Saudi-Arabien und die Schweiz.

Das waren die News am 15. Juni 2021:

8000 neue Impftermine für Hamburg – ab Mittwoch freigeschaltet

22.45 Uhr: Nach der überraschenden Biontech-Lieferung mit daraus resultierenden 14.000 Impfungen im Hamburger Impfzentrum darf sich Hamburg jetzt erneut über eine gute Nachricht freuen: Immerhin 8.000 zusätzliche Dosen AstraZeneca werden geliefert. Sie kommen ursprünglich aus Dänemark und wurden weitergereicht nach Schleswig-Holstein. Dort hätten sie aber nicht schnell genug verimpft werden können, erklärte die Sozialbehörde. Jetzt muss aber alles schnell gehen: Die Dosen müssen nämlich bis Ende des Monats genutzt werden. Das dürfte aber kein Problem sein, schon am Montag waren die Biontech-Termine innerhalb weniger Stunden vergriffen. Die neuen Termine werden am Mittwoch um 12 Uhr freigeschaltet. Allerdings nur und ausschließlich für über 60-Jährige. Denn im Impfzentrum werden jüngere Menschen nicht mit AstraZeneca geimpft.

Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt weiter

21.16 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist in Schleswig-Holstein auf 7,0 gefallen. Das geht aus Daten der Landesmeldestelle in Kiel von Dienstag (15. Juni, 18.39 Uhr) hervor. Am Vortag hatte der Wert noch bei 8,1 neuen Fällen pro 100.000 Einwohner in einer Woche gelegen. Bundesweit betrug die Sieben-Tage-Inzidenz laut Robert Koch-Institut am Dienstagmorgen 15,5.

In Schleswig-Holstein kamen innerhalb eines Tages 23 neu gemeldete Infektionen hinzu, eine Woche zuvor waren es 45. Im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion wurden bislang 1618 Todesfälle registriert, womit ein weiterer Mensch starb.

Die Zahl der Menschen, die sich mit Covid-19 im Krankenhaus befinden, lag den Angaben zufolge wie am Vortag bei 40. Auf Intensivstationen wurden 23 Corona-Patienten behandelt – auch diese Zahl hat sich seit Montag nicht geändert; 20 von ihnen wurden beatmet (+1).

Die Regionen mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz im Land sind weiterhin die Kreise Pinneberg (14,6) und Stormarn (13,5). Am besten bleibt die Lage in Flensburg: Dort liegt die Inzidenz seit Tagen bei null; danach folgt Plön mit 0,8.

Norden plant kommendes Schuljahr wieder in Präsenz

19.22 Uhr: Nach den Einschränkungen im Unterricht durch die Corona-Pandemie plant die Landesregierung für kommendes Schuljahr wieder Regelbetrieb. „Wir starten nach den Sommerferien in ein Präsenzschuljahr“, sagte Bildungsministerin Karin Prien (CDU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in Kiel. Unter welchen dauerhaften Hygieneregeln der Unterricht ablaufen wird, soll erst zwei Wochen vor Beginn des Schuljahres entschieden werden.
Prien geht davon aus, dass zum Schuljahresbeginn voraussichtlich für zwei Wochen die Maskenpflicht bestehen bleibt und es in dieser Zeit verpflichtende Corona-Tests geben wird. Sie begründete dies mit Urlaubsrückkehrern. Noch keine konkreten Zahlen gibt es darüber, wie viele Kinder und Jugendliche das Schuljahr wiederholen werden.

Corona in Hamburg: Acht neue Fälle der Delta-Virusvariante nachgewiesen

16.22 Uhr: In den letzten sieben Tagen sind in Hamburg 287 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Durch die sogenannte „Sequenzierung“ der Corona-Tests kann nachgewiesen werden, welche Virusvariante bei den Erkrankten vorliegt. Wie der Senat am Dienstag mitteilte, wurde die Beta-Variante B.1.351  bisher in 29 Fällen eindeutig nachgewiesen, in dieser Woche kamen zwei Fälle hinzu. Außerdem besteht in 21 Fällen ein Verdacht auf diese Mutationsform. Ebenfalls zwei neue Fälle gab es von der Gamma-Variante B.1.1.28.1-P.1 . Insgesamt wurde diese bisher in Hamburg neun Mal nachgewiesen, in elf weiteren Fällen besteht ein Verdacht. Den größten Zuwachs verzeichnete die Delta-Variante B.1.617.2. Acht weitere Fälle wurden in Hamburg diese Woche nachgewiesen. Insgesamt sind nun 18 Fälle der Mutation bekannt, es gibt einen Verdachtsfall.

Niedersachsen will weitere Corona-Regeln lockern

15.10 Uhr: Da die Infektionslage in Niedersachsen weiterhin entspannt bleibt, will das Land weitere Beschränkungen lockern. Insbesondere private Treffen und Veranstaltungen sollen erleichtert werden, teilte die Staatskanzlei mit. Landesweit liegt die Sieben-Tages-Inzidenz bei 9,8 und in 29 Landkreisen und Städten bereits unter 10. Die Landesregierung arbeite deshalb an diversen Lockerungen bei einer Inzidenz unter 10 sowie an einer Erleichterung der Kontaktbeschränkungen in Regionen mit einer Inzidenz zwischen 10 und 35.

Hamburg hebt Maskenpflicht im Freien auf

13.37 Uhr: Angesichts eines stabil niedrigen Corona-Infektionsgeschehens lockert der Hamburger Senat die Maskenpflicht. Im Freien muss ein Mund-Nasen-Schutz vom Wochenende an nur noch dort getragen werden, wo es besonders eng ist, wie Senatssprecher Marcel Schweitzer am Dienstag mitteilte. Auf Wochenmärkten und in Innenräumen sowie in Bussen und Bahnen bleibt die Maskenpflicht vorerst bestehen.

Ob im öffentlichen Nahverkehr weiterhin FFP2-Masken vorgeschrieben sein werden, sei noch offen. Die Verkehrsminister der Länder würden am Mittwoch über diese Frage beraten, sagte Schweitzer. Der Senat befürworte mindestens eine medizinische Maske.

Die Maskenpflicht an zahlreichen besonders belebten Orten im Freien hatte der Senat Ende Februar eingeführt. Im öffentlichen Nahverkehr müssen Masken bereits seit Ende April vergangenen Jahres getragen werden. Im Januar wurden medizinische Masken vorgeschrieben, seit dem 24. April muss der Mund-Nasen-Schutz in Bussen und Bahnen dem FFP2-Standard entsprechen.

In Schleswig-Holstein brauchen Kunden vor Einzelhandelsgeschäften und auf Parkplätzen seit Montag keine Maske mehr zu tragen. Bremen hob am Montag die Maskenpflicht im Freien auf – mit Ausnahme von Haltestellen des Nahverkehrs. In Mecklenburg-Vorpommern müssen Schüler seit vergangener Woche keine Masken mehr im Unterricht tragen. Niedersachsen handhabt das genauso in Kommunen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 35. Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) hatte am Wochenende darauf verwiesen, dass die Länder laufend prüfen müssten, ob und wo die Maskenpflicht noch verhältnismäßig ist.

37 Neuinfektionen in Hamburg – Inzidenz sinkt wieder auf 15,1

12 Uhr: In Hamburg sind am Dienstag 37 bestätigte Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Das sind fünf weniger als am Montag und 16 weniger als am Dienstag vor einer Woche. Die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen ist damit wieder gesunken und lag bei nun 15,1 (Vortag: 15,9). Vor einer Woche hatte der Wert noch bei 17,8 gelegen. Das RKI gab die Inzidenz mit 14 an.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sind in Hamburg bislang 1580 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben (Stand: 14. Juni). Binnen eines Tages wurden keine weiteren Todesfälle erfasst. Insgesamt haben sich den Behördenangaben zufolge seit Ausbruch der Pandemie in Hamburg 76.964 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 74.300 als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand 14. Juni 53 Corona-Patienten behandelt. Auf Intensivstationen lagen 29 Corona-Patienten, 19 davon sind Hamburger. 842.534 Menschen haben in Hamburg bis Montag eine Impfung erhalten, 477.032 auch schon eine Zweitimpfung.

Niedersachsen: 11 Neuinfektionen – Inzidenz sinkt auf 8,5

9.45 Uhr: Am Dienstag sind in Niedersachsen nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) 11 neue Fälle registriert worden. Gestern waren 29 neue Fälle gemeldet worden, am Dienstag vor einer Woche 71. Die Sieben-Tage-Inzidenz des Landes sank im Vergleich zum Vortag von 9,8 auf 8,5 (Vorwoche: 15,7)

Die Gesamtzahl der bislang gemeldeten Corona-Fälle lag damit bei 260.246. Insgesamt sind bislang 5706 (+5) Menschen in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion in Niedersachsen gestorben. Delmenhorst verzeichnete mit einem Wert von 36,1 die höchste Inzidenz, gefolgt von Hildesheim (20,3) und Diepholz (19,8). Wesermarsch ist nach wie vor der einzige Corona-freie Landkreis: Dort betrug die Inzidenz zuletzt 0,0.

Hamburger Senat berät über Lockerung der Maskenpflicht

7.50 Uhr: Angesichts der niedrigen Zahl von Corona-Neuinfektionen in Hamburg will der Senat am Dienstag über eine Lockerung der Maskenpflicht beraten. Die Ergebnisse sollen im Anschluss (12.30 Uhr) auf einer Pressekonferenz im Rathaus bekannt gegeben werden. Denkbar sei, dass die Maskenpflicht im öffentlichen Raum angepasst und in einem weiteren Schritt die Notwendigkeit von FFP2-Masken abgeschafft wird, erklärte der Sprecher der Sozial- und Gesundheitsbehörde, Martin Helfrich.

Vorgeschrieben ist das Tragen von FFP2-Masken in Hamburg in öffentlichen Verkehrsmitteln. Medizinischer Mund-Nase-Schutz muss in Geschäften, Schulen und öffentlichen Gebäuden benutzt werden. Auch im Freien gilt die Maskenpflicht auf einigen belebten Straßen.

In Schleswig-Holstein brauchen Kunden vor Einzelhandelsgeschäften und auf Parkplätzen seit Montag keine Maske mehr zu tragen. Bremen hob die Maskenpflicht im Freien auf, mit Ausnahme von Haltestellen des Nahverkehrs. Bundesjustizministerin Christine Lambrecht hatte die Länder am Sonntag aufgefordert, die Fortdauer der Maskenpflicht zu überprüfen.

Großer Ansturm auf digitalen Impfpass in Hamburg

6.35 Uhr: Seit Montag stellen viele Apotheken in Hamburg einen digitalen Impfnachweis für vollständig Geimpfte aus. Der gelbe Impfpass muss dann nicht mehr mitgeführt werden. Bereits am Montag wurden mehr als 13.000 digitale Impfzertifikate ausgestellt. Das Online-Portal „Mein Apothekenmanager“ sei immer wieder vorübergehend nicht erreichbar gewesen, wie das „Abendblatt“ berichtet. Dort können sich Hamburger:innen anzeigen lassen, welche Apotheken in ihrer Nähe den digitalen Impfpass bereits ausstellen.

Bei der Ausstellung der digitalen Impfpässe in der Hansestadt sei technisch hingegen alles problemlos verlaufen. „In Hamburg sind bisher etwa 80 Prozent der Apotheken angeschlossen und damit mehr als im Bundesdurchschnitt“, wird der Vorsitzende des Apothekervereins, Jörn Graue zitiert. Der Nachweis über den digitalen Impfpass soll über die Corona-Warn-App oder die neue CovPass-App möglich sein. Ab Mittwoch soll auch die Luca-App dazu kommen.

Das waren die Corona-News am 14. Juni:

Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt

21.32 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist in Schleswig-Holstein auf 8,1 gefallen. Das geht aus Daten der Landesmeldestelle in Kiel von Montag hervor. Am Vortag hatte der Wert noch bei 8,9 neuen Fällen pro 100.000 Einwohner in einer Woche gelegen. Bundesweit lag der Wert laut Robert Koch-Institut bei 16,6.

In Schleswig-Holstein kamen innerhalb eines Tages vier neu gemeldete Infektionen hinzu, eine Woche zuvor waren es 23 gewesen. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion beträgt 1617, drei weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus.

Die Zahl der Menschen, die sich mit Covid-19 im Krankenhaus befinden, lag den Angaben zufolge bei 40. 23 Corona-Patienten wurden auf Intensivstationen behandelt, 19 von ihnen beatmet.

Die Regionen mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz im Land sind die Kreise Stormarn (18,0) und Pinneberg (17,1). Am niedrigsten sind die Zahlen in Neumünster, Flensburg und Plön.

Hamburger stürzen sich auf Biontech-Impfermine

17.54 Uhr: Die 14.000 Impftermine in Hamburg, die dank einer Sonderlieferung von Biontech/Pfizer am Montag freigegeben wurden (siehe 8.50 Uhr), sind alle vergeben. Die Termine waren an Personen vergeben worden, die auf Grund der Priorisierung einen Anspruch auf bevorzugte Impfung haben. Bereits nach wenigen Stunden waren die Zusatztermine alle ausgebucht, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte.

