• Party in Corona-Zeiten (Symbolbild)
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Partys im Norden: 3000 