Hamburger CDU-Politiker fordert Aufhebung der Maskenpflicht im Freien

16.31 Uhr: Da die Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 20 ist, fordert die CDU in Hamburg, dass die Maskenpflicht nur noch für Innenräume gilt und im Freien aufgehoben wird. „Das Ansteckungsrisiko im Freien ist nach Experteneinschätzung eher gering und daher ist die Maskenpflicht draußen an der frischen Luft bei der gegenwärtig geringen Inzidenz und Beachtung der Abstandsregeln nicht mehr länger zu rechtfertigen“, erklärte CDU-Fraktionschef Dennis Thering am Montag. (mp/dpa/lno)

42 Neuinfektionen in Hamburg – Inzidenz steigt wieder leicht

11.55 Uhr: In Hamburg sind am Montag 42 bestätigte Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Das sind 35 mehr als am Sonntag und 16 mehr als am Montag vor einer Woche. Die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen ist damit wieder leicht gestiegen und lag bei nun 15,9 (Vortag: 15,1). Vor einer Woche hatte der Wert noch bei 20,7 gelegen. Das RKI gab die Inzidenz mit 14 an.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sind in Hamburg bislang 1580 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben (Stand: 13. Juni). Binnen eines Tages wurden keine weiteren Todesfälle erfasst. Insgesamt haben sich den Behördenangaben zufolge seit Ausbruch der Pandemie in Hamburg 76.927 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 74.200 als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand 11. Juni 56 Corona-Patienten behandelt. Auf Intensivstationen lagen 30 Corona-Patienten, 19 davon sind Hamburger. 836.798 Menschen haben in Hamburg bis Montag eine Impfung erhalten, 467.818 auch schon eine Zweitimpfung.

Niedersachsen: 29 Neuinfektionen – Inzidenz sinkt leicht auf 9,8

10.09 Uhr: Am Montag sind in Niedersachsen nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) 29 neue Corona-Fälle registriert worden. Gestern waren 87 neue Infektionen gemeldet worden, am Montag vor einer Woche 54. Die Sieben-Tage-Inzidenz des Landes sank im Vergleich zum Vortag leicht von 9,9 auf 9,8 (Vorwoche: 17,1)

Die Gesamtzahl der bislang gemeldeten Corona-Fälle lag damit bei 260.235. Insgesamt sind bislang 5701 (+2) Menschen in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion in Niedersachsen gestorben. Delmenhorst verzeichnete mit einem Wert von 40,0 die höchste Inzidenz, gefolgt von Diepholz (28,1) und Vechta (26,6). Der Landkreis Wesermarsch ist Corona-frei: Dort betrug die Inzidenz zuletzt 0,0.

Hamburg: 14.000 neue Impftermine ab heute

8.50 Uhr: Weil Hamburg eine Biontech/Pfizer-Sonderlieferung erhalten hat, werden am Montagmittag (12 Uhr) kurzfristig 14.000 Termine für die Corona-Erstimpfung auf impfterminservice.de freigeschaltet. „Sie werden, wie angekündigt, nur an Personen vergeben, die aufgrund der Priorisierung einen Anspruch auf bevorzugte Impfung haben“, sagte ein Sprecher der Sozialbehörde am Montag. Termine werden auch unter der Nummer 116 117 vergeben. Registrieren können sich alle Hamburger, die zu den Prioritätsgruppen 1 bis 3 gehören. Geimpft wird im Hamburger Impfzentrum in den Messehallen.

Außerdem soll laut NDR auch eine Sonderlieferung von AstraZeneca nach Hamburg kommen, rund 9600 Dosen werden erwartet. Damit sollen vor allem Pflegeheimbewohner geimpft werden, die vor sechs Monaten an Corona erkrankt waren. Als Genesene können sie nach einem halben Jahr geimpft werden.

Diese Lockerungen gelten ab heute im Norden

6.32 Uhr: Angesichts niedriger Corona-Infektionszahlen dürfen alle Schwimm-, Spaß- und Freibäder in Schleswig-Holstein seit Montag wieder öffnen. Außerdem sind mit der neuen Corona-Landesverordnung eine ganze Reihe weiterer Lockerungen in Kraft getreten. So gilt für Veranstaltungen laut Landesregierung nun die Richtschnur: Drinnen sind bis zu 500 Teilnehmer möglich, draußen bis zu 1000. Das gilt für Sportveranstaltungen und Wettbewerbe, Konzerte, Theater oder Kino sowie Versammlungen, Gottesdienste, Flohmärkte und Messen. Bei Festen ohne feste Sitzplätze sind drinnen unter Auflagen wieder bis zu 125 Personen erlaubt, draußen 250. Vor Einzelhandelsgeschäften und auf Parkplätzen gibt es keine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. In den Schulen bleibt sie aber bestehen.

Treiben innen mehr als zehn Erwachsene oder mehr als 25 Kinder gleichzeitig Sport, brauchen sie weiter einen aktuellen Test. Das gilt aber nicht, wenn mehr als 80 Quadratmeter pro Person zur Verfügung stehen. Außerdem dürfen nach den Profis nun auch Laienchöre wieder drinnen vor Publikum singen, wenn alle Musizierenden getestet sind. Der Besuch von Saunen, Dampfbädern und Whirlpools ist nun bei Einhaltung der Kontaktregeln erlaubt.

Von Montag (13 Uhr) an können sich erstmals alle Menschen für Corona-Schutzimpfungen in den Impfzentren registrieren. Der Zeitpunkt der Anmeldung spielt bei der Vergabe der Impftermine keine Rolle. Jeder, der sich bis Donnerstag (13 Uhr) registriert, hat die gleiche Chance. Bis Freitag hatten im Norden laut Impfdashboard des Bundesgesundheitsministeriums 1,453 Millionen Menschen mindesten eine Impfung erhalten. Das entsprach exakt der Hälfte aller Schleswig-Holsteiner. Knapp 758.000 haben bereits die Zweitimpfung erhalten (26,1 Prozent).

Das waren die Corona-News am 13. Juni:

Nur vier Neuinfektionen in Schleswig-Holstein – zwei Kreise Corona-frei

20.53 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen liegt in Schleswig-Holstein bei 8,9. Das geht aus Daten der Landesmeldestelle in Kiel vom Sonntag hervor. Am Vortag hatte der Wert bei 9,2 neuen Fällen pro 100.000 Einwohner in einer Woche gelegen. Bundesweit lag der Wert laut Robert Koch-Institut bei 17,3.

In Schleswig-Holstein kamen innerhalb eines Tages vier neu gemeldete Infektionen hinzu, am Samstag waren es 33 gewesen. Seit gestern kam ein weiterer Todesfall hinzu, die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion beträgt nun 1614.

Die Zahl der Menschen, die sich mit Covid-19 im Krankenhaus befinden, lag den Angaben zufolge weiterhin bei 46. 20 Corona-Patienten wurden auf Intensivstationen behandelt, 18 von ihnen beatmet.

Die Regionen mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz im Land sind die Landkreise Stormarn (20,5) und Pinneberg (18,3). In zwei Kreisen liegt der Inzidenzwert sogar bei 0: In Neumünster und Flensburg sind in den letzten sieben Tagen, gerechnet auf 100.000 Einwohner, keine neuen Corona-Fälle gemeldet worden.

Linke fordern: Hamburgs Schulen sollen auf Prüfungen und Noten verzichten

18.17 Uhr: Hamburgs Schulen sollen nach dem Willen der Linken in der Bürgerschaft wegen der Folgen der Corona-Pandemie mindestens im nächsten Halbjahr auf Prüfungen, Klausuren, Noten und das Halbjahreszeugnis verzichten. „Das nächste Schuljahr wird kein normales sein. Es muss in erster Linie dafür genutzt werden, die gravierenden Auswirkungen der Corona-Pandemie aufzufangen und zu heilen“, erklärte Fraktionschefin Sabine Boeddinghaus am Sonntag. Dafür brauche es mehr Zeit und Entlastung, mehr Freiheit und Kreativität. Zuallererst müsse jedoch ein Bildungsrat aus den Schulen und weiteren Experten eingesetzt werden, der die einzelnen Maßnahmen plane und umsetze.

Für das weitere Vorgehen hat die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Bildung der Linken fünf pädagogische Leitlinien vorgelegt, welche die Fraktion in einen Antrag für die letzte Bürgerschaftssitzung vor der Sommerpause an diesem Mittwoch gegossen hat. „Unsere „Bildungs-Big Five“ stellen die soziale Komponente in den Vordergrund, sie fordern den Druck aus der Schule zu nehmen“, sagte der Sprecher der LAG Bildung, Carsten Polzin. Weitere Maßnahmen seien unter anderem das Aussetzen des Abschulens nach Klasse 6 am Gymnasium, eine Entschlackung der Lehrpläne, sowie kleinere Lerngruppen.

MeckPomm: Nur ein neuer Corona-Fall – Inzidenz sinkt auf 4,8

16.31 Uhr: Die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern ist am Sonntag um lediglich einen Fall gestiegen. Das seien neun weniger als am Samstag und zehn weniger als vor einer Woche, teilte das Landesamt für Gesundheit und Soziales mit. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank am Sonntag um 0,1 auf 4,8. Vor einer Woche hatte sie noch bei 8,6 gelegen. Die Zahl der Toten blieb bei 1145.

In den Regionen reicht die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen von 1,0 in Schwerin bis 10,9 im Landkreis Ludwigslust-Parchim. 43 Corona-Patienten wurden in Kliniken behandelt, 17 Patienten davon lagen auf Intensivstationen. Beide Zahlen blieben im Vergleich zum Samstag unverändert.

Bisher hat es dem Amt zufolge 1,21 Millionen Corona-Impfungen in Mecklenburg-Vorpommern gegeben. 49,4 Prozent der Menschen haben mindestens eine Impfung bekommen, 27,7 Prozent haben den vollen Impfschutz.

„Massive Verstöße“: Club mit Hunderten Feiernden geräumt

16.03 Uhr: In Melle (Landkreis Osnabrück) wurde in der Nacht zum Sonntag eine Diskothek an der Industriestraße mit etwa 670 Feiernden geräumt: Das Corona-Hygienekonzept sei nicht umgesetzt, die festgelegten Maßnahmen nicht beachtet worden, hieß es von der Polizei, die von „massiven Verstößen“ sprach. Demnach wurden unter anderem die Mindestabstände nicht eingehalten, die Masken nicht oder nur heruntergezogen getragen.

Der Landkreis ließ den Diskothekenbetrieb daraufhin einstellen. Die Gäste wurden mittels Lautsprecherdurchsagen über die Schließung informiert. Einige Feiernde zeigten sich dennoch uneinsichtig – es kam zu verbalen Auseinandersetzungen mit der Polizei. „Eine Person musste mit Handfesseln fixiert werden“, teilte ein Sprecher am Sonntag mit.

Sieben Neuinfektionen in Hamburg – Inzidenz bei 15,1

11.58 Uhr: In Hamburg sind am Sonntag sieben bestätigte Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Das sind 42 weniger als am Samstag und 14 weniger als am Sonntag vor einer Woche. Das letzte Mal, dass in der Hansestadt eine einstellige Zahl gemeldet wurde, war am vergangenen 23. August (damals acht Neuinfektionen).

Die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen ist damit wieder leicht gesunken und lag bei nun 15,1 (Vortag: 15,8). Vor einer Woche hatte der Wert noch bei 20,4 gelegen. Das RKI gab die Inzidenz mit 15 an.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sind in Hamburg bislang 1580 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben (Stand: 12. Juni). Binnen eines Tages wurden keine weiteren Todesfälle erfasst. Insgesamt haben sich den Behördenangaben zufolge seit Ausbruch der Pandemie in Hamburg 76.885 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 74.100 als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand 11. Juni 56 Corona-Patienten behandelt. Auf Intensivstationen lagen 30 Corona-Patienten, 19 davon sind Hamburger. 834.237 Menschen haben in Hamburg bis Freitag eine Impfung erhalten, 453.001 auch schon eine Zweitimpfung.

Niedersachsen: 87 Neuinfektionen – Inzidenz sinkt auf 9,9

9.44 Uhr: Am Sonntag sind in Niedersachsen nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) 87 neue Fälle registriert worden. Gestern waren 78 neue Fälle gemeldet worden, am Sonntag vor einer Woche 128. Die Sieben-Tage-Inzidenz des Landes sank im Vergleich zum Vortag von 10,4 auf 9,9 (Vorwoche: 17,6)

Die Gesamtzahl der bislang gemeldeten Corona-Fälle lag damit bei 260.206. Insgesamt sind bislang 5699 (+2) Menschen in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion in Niedersachsen gestorben. Delmenhorst verzeichnete mit einem Wert von 40,0 die höchste Inzidenz, gefolgt von Diepholz (28,1) und Vechta (26,6). Der Landkreis Wesermarsch ist Corona-frei: Dort betrug die Inzidenz zuletzt 0,0.

Großer Andrang bei AstraZeneca-Impfaktionen im Norden

8.30 Uhr: Die offenen Impfangebote mit dem Impfstoff von AstraZeneca in den Impfzentren in Neumünster und Husum sind gut angelaufen. Bis Freitagmittag waren alle 300 zur Verfügung stehenden Dosen in Neumünster vergriffen, teilte das Gesundheitsministerium mit. „Die Rückmeldungen aus Neumünster sind phänomenal“, sagte Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP). Die Sonder-Impfaktion läuft noch bis zum 30. Juni. Kommen dürfen alle, die volljährig sind. Am Samstag sollte auch das Impfzentrum in Lübeck mit den offenen Impfangeboten beginnen.

In der Zeit von 9 Uhr bis 12 Uhr und 13 Uhr bis 18 Uhr können sich Impfwillige täglich an allen drei Standorten ohne Anmeldung impfen lassen. Mitzubringen sind nur ein Ausweisdokument und wenn möglich der Impfausweis sowie ausgedruckte und ausgefüllte Dokumente für die Impfung. Die Zweitimpfung erfolgt fünf Wochen später. Die tatsächliche Verfügbarkeit und Wartezeiten vor Ort sind abhängig von der Inanspruchnahme der Sonderaktionen.

Der Impfstoff stammt aus dem Bestand von fast 60.000 Dosen, die Dänemark Schleswig-Holstein überlassen hatte und deren Haltbarkeit zum Monatsende abläuft. Die Ständige Impfkommission empfiehlt den Stoff in erster Linie für über 60-Jährige und bei Jüngeren eine Entscheidung gemeinsam mit dem Arzt.

Das waren die Corona-News am 12. Juni:

Inzidenz in Schleswig-Holstein weiter im Sinkflug

22.11 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen liegt in Schleswig-Holstein bei 9,2. Das geht aus Daten der Landesmeldestelle in Kiel vom Samstag hervor. Am Vortag hatte der Wert bei 9,5 neuen Fällen pro 100.000 Einwohner in einer Woche gelegen. Bundesweit lag der Wert laut Robert Koch-Institut bei 18,3.

In Schleswig-Holstein kamen innerhalb eines Tages 33 neu gemeldete Infektionen hinzu, eine Woche zuvor waren es 38 gewesen. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion beträgt weiter 1613.

Die Zahl der Menschen, die sich mit Covid-19 im Krankenhaus befinden, lag den Angaben zufolge weiterhin bei 46. 20 Corona-Patienten wurden auf Intensivstationen behandelt, 18 von ihnen beatmet.

Die Regionen mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz im Land sind die Kreise Stormarn (20,5) und Pinneberg (19,0). Am niedrigsten sind die Zahlen in Neumünster, Flensburg und Plön.

Inzidenz im Nordosten sinkt weiter

17.02 Uhr: Die Corona-Situation in Mecklenburg-Vorpommern bleibt entspannt. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank am Samstag auf 4,9. Am Freitag hatte sie noch bei 5,3 gelegen. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales meldete zehn nachgewiesene Neuinfektionen. Die Zahl der Toten blieb bei 1145.

In den Regionen reicht die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen von 1,0 in Schwerin bis 10,4 im Landkreis Ludwigslust-Parchim. Die Gesamtzahl der bislang nachgewiesenen Corona-Infektionen im Nordosten stieg auf 44 065. Als genesen gelten 42 594 Menschen. 43 Corona-Patienten wurden in Kliniken behandelt, einer weniger als am Vortag. 17 Patienten davon lagen auf Intensivstationen.

Bisher hat es dem Amt zufolge 1,21 Millionen Corona-Impfungen in MV gegeben. 49,4 Prozent der Menschen haben mindestens eine Impfung bekommen, 27,7 Prozent haben den vollen Impfschutz.

Niedersachsen schickt Spahn 17 Mio. Masken zurück

16.29 Uhr: Das Land Niedersachsen will 17 Millionen Corona-Masken wegen unrichtiger Angaben wieder an den Bund zurückgeben. Dabei handelt es sich um zwölf Millionen OP-Masken und fünf Millionen FFP2-Masken, sagte ein Sprecher des Sozialministeriums am Samstag. Am Freitag war in einem NDR-Bericht zunächst von vier Millionen Masken die Rede gewesen.

„Der Grund für die Rückgabe ist die fehlerhafte Dokumentation”, sagte der Sprecher. Das Land habe die Dokumentation und die Prüfunterlagen zu den Masken kontrolliert. Zum Teil passten die Masken auch nicht zu den Angaben auf den Kartons. Einige Masken hätten auch sichtbare Mängel gezeigt. Technisch seien die Masken nicht überprüft worden. Zuvor hatten die „Hannoversche Allgemeine Zeitung” und der NDR berichtet.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) war in den vergangenen Tagen in die Kritik geraten, weil er angeblich Masken, die nicht nach hohen Standards getestet worden seien, an Einrichtungen für Menschen mit Behinderung oder für Obdachlose verteilen lassen wollte. Spahn hatte die Vorwürfe zurückgewiesen.

Flughafen erwartet bis zu 70 Prozent des Vor-Corona-Reiseverkehrs

14.36 Uhr: Der Hamburger Flughafen erwartet für den Sommer 60 bis 70 Prozent des Reiseverkehrs im Vergleich zu 2019. Die Fluggesellschaften reagierten sehr kurzfristig auf das Buchungsverhalten, sagte eine Sprecherin des Helmut-Schmidt-Flughafens. Als zu Ostern Mallorca wieder Tourismus erlaubt habe, hätten die Menschen sofort Flüge gebucht. „Die Norddeutschen sitzen auf gepackten Koffern.” Die Hamburger Sommerferien beginnen am 24. Juni.

Zurzeit gebe es aber noch Reisehemmnisse aufgrund der Pandemie. Zudem bestehe Unsicherheit über mögliche neue Beschränkungen in anderen Ländern. Im Moment liege das Passagieraufkommen bei 15 bis 20 Prozent des Niveaus von Juni 2019. Die Starts und Landungen insgesamt machten 20 bis 35 Prozent der Zahlen vor der Pandemie aus. 83 Prozent der Flughafen-Mitarbeiter seien noch in Kurzarbeit, sagte die Sprecherin.

Inzidenz in Hamburg fällt auf tiefsten Wert seit neun Monaten

12.21 Uhr: Hamburgs Sieben-Tage-Inzidenz ist am Samstag auf 15,8 gefallen (Freitag: 17,1). Das ist der niedrigste Wert seit dem 9. September 2020, damals lag die Inzidenz bei 14,6.

49 Neuinfektionen meldeten die Gesundheitsämter der Behörde für Gesundheit, neun weniger als am Vortag. Damit steigt die Gesamtzahl der seit Beginn der Pandemie infizierten Hamburgerinnen und Hamburger auf 76.878. Von diesen gelten mittlerweile etwa 74.000 als genesen.

834.237 Hamburgerinnen und Hamburger haben dem Robert-Koch-Institut zufolge bereits eine Erstimpfung bekommen, das entspricht 45,2 Prozent der Bevölkerung (Stand 12.6., 12.05 Uhr). Nur in Sachsen ist die Quote bundesweit niedriger (43 Prozent). Vollständig geimpft sind in Hamburg 453.001 Menschen in Hamburg (24,5 Prozent).

In Krankenhäusern liegen derzeit 56 Corona-Patienten. 30 von ihnen werden intensivmedizinisch versorgt. Ein weiterer Todesfall kam am Freitag hinzu, damit sind in der Hansestadt bislang 1580 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

Inzidenz in Niedersachsen sinkt auf 10,4

10.29 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen ist am Samstag im Vergleich weiter gesunken. Nach Daten des Robert Koch-Instituts vom Samstag gab es 10,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, nachdem am Freitag der landesweite Inzidenzwert bei 11,1 lag. In Niedersachsen wurden 78 Neuinfektionen und 5697 Todesfälle gemeldet, das waren drei mehr als am Tag zuvor.

Unverändert verzeichnete die Stadt Delmenhorst mit einem Wert von 37,4 den landesweit höchsten Sieben-Tage-Inzidenzwert. Alle anderen Kreise und kreisfreien Städte lagen unter der Schwelle von 35. Die niedrigsten Inzidenzwerte hatten der Landkreis Rotenburg/Wümme mit 0,6, der Landkreis Wesermarsch mit 1,1 und der Landkreis Friesland mit 2,0.

Auch im kleinsten Bundesland Bremen sank die Sieben-Tage-Inzidenz auf 16,6. Dort wurden am Samstag 15 Neuinfektionen gezählt. Ein Todesfall wurde registriert.

Beliebter Hamburger Naturpark öffnet wieder

8.40 Uhr: Das Wildgehege Klövensteen nimmt am Wochenende den Publikumsbetrieb wieder auf. Das teilte das Bezirksamt Altona am Freitag mit. Grundlage sei ein umfangreiches Hygienekonzept, welches unter anderem den Einlass über den Haupteingang inklusive Registrierung per „Luca”-App beinhaltet. Außerdem gilt auf gesamten Wildgehege-Areal eine Maskenpflicht.

Damit im Wildgehege Abstände eingehalten werden können, wird die Anzahl der Besucher, die sich zeitgleich auf dem Gelände aufhalten dürfen, auf maximal 500 Personen begrenzt. Außerdem wird es im Sinne der Kontaktvermeidung eine Einbahnstraßenregelung geben, welche sich bereits in der Vergangenheit bewährt hat. 

Die Öffnung des Wildgeheges Klövensteen erfolgt als Testlauf zunächst nur am Samstag, den 12. Juni sowie am Sonntag, den 13. Juni. Geplant sind Besuchszeiten von 10 bis 18 Uhr. Letzter Einlass ist um 17.30 Uhr. Über weitere Öffnungszeiten wird das Bezirksamt Altona in den kommenden Tagen entscheiden.

Das waren die Corona-News am 11. Juni:

Inzidenz in Schleswig-Holstein bleibt unter 10

21.22 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen bleibt in Schleswig-Holstein weiter unter einem Wert von zehn. Sie liegt nun bei 9,5, wie aus Daten der Landesmeldestelle in Kiel vom Freitag hervorgeht. Am Vortag hatte der Wert bei 9,4 neuen Fällen pro 100.000 Einwohner in einer Woche gelegen, am Freitag vergangener Woche bei 13,6. Bundesweit lag der Wert am Freitag laut Robert Koch-Institut bei 18,6.

In Schleswig-Holstein kamen innerhalb eines Tages 53 neu gemeldete Infektionen hinzu, eine Woche zuvor waren es 41 gewesen. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion beträgt nun 1613. Das ist ein Todesfall mehr als am Donnerstag.

Die Zahl der Menschen, die sich mit Covid-19 im Krankenhaus befinden, lag den Angaben zufolge weiterhin bei 46. 20 Corona-Patienten wurden auf Intensivstationen behandelt, 18 von ihnen beatmet.

Die Regionen mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz im Land sind die Kreise Stormarn (20,1) und Pinneberg (19,6). Am niedrigsten sind die Zahlen in Neumünster und Plön, die beide jeweils keine Neuinfektionen meldeten. In Steinburg und Dithmarschen lag die Inzidenz bei jeweils 1,5.

Corona-Mutationen in Niedersachsen

20.03 Uhr: Die in Indien entdeckte Coronavirus-Variante Delta ist auch in Niedersachsen mehrmals nachgewiesen worden. Bislang seien 35 Infektionen mit der Delta-Variante bekannt, teilte das Landesgesundheitsamt (NLGA) am Freitag mit. Bereits Anfang Mai habe es vereinzelte Fälle gegeben, sagte ein Behördensprecher. Etwas häufiger tauche die Variante seit Ende Mai auf.Die Stadt Braunschweig meldete, dass die Delta-Variante dort nachgewiesen worden sei. „Bei drei Erkrankten wurde durch Laboruntersuchung diese Mutation des Covid-19-Erregers identifiziert”, hieß es. Die Erkrankungen würden aktuell mild verlaufen.

Nach Angaben der Braunschweiger Verwaltung gelten bei einer Infektion mit der Delta-Variante schärfere Regeln für Personen, die Kontakt mit den Infizierten hatten. So müssten auch Genesene oder Geimpfte in eine zweiwöchige Quarantäne.

Schleswig-Holstein beschließt weitere Lockerungen

18.27 Uhr: Schleswig-Holstein hat weitere Lockerungen des Corona-Regelwerks beschlossen. „Der Weg zur Normalität geht in Schleswig-Holstein immer weiter“, sagte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) am Freitag. Das Land habe mit einer Inzidenz von unter 10 weiter einen deutlichen Vorsprung vor anderen Regionen.

Am Freitag beschloss das Kabinett die vom 14. bis 27. Juni geltende neue Corona-Landesverordnung. Ab Montag sind wieder größere Veranstaltungen und Versammlungen möglich. Außerdem können Schwimm-, Spaß- und Freibäder mit Hygienekonzepten öffnen. Bislang war nur Bahnenschwimmen und Schwimmausbildung in Schwimmbädern erlaubt.

Richtschnur für viele Veranstaltungen ist: Drinnen sind bis zu 500 Teilnehmer möglich, draußen bis zu 1000. Das gilt für Sportveranstaltungen und Wettbewerbe, den Besuch von Konzerten, dem Theater oder Kino sowie Versammlungen und Gottesdiensten. Gleiches gilt für Flohmärkte und Messen.

Bei Festen ohne feste Sitzplätze sind drinnen unter Auflagen wieder bis zu 125 Personen erlaubt, draußen 250. Treiben innen mehr als zehn Erwachsene oder mehr als 25 Kinder gleichzeitig Sport, brauchen sie weiter einen aktuellen Test. Das gilt aber nicht, wenn mehr als 80 Quadratmeter pro Person zur Verfügung stehen.

Vor Einzelhandelsgeschäften und auf Parkplätzen entfällt ab Montag die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. In den Schulen bleibe sie aus Gründen der Vorsicht bestehen, sagte Günther. In den Betriebskantinen, die keine auswärtigen Gäste haben, entfällt die Testpflicht.

Inzidenz in Mecklenburg-Vorpommern sinkt wieder

18.12 Uhr: Die Corona-Situation in Mecklenburg-Vorpommern bleibt entspannt. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank am Freitag nach einem vorherigen leichten Anstieg wieder von 6 auf 5,3. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales meldete 13 nachgewiesene Neuinfektionen. Vier Menschen starben in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion, so dass die Zahl der Toten seit Beginn der Pandemie auf 1145 stieg.

In den Regionen reicht die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen von 1,0 in Schwerin bis 10,5 im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Die Gesamtzahl der bislang nachgewiesenen Corona-Infektionen im Nordosten stieg auf 44.055. Als genesen gelten 42.562 Menschen. 44 Corona-Patienten wurden in Kliniken behandelt, vier weniger als am Vortag. 18 Patienten davon lagen auf Intensivstationen.

Bisher hat es dem Amt zufolge 1,19 Millionen Corona-Impfungen in MV gegeben. 48,8 Prozent der Menschen haben mindestens eine Impfung bekommen, 26,7 Prozent haben den vollen Impfschutz nach zwei Spritzen.

Beliebte Veranstaltung im Norden feiert Comeback

16.09 Uhr: Die Kieler Woche (4. bis 12. September) soll in diesem Jahr wieder als großes Volksfest stattfinden. Die Ratsversammlung stimmte am späten Donnerstagabend dem geplanten Konzept einer Festwoche unter Bedingungen der Corona-Pandemie zu, wie eine Stadtsprecherin mitteilte. Nach dem Willen von Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD) soll das Fest angesichts der sich entspannenden Lage deutlich näher ans Original kommen. Als Richtgröße nannte er die Hälfte der herkömmlichen Größe.

Geplant sind Einlasskontrollen oder Kapazitätsbegrenzungen an bestimmten Plätzen. Denkbar ist beispielsweise, dass Besucher an diesen Orten ihren Impfausweis oder ein negatives Testergebnis vorweisen müssen. Kämpfer sprach im Vorfeld der Entscheidung von einem Brückenschlag in die Normalität. Er rechnet mit einer Million Gästen.2020 hatte Corona die Veranstalter veranlasst, auf ein Volksfest mit viel Musik und Trubel zu verzichten. Insgesamt wurden 38.000 Tickets für Veranstaltungen gebucht, 44.000 standen zur Verfügung. Unter normalen Bedingungen hatte die Kieler Woche noch 2019 mehr als 3,5 Millionen Besucher aus gut 70 Ländern angelockt.

Zahlen in Hamburg gehen weiter zurück

12.13 Uhr: Hamburg meldet am Freitag 33 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Dies waren 25 weniger als am Donnerstag und sechs weniger als am Freitag vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz in der Hansestadt sank entsprechend leicht von 17,4 auf 17,1. Vor einer Woche lag der Wert noch bei 21,3.

Die Gesamtzahl der seit Beginn der Pandemie infizierten Hamburgerinnen und Hamburger liegt damit bei 76.829. Von diesen gelten mittlerweile etwa 74.000 als genesen. Ein weiterer Todesfall kam am Freitag hinzu, damit sind in der Hansestadt bislang 1579 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

825.353 Hamburgerinnen und Hamburger haben dem Robert-Koch-Institut zufolge bereits eine Erstimpfung bekommen, das entspricht 44,7 Prozent der Bevölkerung (Stand 10.6., 11.05 Uhr). Vollständig geimpft sind demnach 437.952 Menschen in Hamburg (22,7 Prozent).

In Krankenhäusern liegen derzeit 58 Corona-Patienten. 30 von ihnen werden intensivmedizinisch versorgt, 20 dieser Patienten kommen aus Hamburg.

Bis Herbst: Diese Impfquote soll im Norden erreicht werden

10.42 Uhr: Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) setzt auf eine möglichst hohe Impfquote, um eine erneute Verschlechterung der Corona-Lage im Herbst zu verhindern. Zwar sei die Corona-Situation nun zu Sommerbeginn deutlich entspannter, sagte Behrens der Deutschen Presseagentur in Hannover. „Aber wir wissen auch, die Situation im letzten Sommer war ähnlich.“ Nun gehe es darum, ein Wiederansteigen der Neuinfektionszahlen im Herbst zu verhindern. „Und ich glaube, dass uns das auch gelingt, weil wir inzwischen eine gute Impfquote haben, weil wir es schaffen werden, im Herbst eine Vielzahl von Niedersachsen durchgeimpft zu haben.“

Das Ziel sei, eine Impfquote von 80 bis 85 Prozent bis zum Herbst zu erreichen, sagte Behrens. „Das Virus wird da sein, so wie auch ein Grippevirus da ist, aber wir werden nicht mehr so erkranken.“ Nach dem Impfen eines Großteils der Pflegeheimbewohner habe sich bereits gezeigt, dass es dort zwar immer wieder noch zu Corona-Ausbrüchen komme. Krankheitsfälle fielen aber nicht so stark aus.

Lage in Niedersachsen entspannt sich weiter

9.59 Uhr: In der Corona-Pandemie sinkt die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen immer weiter. Der Wert gab am Freitag erneut nach – auf 11,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Am Donnerstag hatte der landesweite Inzidenzwert bei 12,0 gelegen. 155 neue Infektionen wurden in Niedersachsen registriert, die Zahl der Todesfälle stieg um 2 auf 5694.

Die höchste Inzidenz in Niedersachsen gab es mit 37,4 in der Stadt Delmenhorst. Alle anderen Kreise und kreisfreien Städte lagen unter der Schwelle von 35. Die niedrigste Inzidenz hatte der Landkreis Wesermarsch mit 1,1 gefolgt vom Landkreis Goslar (1,5) und dem Landkreis Friesland (2,0).

Im kleinsten Bundesland Bremen lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 17,9. Dort wurden am Freitag 21 Neuinfektionen, aber keine weiteren Todesfälle registriert.

Neue Regeln: Hamburg macht heute Schritt hin zur Normalität

7.20 Uhr: Hamburg geht angesichts sinkender Corona-Zahlen einen weiteren Schritt in Richtung Normalität und lockert die Auflagen. Unter anderem dürfen sich von heute an im Freien wieder bis zu zehn Personen aus beliebig vielen Haushalten treffen. Nicht mitgezählt werden Kinder bis 14 Jahre, vollständig Geimpfte, Genesene und Menschen mit einem aktuellen negativen Corona-Test. Der Nachweis dafür soll von kommender Woche an auch über die Corona-Warn-App oder die neue CovPass-App als digitalem Impfpass möglich sein.

Auch im Tourismus der Hansestadt ist von Freitag an deutlich mehr möglich. Hotels, Hostels und Campingplätze können wieder zu 100 Prozent belegt werden – bisher waren nur 60 Prozent erlaubt. Bei Veranstaltungen dürfen sich nun unter Einhaltung von Hygieneauflagen in Innenräumen bis zu 100 und unter freiem Himmel bis zu 500 Menschen versammeln. Außerdem ist die Prostitution wieder erlaubt, Saunen, Dampfbäder und Wellnesseinrichtungen dürfen wieder öffnen.

Am Donnerstag war die Corona-Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohner und Woche, weiter von 18,4 auf 17,4 gesunken. 58 neu nachgewiesene Infektionen kamen laut Gesundheitsbehörde hinzu. Das waren drei weniger als am Mittwoch und 20 weniger als vor einer Woche.

Das waren die Corona-News am 10. Juni:

Inzidenz in Schleswig-Holstein bleibt unter zehn

21.08 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen bleibt in Schleswig-Holstein weiter unter einem Wert von zehn. Sie liegt nun bei 9,4, wie aus Daten der Landesmeldestelle in Kiel vom Donnerstag hervorgeht. Am Vortag hatte der Wert bei 9,9 neuen Fällen pro 100.000 Einwohner in einer Woche gelegen, am Donnerstag vergangener Woche bei 15,8. Bundesweit lag der Wert am Donnerstag laut Robert Koch-Institut bei 19,3.

In Schleswig-Holstein kamen innerhalb eines Tages 32 neu gemeldete Infektionen hinzu, eine Woche zuvor waren es 29 gewesen. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion beträgt nun 1612. Das sind zwei Todesfälle mehr als am Mittwoch. Die Zahl der Menschen, die sich mit Covid-19 im Krankenhaus befinden, lag den Angaben zufolge bei 46, am Tag zuvor waren es 42. 19 Corona-Patienten wurden auf Intensivstationen behandelt, 15 von ihnen beatmet. Die Regionen mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz im Land sind die Kreise Stormarn (19,7) und Pinneberg (19). Am niedrigsten sind die Zahlen in Plön (0,8), Ostholstein und Schleswig-Flensburg (jeweils 1,5).

MeckPomm: Fünf weitere Tote – Inzidenz steigt auf 6,0

18.30 Uhr: Die Corona-Situation in Mecklenburg-Vorpommern bleibt entspannt, obwohl die Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag leicht von 5,3 auf 6,0 gestiegen ist. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales meldete 24 nachgewiesene Neuinfektionen. Fünf Menschen starben in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion, so dass die Zahl der Toten seit Beginn der Pandemie auf 1141 stieg. In den Regionen reicht die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen von 1,0 in Schwerin bis 12,4 im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.

Die Gesamtzahl der bislang nachgewiesenen Corona-Infektionen im Nordosten stieg damit auf 44.042. Als genesen gelten 42.525 Menschen. 48 Corona-Patienten wurden in Kliniken behandelt, fünf weniger als am Vortag. 19 Patienten davon lagen auf Intensivstationen. Bisher hat es dem Amt zufolge 1,17 Millionen Corona-Impfungen in MV gegeben. 48,3 Prozent der Menschen haben mindestens eine Impfung bekommen, 25,4 Prozent haben den vollen Impfschutz nach zwei Spritzen.

Impfstoff-Warteliste bei Asklepios Kliniken

15.49 Uhr: Alle Hamburger Asklepios Kliniken und der Standort Birkenwerder (Brandenburg) bieten ab sofort eine digitale Warteliste für übriggebliebenen Impfstoff an. Dies teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Je nach Impfverfügbarkeit soll das Angebot in den kommenden Wochen auf weitere Standorte ausgeweitet werden.

Wird eine Dosis nicht abgerufen, beispielsweise weil eine andere Person nicht zu ihrem Impftermin kommt, werden Registrierte kontaktiert und können sich so kurzfristig eine Dosis sichern. Registriert werden kann man sich jeweils für die zugelassenen Impfstoffe von AstraZeneca, BionTech und Johnson & Johnson. Der Service ist kostenlos und kann über die Website coronaimpfung.asklepios.com/impftermin-warteliste abgerufen werden. Dort sind auch die jeweils gültigen regionalen Bedingungen aufgelistet.

Prof. Dr. Christoph U. Herborn, Chefarzt der Asklepios Kliniken erklärt: „Noch ist die Pandemie nicht überwunden, daher müssen sich alle weiterhin engagieren, um dieses Ziel zu erreichen.“ Wird ein Impftermin frei, wird telefonisch Kontakt aufgenommen. Freie Termine können auch online angezeigt werden.

Niedersachsen: 155 Neuinfektionen – Inzidenz bei 12

14.53 Uhr: Am Donnerstag sind in Niedersachsen nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) 155 neue Fälle registriert worden. Gestern waren 201 neue Fälle gemeldet worden, am Mittwoch vor einer Woche 320. Die Sieben-Tage-Inzidenz des Landes sank im Vergleich zum Vortag von 13,9 auf 12 (Vorwoche: 24,4)

Die Gesamtzahl der bislang gemeldeten Corona-Fälle lag damit bei 259.887. Insgesamt sind bislang 5692 (+6) Menschen in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion in Niedersachsen gestorben. Diepholz verzeichnete mit einem Wert von 32,7 die höchste Inzidenz, gefolgt von Delmenhorst (32,2) und Stade (23,5).

Fernbusse von Blablacar fahren wieder

14.16 Uhr: Die Mobilitätsplattform Blablacar hat an diesem Donnerstag ihre Fernbusreisen wieder aufgenommen. Nach einer rund halbjährigen Corona-Pause starteten am Morgen die ersten Reisebusse – auch Hamburg wird angesteuert.

Vor allem auf den stark frequentierten Strecken habe das Unternehmen sein Angebot ausgebaut, sagte Mitgründer Nicolas Brusson. So würden etwa zwischen Berlin und Hamburg fortan 134 Fahrten pro Woche angeboten statt wie bis zur Pause 70.

Zwischen Berlin und München werde die Zahl der wöchentlichen Fahrten von 30 auf 75 mehr als verdoppelt. Außerdem seien zusätzliche Nachtlinien etwa zwischen Frankfurt und Hamburg hinzugekommen.

Inzidenz in Hamburg sinkt wieder

11.58 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Hamburg – die Zahl der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen – befindet sich wieder im Sinkflug. Nach einem geringen Anstieg auf 18,4 am Mittwoch beträgt sie am Donnerstag nur noch 17,4 und liegt damit um 0,4 Punkte niedriger als am Dienstag.

58 Neuinfektionen meldeten die Gesundheitsämter der Behörde für Gesundheit. Damit steigt die Gesamtzahl der seit Beginn der Pandemie infizierten Hamburgerinnen und Hamburger auf 76.796. Von diesen gelten mittlerweile etwa 73.900 als genesen.

815.490 Hamburgerinnen und Hamburger haben dem Robert-Koch-Institut zufolge bereits eine Erstimpfung bekommen, das entspricht 44,1 Prozent der Bevölkerung (Stand 10.6., 11.05 Uhr). Vollständig geimpft sind demnach 420.568 Menschen in Hamburg (22,8 Prozent).

In Krankenhäusern liegen derzeit 61 Corona-Patienten. 32 von ihnen werden intensivmedizinisch versorgt. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 bleibt bei 1578.

So viele Fälle wurden in Hamburg von der Luca-App aufgeklärt

9.53 Uhr: Zur Kontaktnachverfolgung möglicher Corona-Infizierter haben die Hamburger Gesundheitsämter schon in 14 Fällen auf Daten aus der Luca-App zurückgegriffen. Dabei seien 22 Örtlichkeiten angefragt und die Kontaktdaten von 1430 Menschen an die Schnittstellen der Gesundheitsämter übermittelt worden, teilte der Senat am Mittwoch mit.

Um auch Menschen ohne Smartphone das einfache Einchecken in Restaurants und bei Veranstaltungen zu ermöglichen, geben die Hamburger Kundenzentren jetzt kostenlose Schlüsselanhänger aus. Nutzer müssen den Anhänger einmalig im Internet mit ihren Kontaktdaten registrieren. Dann können sie ihn beim Besuch eines Restaurants, eines Konzerts oder einer Sportveranstaltung vom Personal scannen lassen. Auf die Daten haben nur die Gesundheitsämter Zugriff.

In Schleswig-Holstein werden die Luca-App und die Schlüsselanhänger schon seit mehr als zwei Monaten genutzt. Die App sei schnell und unkompliziert und eine große Hilfe für die Ämter, sagte Finanzsenator Andreas Dressel (SPD). Er fügte hinzu: „Auch wenn die Pandemielage sich zuletzt entspannt hat, so stellen die nun nach und nach erfolgenden Öffnungsschritte ein Risikopotenzial dar und müssen von den Hamburgerinnen und den Hamburgern verantwortungsvoll umgesetzt werden.“

Sonderaktion in Schleswig-Holstein: Impfen ohne Anmeldung

6.58 Uhr: Schleswig-Holstein plant in den Impfzentren eine zusätzliche Sonder-Impfaktion mit den Astrazeneca-Dosen aus Dänemark. Diese soll am Samstag in Husum, Neumünster und Lübeck starten. Täglich sollen dann zwischen 9 und 12 Uhr und zwischen 13 und 18 Uhr Menschen ab 18 Jahren dort ohne Anmeldung eine Impfung bekommen.

Mitzubringen sind ein Ausweisdokument und der Impfausweis, sowie – wenn möglich – die Formulare von der Homepage des Gesundheitsministeriums für die Impfung mit dem Vektor-Impfstoff. Mit Wartezeiten muss gerechnet werden, je nachdem, wie stark die Sonderaktion in Anspruch genommen wird und wie viel Impfstoff verfügbar ist.

Die Zweitimpfung soll fünf Wochen später stattfinden. Die Ständige Impfkommission empfiehlt den Impfstoff nur für Menschen im Alter ab 60 Jahren. Sollten Jüngere sich impfen wollen, könnte es Beratungsbedarf geben, was erneut zu Wartezeit führen kann.

Das waren die Corona-News vom 9. Juni

Inzidenz in Meck-Pomm bei 5,3 – Schwerin fällt auf null

21.41 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist am Mittwoch in Mecklenburg-Vorpommern um 0,9 Punkte auf 5,3 gesunken. Die Landeshauptstadt Schwerin meldete sogar null Infektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Landesweit wurden am Mittwoch nur sieben Neuinfektionen registriert, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock mitteilte.

Allerdings starben weitere drei Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung, so dass die Zahl der Toten seit Beginn der Pandemie auf 1136 stieg. Die Gesamtzahl der bislang nachgewiesenen Corona-Infektionen im Nordosten stieg damit auf 44.019. Als genesen gelten 42 466 Menschen. Mit Stand Dienstag wurden 60 Corona-Patienten in Kliniken behandelt. 21 Patienten davon waren auf Intensivstationen. Dies war keine Veränderung zum Vortag.

Mit Ausnahme des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, der eine Sieben-Tage-Inzidenz von 10,8 aufweist, liegen nun alle Kreise und kreisfreien Städte unter 10.

Schleswig-Holstein jetzt mit einstelliger Inzidenz

20.46 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist in Schleswig-Holstein auf unter 10 gesunken. Sie liegt nun bei 9,9, wie aus Daten der Landesmeldestelle in Kiel vom Mittwochabend hervorgeht. Am Vortag hatte der Wert bei 10,5 neuen Fällen pro 100.000 Einwohner in einer Woche gelegen, am Mittwoch vergangener Woche bei 17,0. Bundesweit lag der Wert am Mittwoch laut Robert Koch-Institut bei 20,8.

In Schleswig-Holstein kamen innerhalb eines Tages 65 neu gemeldete Infektionen hinzu, eine Woche zuvor waren es 74 gewesen. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion beträgt nun 1610. Das ist ein Todesfall mehr als am Dienstag.

Hamburg bietet kostenlose Schlüsselanhänger für Kontaktnachverfolgung an

17.59 Uhr: Wer kein Smartphone besitzt und trotzdem ins Café oder Restaurant gehen will, kann statt der „Luca“-App nun auch Schlüsselanhänger zur Kontaktnachverfolgung nutzen. Die Anhänger besitzen wie die App einen individuellen QR-Code, mit dem im Lokal eingecheckt werden kann. Die Stadt Hamburg will die Schlüsselanhänger kostenlos verteilen.

„Alle Hamburgerinnen und Hamburger, die kein oder kein eigenes Smartphone haben, wie zum Beispiel Kinder oder ältere Menschen, können den Luca-Schlüsselanhänger in allen Kundenzentren kostenlos abholen“, wird Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) in einer Pressemitteilung zitiert.

Der persönliche Schlüsselanhänger muss einmalig unter https://app.luca-app.de/registerBadge/ registriert werden. Anschließend kann der Code vor Ort gescannt werden. Sollte sich dann an dem aufgesuchten Ort ein Risiko ergeben haben, kommt das Gesundheitsamt automatisch auf die betroffenen Besucher zu, wenn der Betreiber die entsprechenden Daten übermittelt hat.

61 Neuinfektionen in Hamburg – Inzidenz bei 18,4

12.15 Uhr: In Hamburg sind am Mittwoch 61 bestätigte Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Das sind acht mehr als am Dienstag und 12 mehr als am Mittwoch vor einer Woche.

Die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen ist damit wieder leicht gestiegen und lag bei nun 18,4 (Vortag: 17,8). Vor einer Woche hatte der Wert noch bei 23,7 gelegen. Das RKI gab die Inzidenz mit 16 an.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sind in Hamburg bislang 1578 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben (Stand: 8. Juni). Binnen eines Tages wurden fünf weitere Todesfälle erfasst.

Insgesamt haben sich den Behördenangaben zufolge seit Ausbruch der Pandemie in Hamburg 76.738 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 73.800 als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand 8. Juni 65 Corona-Patienten behandelt. Auf Intensivstationen lagen 34 Corona-Patienten, 21 davon sind Hamburger.

Insgesamt 808.973 Menschen haben in Hamburg bis Dienstag eine Impfung erhalten, 408.494 auch schon eine Zweitimpfung.

Niedersachsen: 201 Neuinfektionen – Inzidenz bei 13,9

8.40 Uhr: Am Mittwoch sind in Niedersachsen nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) 201 neue Fälle registriert worden. Gestern waren 71 neue Fälle gemeldet worden, am Mittwoch vor einer Woche 370. Die Sieben-Tage-Inzidenz des Landes sank im Vergleich zum Vortag von 15,7 auf 13,9 (Vorwoche: 26,2). Die Gesamtzahl der bislang gemeldeten Corona-Fälle lag damit bei 259.732. Insgesamt sind bislang 5686 (+10) Menschen in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion in Niedersachsen gestorben.

Diepholz verzeichnete mit einem Wert von 39,2 die höchste Inzidenz, gefolgt von Grafschaft Bentheim (27,7) und Aurich (27,4). Beim ehemaligen „Spitzenreiter“ Emden sank die Inzidenz innerhalb eines Tages massiv von 40,1 auf 10,0.

Corona in Hamburg: So steckten sich die unterschiedlichen Altersgruppen an

6.30 Uhr: Bei den Altersgruppen der Corona-Neuinfizierten in Hamburg zeigt sich weiterhin der Impfeffekt. Insgesamt meldeten die Gesundheitsämter in der Hansestadt vom 31. Mai bis zum 6. Juni 376 Fälle. Nur 17 Fälle in dieser Woche lassen sich laut der Sozialbehörde den über 70-Jährigen zuordnen. Die größte Gruppe sind die 20- bis 29-Jährigen mit 77 gemeldeten Neuinfektionen, dahinter steht die Altersgruppe der 40- bis 49-Jährigen mit 67 Fällen. 62 Fälle wurden unter den 30- bis 39-Jährigen gemeldet und 47 Neuinfektionen bei den 6- bis 14-Jährigen. Insgesamt 25 Neuinfektionen gab es in der Altersgruppe der 0- bis 5-Jährigen.

Das waren die Corona-News am 8. Juni:

Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt weiter

20.38 Uhr: In Schleswig-Holstein ist die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen erneut gesunken und liegt nun bei 10,5. Das geht aus Daten der Landesmeldestelle in Kiel vom Dienstagabend hervor. Am Vortag hatte der Wert bei 11,0 neuen Fällen pro 100.000 Einwohner in einer Woche gelegen, am Dienstag vergangener Woche bei 18,0. Bundesweit lag der Wert am Dienstagmorgen laut Robert Koch-Institut bei 22,9.

In Schleswig-Holstein kamen am Dienstag innerhalb eines Tages 45 neu gemeldete Infektionen hinzu, eine Woche zuvor waren es 81 gewesen. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion beträgt nun 1609. Das sind 3 mehr als am Vortag.

Die Zahl der Menschen, die sich mit Covid-19 im Krankenhaus befinden, lag den Angaben zufolge am Dienstag bei 49, tags zuvor waren es 45. 19 Corona-Patienten wurden – wie auch am Vortag – auf Intensivstationen behandelt, 16 von ihnen wurden beatmet.

Nur noch ein Kreis in Meck-Pomm mit Inzidenz über 10

20.03 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen hat am Dienstag einen weiteren Sprung nach unten gemacht. Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock berichtete, sank die Inzidenz um 2,5 auf nunmehr 6,2. Landesweit wurden 24 Neuinfektionen registriert, vor einer Woche waren es noch 63.

Die Gesamtzahl der bislang nachgewiesenen Corona-Infektionen im Nordosten stieg damit auf 44.013. Als genesen gelten 42.414 Menschen. Mit Stand Montag wurden 60 Corona-Patienten in Kliniken behandelt. 21 Patienten davon waren auf Intensivstationen. Am Dienstag wurden allerdings vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Sars-CoV-2-Infektion gemeldet. Die Zahl der Toten stieg damit auf 1133.

Mit Ausnahme des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, der eine Sieben-Tage-Inzidenz von 12,8 aufweist, liegen nun alle Kreise und kreisfreien Städte unter 10. Die Spanne reicht vom Landkreis Vorpommern-Rügen mit 1,8 bis zum Kreis Ludwigslust-Parchim 8,5.

Nach Massenpartys: Tschentscher sagt, wie es weitergehen soll

18.40 Uhr: Nachdem es in der Schanze vor eineinhalb Wochen zu einer Massenparty gekommen war, hatte der Hamburger Senat dort und auf dem Kiez Alkoholverbote verhängt. Am vergangenen Wochenende ging die Feierei im Stadtpark los. Weitere Maßnahmen will die Stadt zunächst aber nicht ergreifen.

„Wir bleiben bei dem Konzept, zu dem uns auch die Polizei geraten hat, dass wir an diesen definierten Hot-Spots die Maßnahmen aufrechterhalten“, so Tschentscher. Ein Verbot für alle Grünflächen wäre „über das Ziel hinausgeschossen“. Dort, wo es außer Rand und Band gerate, werde die Polizei überall in der Stadt weiterhin aufmerksam sein. Es gebe nur wenige Situationen, wo man sagen muss „das geht jetzt nicht“. Die wenigen Fälle, die es gebe, seien von der Polizei gut zu händeln.

Hochzeitsplaner enttäuscht über Hamburger Lockerungen

17.56 Uhr: Der Bund deutscher Hochzeitsplaner ist enttäuscht von den Hamburger Corona-Lockerungen. Bei Trauungen und privaten Feiern gehe Hamburg wieder einen Sonderweg, teilten die Veranstalter am Dienstag in Hamburg mit. „Wieder einmal übergangen werden die Hamburgerinnen und Hamburger, die sich in diesem Jahr das Ja-Wort geben möchten“, hieß es. Das sei zwar grundsätzlich erlaubt, jedoch gebe es nach wie vor starke Einschränkungen. So seien standesamtliche Trauungen ausschließlich auf dem Standesamt und mit maximal zehn Personen inklusive des Standesbeamten möglich.

Bei privaten Feiern seien maximal fünf Personen aus fünf Haushalten im Innenbereich zugelassen, maximal zehn im Außenbereich. Tanz bleibe nach wie vor verboten und werde wohl erst wieder möglich sein, wenn auch die Clubs ihren Betrieb aufnehmen dürfen. „Trotz einer stabilen Inzidenz von unter 20, den Testmöglichkeiten und Fortschritt bei den Impfungen haben wir damit mehr Einschränkungen bei Trauungen und privaten Feiern als im letzten Jahr um diese Zeit“, hieß es. In Nachbarbundesländern seien dagegen ab Mitte Juni private Feiern mit mehr als 100 Personen im Innenbereich und Tanz erlaubt.

Keine Maskenpflicht mehr für Schüler im Norden

16.12 Uhr: Mecklenburg-Vorpommerns Schüler müssen keine Masken mehr im Unterricht tragen. Das teilte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Dienstag in Schwerin nach einer Kabinettssitzung mit. Mecklenburg-Vorpommern hat die niedrigste Corona-Sieben-Tage-Inzidenz aller Bundesländer, sie lag zu Wochenbeginn bei 8,7.

Das Land lockert zudem die coronabedingten Kontaktbeschränkungen erheblich. Künftig sind private Treffen mit 30 Personen erlaubt, wie Schwesig sagte. Bisher durften sich maximal zehn Personen treffen. Familienfeiern in der Gaststätte sind mit bis zu 100 Gästen möglich, wobei auch wieder getanzt werden darf. Kinder, Geimpfte und Genesene werden nicht mitgezählt.

Sportwettkämpfe können von Freitag an wieder mit Publikum stattfinden, Kinos öffnen. Messen dürfen stattfinden, Zirkusse, Spaß- und Hallenbäder besucht werden – allerdings mit negativem Corona-Test, wie Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) sagte. Auch Flohmärkte sind wieder gestattet.

Veranstaltungen im Außenbereich dürfen mit bis zu 600 Personen stattfinden, im Innenbereich mit 200. Mit Sondergenehmigung seien Veranstaltungen drinnen mit bis zu 1250 Besuchern und draußen mit bis zu 2500 Besuchern möglich, sagte Martin. Die Corona-Abstände müssten aber eingehalten werden.

Hamburger Harley Days auf 2022 verschoben

15.03 Uhr: In diesem Jahr wird es wegen der Corona-Pandemie keine Harley Days in Hamburg geben. „Nicht zuletzt angesichts derzeit sinkender Infektionszahlen haben wir bis zuletzt an die Möglichkeit der Durchführung geglaubt und uns für die Hamburg Harley Days eingesetzt, aber wir mögen keine halben Sachen“, sagte Organisator Nils Buntrock am Dienstag. Die berechtigten behördlichen Einschränkungen aufgrund der Pandemie seien für Veranstaltungen dieser Art leider nach wie vor groß. Unter den gegebenen Umständen hätten die Veranstalter leider nicht anders entscheiden können. Die Hamburg Harley Days 2022 sollen vom 24. bis zum 26. Juni stattfinden.

Hamburg wartet weiter auf Extra-Impfstoff vom Bund

13.45 Uhr: „Wir sind das Land, das neben Bremen die höchste Verimpfungsquote hat. Das heißt, aller Impfstoff, der hierher kommt, wird auch verimpft“, sagte Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) am Dienstag im Rathaus. Die angekündigten Ausgleichsimpfungen des Bundes seien aber bisher nicht eingetroffen. „Wir sind noch nicht ganz am Ziel, wir brauchen bis zum endgültigen Ausgang aus der Pandemie noch eine höhere Impfquote“, so Tschentscher.

Hamburger Senat beschließt weitere Lockerungen

13 Uhr: Der Hamburger Senat hat für kommenden Freitag weitere Lockerungen angekündigt. Angesichts der niedrigen Corona-Zahlen hat die Stadt den nächsten Öffnungsschritt beschlossen. Bis zu zehn Personen aus beliebig vielen Haushalten können sich unter freiem Himmel treffen. In Innenräumen soll es zunächst weiter bei maximal fünf Personen bleiben.

Die zulässige Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen wird auf 100 Menschen in Räumen und bis zu 500 unter freiem Himmel erhöht. Sportveranstaltungen dürfen mit bis zu 650 Personen, festen Sitzplätzen und Konzepten nach gesonderter Genehmigung stattfinden. Volksfeste wie der Dom sind ebenfalls wieder zulässig. Saunen, Dampfbäder und Wellnesseinrichtungen könne mit Einschränkungen wieder geöffnet werden. Außerdem soll Prostitution unter strengen Hygieneauflagen wieder erlaubt sein.

Beherbergungsbetriebe und Veranstalter von Stadtrundfahrten dürfen ihre Kapazitäten wieder zu 100 Prozent nutzen. Bei Stadt- oder Hafenrundfahrten in offenen Doppeldeckerbussen oder Barkassen soll ist kein negativer Corona-Test mehr nötig. Touristische Gästeführungen dürfen draußen mit 20 Personen und drinnen mit 10 Personen stattfinden. Chorsingen wird im Freien und in geschlossenen Räumen mit Testpflicht und 2,5 Metern Abstand möglich ClubsDiskotheken und andere Tanzlokale sollen hingegen zunächst weiter geschlossen bleiben.

53 Neuinfektionen in Hamburg – Inzidenz bei 17,8

12.06 Uhr: In Hamburg sind am Dienstag 53 bestätigte Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Das sind 27 mehr als am Montag aber 55 weniger als am Dienstag vor einer Woche.

Die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen ist zum erstem Mal seit dem 22. September unter 20 gesunken und lag bei nun 17,8 (Vortag: 20,7). Vor einer Woche hatte der Wert noch bei 25,2 gelegen. Das RKI gab die Inzidenz mit 17 an.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sind in Hamburg bislang 1573 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben (Stand: 7. Juni). Binnen eines Tages wurde ein weiterer Todesfall erfasst.

Insgesamt haben sich den Behördenangaben zufolge seit Ausbruch der Pandemie in Hamburg 76.677 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 73.600 als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand 7. Juni 70 Corona-Patienten behandelt. Auf Intensivstationen lagen 37 Corona-Patienten, 23 davon sind Hamburger.

Insgesamt 802.087 Menschen haben in Hamburg bis Montag eine Impfung erhalten, 394.474 auch schon eine Zweitimpfung.

Einzelhändler enttäuscht: „Es ist noch deutlich Luft nach oben“

10.59 Uhr: Der Einzelhandel in Mecklenburg-Vorpommern kommt nach dem langen Lockdown langsam auf Touren, doch von Zufriedenheit kann noch keine Rede sein. „Die Erwartungen waren am Wochenende auch nicht sehr nach oben geschraubt. Es ist noch deutlich Luft nach oben“, sagte der Geschäftsführer vom Handelsverband Nord in Rostock, Kay-Uwe Teetz, der Deutschen Presse-Agentur. Am vergangenen Wochenende durften erstmals wieder Touristen ins Land, sie mussten jedoch eine Übernachtung gebucht haben. Deshalb habe sich ihre Zahl auch noch in Grenzen gehalten. Da das Wetter sehr gut war, waren jedoch viele Gäste lieber an den Stränden als in den Innenstädten. „Damit müssen wir als Kaufleute leben.“

Ein positiver Aspekt sei gewesen, dass die Außengastronomie geöffnet hatte. Das habe geholfen, die Innenstädte nach der langen Durststrecke zu beleben. „Wir hoffen von Woche zu Woche, dass es ein bisschen besser wird“, sagte Teetz. Ein nach wie vor vorhandenes Hemmnis sei die Pflicht zum Maskentragen in den Läden. Bei diesen Temperaturen sei es oft lästig, eine Maske zu tragen.

Niedersachsen: 71 Neuinfektionen – Inzidenz bei 15,7

9.20 Uhr: Am Dienstag sind in Niedersachsen nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) 71 neue Fälle registriert worden. Gestern waren 54 neue Fälle gemeldet worden, am Dienstag vor einer Woche 131. Die Sieben-Tage-Inzidenz des Landes sank im Vergleich zum Vortag von 17,1 auf 15,7 (Vorwoche: 24)

Die Gesamtzahl der bislang gemeldeten Corona-Fälle lag damit bei 259.530. Insgesamt sind bislang 5676 (+13) Menschen in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion in Niedersachsen gestorben. Emden verzeichnete mit einem Wert von 40,1 die höchste Inzidenz, gefolgt von Diepholz (39,2) und Delmenhorst (32,2). In Goslar und Friesland liegt die Inzidenz bei 0,0.

Senat will weitere Corona-Lockerungen beschließen

6.30 Uhr: Angesichts weiter niedriger Corona-Zahlen will der rot-grüne Hamburger Senat heute weitere Lockerungen beschließen. Unter anderem sollen sich nach dpa-Informationen ab kommenden Freitag im Freien wieder bis zu zehn Personen aus beliebig vielen Haushalten treffen können; in Innenräumen soll es hingegen zunächst weiter bei maximal fünf Personen bleiben. Die zulässige Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen soll auf 100 Menschen in Räumen und bis zu 500 unter freiem Himmel erhöht werden. Außerdem soll Prostitution unter strengen Hygieneauflagen wieder erlaubt sowie Saunen, Dampfbäder und Wellnesseinrichtungen mit Einschränkungen wieder geöffnet werden dürfen.

In der vergangenen Woche hatte der Senat ferner angekündigt, dass Beherbergungsbetriebe und Veranstalter von Stadtrundfahrten ihre Kapazitäten wieder zu 100 Prozent nutzen dürfen sollen. Bei Stadt- oder Hafenrundfahrten in offenen Doppeldeckerbussen oder Barkassen soll zudem kein negativer Corona-Test mehr verlangt werden. Auch sollen wieder mehr Sportmöglichkeiten sowie Chor- und Blasmusikproben in Innenräumen erlaubt werden.

Clubs, Diskotheken und andere Tanzlokale sollen hingegen zunächst weiter geschlossen bleiben.

Das waren die Corona-News am 7. Juni:

11,0 – Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt weiter

21.58 Uhr: Gute Nachrichten aus dem nördlichsten Bundesland: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein befindet sich weiterhin im Sinkflug. Am heutigen Montag lag sie bei 11,0 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen – und damit 0,9 Punkte niedriger als am Vortag.

Die Zahl der neu mit Corona infizierten Menschen stieg um einen auf 23. Aktuell liegen 45 Covid-19-Patienten in Krankenhäusern, 19 von ihnen auf Intensivstationen. Fast alle intensivmedizinisch betreuten Personen – 18 – werden künstlich beatmet.

Insgesamt haben sich in Schleswig-Holstein seit Beginn der Pandemie 63.405 Personen infiziert. Etwa 60.900 von ihnen gelten als genesen. Die Zahl der Corona-Toten stieg seit gestern um zwei auf 1606.

Eine Erstimpfung haben bislang 1.376.517 Schleswig-Holsteiner erhalten, das sind 47,4 Prozent der Bevölkerung. Vollständig geimpft sind bislang 671.104 Personen, also 23,1 Prozent.

Acht Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern

20.46 Uhr: Die Corona-Lage im Nordosten bleibt stabil: Mecklenburg-Vorpommern meldete heute acht Neuinfektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Bundesland stieg leicht um 0,1 auf 8,7 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen.

Die Zahl der stationär behandelten Covid-19-Patienten bleibt bei 62. Auch die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen änderte sich nicht und liegt weiterhin bei 24.

45,5 Prozent der Bevölkerung Mecklenburg-Vorpommerns haben eine Erstimpfung erhalten. 21 Prozent sind bereits vollständig geimpft.

Niedersachsen: Inzidenz fällt weiter

13.14 Uhr: Niedersachsen meldet heute 54 neue Corona-Infektionen. Gestern wurden 128 neue Fälle gemeldet. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt derzeit bei 17,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Gestern wurde ein Inzidenzwert von 17,6 gemeldet.

Aktuelle Zahlen: Inzidenz in Hamburg weiter stabil auf niedrigem Niveau

11.59 Uhr: In Hamburg sind am Montag 26 bestätigte Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Zum Vergleich: Am Sonntag wurden 21 neue Fälle gemeldet, am vergangenen Montag waren es 21.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt derzeit bei 20,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Gestern lag der Wert bei 20,4, am vergangenen Montag bei 21,5.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sind in Hamburg bislang 1572 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben (Stand: 6. Juni). Seit der letzten Meldung ist ein weiterer Mensch gestorben.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand 4. Juni 78 Corona-Patienten behandelt. Auf Intensivstationen lagen 38 Corona-Patienten, 22 davon sind Hamburger.

Insgesamt 797.951 Menschen haben in Hamburg eine Impfung erhalten, 386.205 auch schon eine Zweitimpfung (Stand: 6. Juni).

Tausende haben Job gewechselt: Hamburgs Gastro geht das Personal aus

10.16 Uhr: Nach monatelangen Lockdowns können Hamburgs Hotels und Gaststätten unter Auflagen wieder öffnen – doch laut der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) könnte es jetzt am Personalmangel scheitern. „Das Gastgewerbe blutet seit Beginn der Pandemie personell aus. Dringend gebrauchte qualifizierte Kräfte sind in andere Branchen abgewandert“, sagt NGG-Geschäftsführerin Silke Kettner.

Nach Angaben der Arbeitsagentur hätten in der Hansestadt zwischen Juni 2019 und Juni 2020 rund 6.200 Beschäftigte das Gastgewerbe verlassen – das sei jeder neunte Arbeitnehmer (minus 11 Prozent). Die Gewerkschaft geht davon aus, dass sich die Situation seit Herbst angesichts des andauernden Lockdowns weiter zugespitzt hat.

„Wenn die Branche nicht rasch gegensteuert, könnte der von vielen Menschen lang ersehnte Urlaub oder Restaurantbesuch am Personalmangel scheitern“, sagt Kettner. Die Geschäftsführerin der NGG-Region Hamburg-Elmshorn macht für die Situation insbesondere die Einkommenseinbußen durch das Kurzarbeitergeld verantwortlich.

Angesichts der niedrigen Löhne im Hotel- und Gaststättengewerbe kämen die Beschäftigten selbst mit 80 Prozent des Kurzarbeitergeldes, das ab dem siebten Bezugsmonat gezahlt werde, nicht über die Runden – und seien dazu gezwungen, sich beruflich umzuorientieren. Schon vor Corona seien die Arbeitsbedingungen im Gastgewerbe alles andere als rosig gewesen. Kettner: „Die Betriebe haben es versäumt, die Arbeit attraktiver zu machen. Das rächt sich jetzt.“

Das waren die News am 6. Juni:

Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt auf 11,9

21.02 Uhr: In Schleswig-Holstein ist die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen auf 11,9 gesunken. Das geht aus Daten des Gesundheitsministeriums in Kiel hervor (Stand: 6.6., 20.28 Uhr). Am Vortag hatte der Wert bei 12,5 Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in einer Woche gelegen, am Sonntag vergangener Woche bei 18,1. Bundesweit lag der Wert am Sonntagmorgen laut Robert Koch-Institut bei 24,7.

In Schleswig-Holstein kamen am Sonntag innerhalb eines Tages 22 neu gemeldete Infektionen hinzu, eine Woche zuvor waren es 39 gewesen. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion betrug 1604. Das war einer mehr als am Vortag.

Die Zahl der Menschen, die am Sonntag mit Covid-19 im Krankenhaus lagen, blieb den Angaben zufolge mit 52 unverändert zum Vortag. Nach wie vor wurden 21 Corona-Patienten noch auf Intensivstationen behandelt, 20 von ihnen wurden beatmet.

Die Regionen mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz im Land sind die Kreise Pinneberg (21,5) und Nordfriesland (21,1). Am niedrigsten sind die Zahlen in Steinburg und Plön (beide 3,1).

Hamburgs Kitas wechseln in den Regelbetrieb – wieder offen für alle

18.42 Uhr: Hamburgs Kitas haben von Montag an wieder für alle Kinder und ohne zeitliche Begrenzungen geöffnet. Wegen der inzwischen niedrigen Corona-Zahlen wechseln die Einrichtungen in den normalen Regelbetrieb. Nach Angaben der Sozialbehörde müssen die Hygieneregelungen und Infektionsschutzvorkehrungen aber weiter eingehalten werden.

Die Kitas waren wegen der Corona-Pandemie seit Mitte März im eingeschränkten Regelbetrieb mit teils verkürzten Betreuungszeiten. Während der Einschränkungen hat die Sozialbehörde nach eigenen Angaben die Familieneigenanteile übernommen und Familien mit rund 59 Millionen Euro unterstützt. Zudem sei die Finanzierung der Kitas selbst gesichert worden, so dass diese nun im selben Umfang wie zuvor zur Verfügung stünden.

Corona-Inzidenz in MV weiter niedrig – 11 Neuinfektionen gemeldet

18.07 Uhr: Mecklenburg-Vorpommern weist weiter als einziges Bundesland eine einstellige Corona-Inzidenz auf. Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock am Sonntag mitteilte, wurden landesweit 11 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Damit betrug die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Ansteckungen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche, 8,6. Am Vortag hatte sie mit 8,4 ähnlich niedrig gelegen. Anfang Mai betrug die Corona-Inzidenz im Nordosten noch etwa 120.

Der Zuwachs an Infektionen ging am Sonntag fast ausschließlich auf das Konto des Kreises Mecklenburgische Seenplatte. Dort wurden zehn, in der Stadt Rostock eine neue Corona-Ansteckung registriert. Für die anderen fünf Landkreise und für Schwerin wurden keine neuen Fälle gemeldet. Allerdings wird gemeinhin an den Wochenenden auch weniger getestet.

Infolge der Neuinfektionen verzeichnet die Seenplatte nunmehr mit 18,2 die landesweit höchste Sieben-Tage-Inzidenz, gefolgt vom Kreis Ludwigslust-Parchim mit 17,0. Am niedrigsten ist der Wert weiter im Kreis Vorpommern-Rügen mit 0,9. Nur wenig höher liegen Schwerin mit 3,1, der Landkreis Rostock mit 4,2 und die Stadt Rostock mit 5,3.

Die Gesamtzahl der bislang nachgewiesenen Corona-Infektionen im Nordosten erhöhte sich auf 43.988. Als genesen gelten 42.355 Menschen. In Krankenhäusern wurden noch 62 Patienten behandelt, 24 von ihnen auf Intensivstationen. Weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Sars-CoV-2-Infektion wurden nicht gemeldet. Die Zahl der Toten liegt somit im Land weiterhin bei 1126.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts sind in MV bisher 740.000 und damit 46 Prozent der Menschen einmal gegen Covid-19 geimpft worden, 22,0 Prozent haben den vollen Impfschutz nach zwei Injektionen.

Kostenlose Coachings für Fachkräfte und Soloselbstständige

16.38 Uhr: Die Stadt Hamburg bietet Fachkräften und Soloselbstständigen aus besonders von der Corona-Pandemie betroffenen Branchen kostenlose Coachings an. Viele im Luftfahrtbereich, in der Zulieferindustrie, in der Tourismus- oder der Veranstaltungsbranche Tätige seien coronabedingt in Kurzarbeit gegangen, arbeitslos geworden oder von Arbeitslosigkeit bedroht, teilte die Sozialbehörde mit. Die Coachings sollen helfen, individuelle Lösungswege in der aktuellen beruflichen Situation zu finden, und so Jobs sichern und Fachkräfte für den Hamburger Arbeitsmarkt erhalten. Dafür stünden im Rahmen des Corona-Arbeitsmarktprogramms zwei Millionen Euro bereit.

„Die Corona-Pandemie hat Einschnitte am Arbeitsmarkt hinterlassen und führt in einigen Bereichen zu dauerhaften Umstrukturierungen“, sagte die Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) der Deutschen Presse-Agentur. „Auch qualifizierte Fachkräfte stehen damit vor ganz neuen Herausforderungen.“

Umgesetzt wird das Coachingprogramm von der Koordinierungsstelle Weiterbildung und Beschäftigung. Voraussetzung für eine Teilnahme ist ein Wohnort oder Arbeitsplatz in Hamburg. Möglich sind bis zu sechs Stunden Coaching.

Können wir entspannt in den Sommer gehen, Frau Prof. Addo?

14.29 Uhr Die Infektionszahlen in Hamburg sinken rapide – steht uns ein sorgloser Sommer bevor? Und was ist mit den Mutationen? Die MOPO stellte drei Fragen an Prof. Dr. Marylyn Addo, Leiterin der Infektiologie am UKE und international renommierte Impfstoff-Forscherin.

MOPO: Können wir entspannt in den Sommer gehen, ohne Sorge vor einer vierten Welle?
Prof. Marylyn Addo: Die Impfkampagne schreitet in großen Schritten voran und gemeinsam haben wir es geschafft mit dem kollektiven Umsetzen und Einhalten der Maßnahmen die Inzidenz zu senken, das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung. Dennoch sollten wir umsichtig bleiben und uns an die geltenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen halten, um gerade jetzt mit den Lockerungsschritten das Infektionsgeschehen weiterhin auf einem niedrigen Niveau zu halten. Das Virus ist noch immer da.

Wäre die Pandemie ein Marathon, bei welchem Kilometer wären wir?

Wir dürfen nicht vergessen, was wir bisher geschafft haben: Nach so kurzer Zeit verfügen wir über mehrere zugelassene, hochwirksame und sichere Impfstoffe. Das war ein gemeinsamer Kraftakt, so schnell ging es noch nie. Aber vor uns liegt noch immer ein gutes Stück des Weges, gerade deswegen dürfen wir jetzt nicht zu leichtsinnig werden.

Müssen wir uns vor Mutationen ängstigen?

Wir müssen das weitere Infektionsgeschehen bezüglich neuer Varianten engmaschig beobachten und wissenschaftlich begleiten, um weitere Rückschlüsse ziehen zu können. Eine vollständige Impfung mit den derzeit zugelassenen Impfstoffen ist in hohem Maße wirksam gegen die derzeit in Deutschland zirkulierenden und auch neuen Virusvarianten.

Zahl der Neuinfektionen in Hamburg sinkt rapide

12.04 Uhr: In Hamburg ist die Zahl der Neuinfektionen rapide gesunken. Am Sonntag meldete die Stadt 21 Neuinfektionen (73 am Vortag). Insgesamt gibt es in der Hansestadt 76.598 bestätigte Fälle. Die Inzidenz sank im Vergleich zum Vortag von 21,5 auf 20,4.

Seit der gestrigen Meldung wurden vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt. Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie 1571 Menschen in Hamburg im Zusammenhang mit Corona gestorben.

78 Menschen mit Covid19-Erkrankung werden derzeit stationär in Hamburgs Krankenhäusern behandelt. 38 Menschen liegen auf Intensivstationen, 22 davon kommen aus Hamburg.

Mit Stand Freitag, 4. Juni, wurden 776.942 Menschen in Hamburg erstgeimpft. 368.430 sind bereits vo

Coronavirus in Niedersachsen: Sieben-Tage-Wert sinkt auf 17,6

10.39 Uhr: Das Corona-Infektionsgeschehen in Niedersachsen schwächt sich weiter ab. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist am Sonntag erneut leicht zurückgegangen und lag bei 17,6 wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Am Samstag waren für ganz Niedersachsen 19 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen registriert worden, am Freitag waren es noch 22,1 gewesen. Insgesamt wurden 128 neue Infektionen registriert, die Zahl der Todesfälle stieg um 4 auf 5663.

Die höchsten Inzidenzen in Niedersachsen gibt es weiter in der kreisfreien Stadt Emden (64,1), gefolgt vom Kreis Diepholz (37,3). Alle anderen Kreise und kreisfreien Städte in Niedersachsen lagen am Sonntag unter der Schwelle von 35.

Im Bundesland Bremen sank die Sieben-Tage-Inzidenz ebenfalls leicht auf 25,2 nach 28,8 am Samstag und 31,1 am Freitag.

Weniger Corona-Verfahren beim Oberverwaltungsgericht in Lüneburg

9.21 Uhr: Die Flut von Verfahren vor dem niedersächsischen Oberverwaltungsgericht gegen die Corona-Verordnungen der Landesregierung ist mit den Lockerungen deutlich zurückgegangen. Derzeit beschäftigen den 13. Senat in Lüneburg drei Eil-Anträge, wie ein Sprecher des OVG mitteilte. Ein betroffener Betreiber aus dem Landkreis Osnabrück wendet sich gegen die grundsätzliche Schließung von Saunen und Thermen.

Einen Antrag gibt es gegen die Testhäufigkeit im Allgemeinen. Der Antragsteller aus dem Kreis Ammerland will erreichen, dass die Gültigkeit von Corona-Tests je nach Inzidenz verlängert wird und nicht nur 24 Stunden gilt. Ein Einzelhandelsunternehmen mit mehreren Filialen wendet sich gegen die Flächenbegrenzung mit der verringerten Anzahl von Kunden und die Testpflicht. Seit Montag ist der Einzelhandel ohne Test-, aber mit Maskenpflicht geöffnet. Liegt die Inzidenz über 35, gibt es eine Zugangsbeschränkung. Bei einer Inzidenz über 50 greift eine Testpflicht.

Seit Beginn der Pandemie im April 2020 erreichten das OVG mehr als 500 Eil-, Hauptsache- und Beschwerdeverfahren nach erstinstanzlichen Entscheidungen der Verwaltungsgerichte. Eilanträge werden zeitnah entschieden.

Das waren die News am 5. Juni 2021:

12,5! Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt weiter

21:15 Uhr Schleswig-Holstein meldet am Samstag 38 Neuninfektionen. Die 7-Tages-Inzidenz sinkt stetig weiter, von 13,6 auf 12,5. Wie am Freitag werden 21 Patienten auf Intensivstationen behandelt, 20 davon müssen beatmet werden. 31 Covid-19-Patienten liegen derzeit auf Normalstationen. 

Alle Städte und Landkreise liegen am Samstag unter einer Inzidenz von 23, am niedrigsten sind die Werte in den Landkreisen Plön (3,1) und in Ostholstein (4,5).

Mecklenburg-Vorpommern: Inzidenz sinkt auf 8,4

20.52 Uhr: Die Corona-Inzidenz Mecklenburg-Vorpommerns ist weiter gesunken. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock gab den Wert am Samstag mit 8,4 an. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Ansteckungen je 100 000 Einwohner binnen einer Woche, hatte am Freitag noch bei 9,4 gelegen. Landesweit wurden am Samstag 8 Neuinfektionen gemeldet. Am Vortag waren es 22, am Samstag vor einer Woche 19 gewesen. Mecklenburg-Vorpommern weist seit Tagen die bundesweit niedrigsten Werte auf.

Aus drei Kreisen und aus Schwerin wurden am Samstag keine neuen Infektionen gemeldet. Der Kreis Ludwigslust-Parchim wies mit 17,5 die landesweit höchste Sieben-Tage-Inzidenz auf. Für die Mecklenburgische Seenplatte gab das Landesamt einen Wert von 15,1 an. Am niedrigsten blieb die Inzidenz im Kreis Vorpommern-Rügen mit 0,9. Auch Schwerin (3,1), der Landkreis Rostock (5,1), die Stadt Rostock (5,3), Nordwestmecklenburg (8,9) und Vorpommern-Greifswald (7,6) blieben einstellig.

Die Gesamtzahl der bislang nachgewiesenen Corona-Infektionen im Nordosten erhöhte sich auf 43 977. Als genesen gelten 42 311 Menschen. In Krankenhäusern wurden mit Stand vom Freitag 62 Patienten behandelt, vier weniger als am Vortag. 24 von ihnen lagen auf Intensivstationen, 3 weniger als am Donnerstag. Die Zahl der im Zusammenhang mit einer Sars-CoV-2-Infektion Verstorbenen blieb mit 1126 unverändert.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts sind in Mecklenburg-Vorpommern bisher 46,0 Prozent der Menschen einmal gegen Covid-19 geimpft worden, 22,0 Prozent haben den vollen Impfschutz nach zwei Injektionen.s

73 neue Fälle in Hamburg, Inzidenz bei 21,5

12.04 Uhr: In Hamburg bleiben die Zahlen der Neuinfektionen auf einem recht stabilen Niveau. Am Samstag meldete die Stadt 73 Neuinfektionen (insgesamt 76.577 bestätigte Fälle). Die Inzidenz stieg im Vergleich zum Vortag von 21,3 auf 21,5.

Inzidenz in Niedersachsen weiter im Sinkmodus

10.18 Uhr: Die Lage in Niedersachsen entspannt sich weiter. Die landesweite Inzidenz liegt nun bei 19, wie aus den Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Am Freitag lag sie noch bei 22,1. Insgesamt wurden 149 Neuinfektionen und sieben weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. 

Das waren die News am 4. Juni 2021:

Inzidenzwert in Mecklenburg-Vorpommern im einstelligen Bereich

22.06 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern ist die Sieben-Tage-Inzidenz weiter gesunken. Landesweit liegt der Wert nun im einstelligen Bereich, bei 9,4 (Donnerstag 11,4). Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) in Rostock am Freitag mitteilte, wurden landesweit 22 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das sind vier mehr als am Donnerstag.

Mecklenburg-Vorpommern weist seit Tagen die bundesweit niedrigsten Werte auf. Anfang Mai hatte die Corona-Inzidenz im Nordosten noch bei etwa 120 gelegen.

Seit Donnerstag sind zwei weitere Personen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gestorben. Am Freitag wurden 66 Patient:innen wegen einer Corona-Erkrankung im Krankenhaus behandelt, 27 davon auf der Intensivstation.

Regel im Norden geändert: Feiern in Clubs nur mit Maske erlaubt

20.39 Uhr: Die Verwirrung um Niedersachsens Party-Regeln war groß: In Discos, Bars und Clubs in Niedersachsen muss nun doch eine medizinische Maske getragen werden. Diese Regel ist eine von mehreren Veränderungen der jüngsten Corona-Verordnung, wie die niedersächsische Landesregierung am Freitag mitteilte. Demnach dürfen Discos, Bars und Clubs für eine begrenzte Gästezahl öffnen, wenn die Inzidenz im jeweiligen Landkreis unter 35 liegt.
Wer in einer Disco, Bar oder einem Club auf einem Platz sitzt und dabei Abstand zu anderen hält, darf die Maske abnehmen. Bedingung für den Besuch ist ein negatives Testergebnis.

Verändert wurde zudem, dass Bars, Cafés und Restaurants bei einer Inzidenz unter 100 ihren Innen- und Außenbereich öffnen können. Allerdings dürfen sich die Gäste nur an den Tischen aufhalten und müssen – wenn sie nicht sitzen – in Innenräumen eine Maske tragen und Abstand halten. Zudem gibt es eine Testpflicht, eine Begrenzung der Gästezahl und die Sperrstunde 23 Uhr. Unter einer Inzidenz von 50 entfallen im Außenbereich die Testpflicht, die Kapazitätsbeschränkung und die Sperrstunde. In Innenräumen gelten diese Lockerungen unterhalb einer Inzidenz von 35.

Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt auf 13,6

20.24 Uhr: Schleswig-Holstein meldete am Freitag 41 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Damit sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz weiter auf nun 13,6 (Donnerstag: 15,8). Das geht aus Daten des Gesundheitsministeriums in Kiel hervor.

Alle Städte und Landkreise liegen unter einer Inzidenz von 25, am niedrigsten sind die Werte in den Landkreisen Plön (4,7) und in Schleswig-Flensburg (6,0).

52 Menschen lagen am Freitag den Angaben zufolge landesweit mit Covid-19 im Krankenhaus – das waren neun weniger als tags zuvor. 21 Corona-Patienten wurden noch auf Intensivstationen behandelt, 20 von ihnen wurden beatmet.

Innen-Gastro in Hamburg geöffnet: Das sind die Regeln

19.02 Uhr: Hurra! Ab heute, Freitag, darf die Innengastronomie wieder öffnen. Es gibt allerdings einige Regeln, die in Restaurants, Gaststätten und Kultur- oder Freizeiteinrichtungen gelten.

So gibt es eine Sperrstunde der Innenräume von 23 bis 5 Uhr. Dazu gelten die üblichen AHA-Regeln. Zwischen den Tischen soll es einen Abstand von 1,50 Meter geben, alternativ können Trennwände aufgestellt werden. Zusätzlich müssen Lokale eine Kontaktnachverfolgung ermöglichen. Eine medizinische Maske muss im gesamten Restaurant getragen werden, außer am Sitzplatz.

Das Personal muss zweimal in der Woche einen negativen Coronatest vorlegen. Für Gäste in geschlossenen Räumen gilt ein negativer Test, der im Falle eines PCR-Tests bis zu 48 Stunden, im Falle eines Schnelltests 24 Stunden alt sein darf.
Was die Anzahl der Personen angeht, so dürften sich bis zu fünf Personen aus mehreren Haushalten treffen. Dabei werden Kinder bis 14 Jahre nicht mitgerechnet. Eine Anzahlbegrenzung für Personen aus einem Haushalt gibt es nicht.

In mehreren Straßenzügen des Schanzenviertels und auf St. Pauli darf außerdem von 23 bis 6 Uhr kein Alkohol ausgeschenkt werden. Diese Regelungen gelten nicht für Anwohnerinnen und Anwohner. Mehr Informationen sind auf hamburg.de zu finden.

Ab nächster Woche: Weitere Lockerungen in Hamburg

16.16 Uhr: Hamburgerinnen und Hamburger können sich freuen: Weil die Corona-Lage in der Stadt stabil ist, hat der Senat für die kommende Woche weitere Lockerungen angekündigt. Ab Freitag, den 11. Juni, trete der „nächste Öffnungsschritt in Kraft“, heißt es in einer Mitteilung. Konkret wurde der Senat im Einzelnen nicht, nannte aber folgende Bereiche, die gelockert werden sollen:

  • Kontaktbeschränkungen,
  • Erweiterung der Kapazitätsgrenze bei den Angeboten in Beherbergungseinrichtungen sowie bei Hafen- und Stadtrundfahrten unter den bestehenden Auflagen bis zu 100 Prozent,
  • allgemeine Regelungen für Veranstaltungen und Versammlungen,
  • in Kultureinrichtungen hinsichtlich der Anordnung der festen Sitzplätze im „Schachbrettmuster“,
  • Individual- und Gruppensport sowie größere Sport – und Kulturveranstaltungen unter freiem Himmel und in Hallen
  • Chor- und Blasmusikproben auch in Innenräumen,
  • SaunenDampfbäder und Wellnessangebote
  • Prostitutionsangebote.

Über die Details will der Senat am Dienstag, den 8. Juni, informieren.

Küsten-Tourismus kommt in Schwung – aber Fachkräfte fehlen

15.50 Uhr: Rund drei Wochen nach der Tourismus-Öffnung in Niedersachsen macht sich an Urlaubsorten entlang der Nordseeküste Erleichterung breit. „Die bleierne Schwere der vergangenen Monate ist weg. Die Insel füllt sich langsam“, sagte der Geschäftsführer der Nordseeheilbad Borkum GmbH, Göran Sell. Vor allem für das verlängerte Wochenende nach Fronleichnam werden zahlreiche Gäste erwartet, insbesondere aus Nordrhein-Westfahlen.

Nach dem Beschluss des Oberverwaltungsgerichts in Lüneburg Mitte Mai, touristische Übernachtungen für Urlauber aus ganz Deutschland wieder zu erlauben, schossen die Buchungszahlen für Borkum in die Höhe. Neben den Stammgästen sei aber auch eine gestiegene Nachfrage bei Gästen zu registrieren, die Deutschland-Urlaub neu für sich entdeckten.

Mit Blick auf die Hauptsaison im Sommer trüben fehlende Fach- und Saisonarbeitskräfte die Stimmung. „Das wird ein Problem entlang der ganzen Küste werden“, sagte die Tourismusreferentin der Industrie- und Handelskammer (IHK) Ostfriesland/Papenburg, Kerstin Kontny. Viele Saisonkräfte, die aus dem Ausland sonst zum Arbeiten an die Küste kämen, hätten dieses Jahr wegen der zunächst unklaren Perspektive im Tourismus bereits in anderen Ländern oder anderen Branchen Jobs gefunden. 

Kein Triathlon in Hamburg

13.31 Uhr: Der Hamburger World Triathlon kann nicht wie geplant im Juli stattfinden. Das teilten die Veranstalter am Freitag mit. Ursprünglich sollte der Wettkampf der WM-Serie am 10. und 11. Juli stattfinden. Mit rund 10.000 Teilnehmern an zwei Tagen gehört der Triathlon zu den größten Veranstaltungen seiner Art.

„Die immer noch anhaltende Covid-19-Pandemie in Deutschland und die daraus resultierenden Einschränkungen für die Veranstaltung lassen für uns und die lokalen Behörden leider keine andere Entscheidung zu“, hieß es in der Begründung. Gemeinsam mit der Stadt suchen die Veranstalter nach einem alternativen Renndatum in diesem Jahr.

Inzidenz in Hamburg sinkt wieder

12.01 Uhr: In Hamburg liegt die Sieben-Tage-Inzidenz am heutigen Freitag bei 21,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Gestern hatte sie bei 23,7 gelegen. 39 Personen haben sich seit gestern neu mit Covid-19 infiziert.

Damit steigt die Gesamtzahl der bestätigten Fälle in Hamburg auf 76.504, von denen mittlerweile etwa 73.100 als genesen gelten.

Aktuell liegen 83 Corona-Patienten in Hamburger Krankenhäusern. 39 von diesen werden intensivmedizinisch behandelt.

Es gab keine neuen Todesfälle neuen Todesfall – die Zahl der Corona-Toten in Hamburg liegt bei 1566.

Mecklenburg-Vorpommern empfängt wieder Touristen aus ganz Deutschland

8.44 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern können von heute an wieder auswärtige Touristen Urlaub machen. Voraussetzung ist zu Beginn die Vorlage eines aktuellen Corona-Negativtests. Urlauber, die in einer Ferienwohnung unterkommen sowie keine Restaurants oder Museen besuchen, brauchen keinen weiteren Test. Alle anderen müssen sich spätestens alle 72 Stunden neu testen lassen. Dabei sind auch begleitete Selbsttests erlaubt, die manche Hotels anbieten.

Seit dem 28. Mai dürfen Touristen aus dem eigenen Bundesland bereits wieder in Mecklenburg-Vorpommern übernachten. Der Neustart für auswärtige Gäste war ursprünglich für den 14. Juni geplant, wurde aber aufgrund der stark gesunkenen Corona-Infektionszahlen vorgezogen. Das nordöstliche Bundesland wies am Donnerstag nach RKI-Angaben mit 14,1 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen den niedrigsten Wert aller Bundesländer auf.

Inzidenz in Niedersachsen jetzt bei 22,1

8.11 Uhr: Das Corona-Infektionsgeschehen in Niedersachsen entspannt sich weiter. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist am Freitag leicht zurückgegangen und liegt nun bei 22,1 – so viele Menschen steckten sich pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen an, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Am Donnerstag waren für ganz Niedersachsen noch 24,4 Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche registriert worden.

Auch Emden in Ostfriesland lag nun bei einer Inzidenz von 92,2 unter dem kritischen Wert von 100 – am Vortag betrug der Inzidenzwert noch 128,2. Emden hat bundesweit die zweithöchste Inzidenz nach dem Landkreis Hildburghausen in Thüringen mit einem Wert von mittlerweile 115,5.

Landesweit wurden in Niedersachsen 235 neue Infektionsfälle registriert, die Zahl der Todesfälle stieg um sieben auf 5652. Bis auf Emden lagen alle Kommunen im Land unter der Schwelle einer Inzidenz von 50. Am niedrigsten war der Wert im Landkreis Goslar mit 4,4, der Landkreis Friesland meldete eine Inzidenz von 5,1, der Landkreis Harburg von 7,5.

Im Bundesland Bremen sank die Sieben-Tage-Inzidenz ebenfalls leicht auf 31,1 nach 33,2 am Donnerstag. 36 Neuinfektionen wurden im kleinsten Bundesland gemeldet.

4. Juni: Innengastronomie in Hamburg öffnet heute

7 Uhr: Ab heute darf in Hamburgs Restaurants und Kneipen auch drinnen wieder gespeist und getrunken werden. Es gelten jedoch strenge Regeln: Besucher brauchen einen negativen Corona-Test und dürfen nur zu fünft am Tisch sitzen. Das Personal muss sich zweimal pro Woche testen lassen. Ab 23 Uhr müssen Gäste das Lokal verlassen oder sich in den Außenbereich begeben. Befindet sich das Lokal im Schanzenviertel oder bestimmten Bereichen von St. Pauli, darf am Wochenende draußen kein Alkohol mehr ausgeschenkt werden.

Der Senat betrachtet die Szeneviertel nach massenhaften Verstößen gegen die Corona-Regeln am vergangenen Wochenende als Hotspots. Dort gilt nun von Freitag bis Sonntag ein Alkoholverbot. Zwischen 20 und 6 Uhr dürfen Bier und Wein nicht verkauft werden. Auch das Mitführen alkoholischer Getränke ist in dieser Zeit nicht erlaubt.

Die Polizei kündigte für das Wochenende Kontrollen an und appellierte angesichts erwarteter sommerlicher Temperaturen an die Bürger „sowie alle Besucher der Stadt, sich weiterhin an die Corona-Regeln zu halten“.

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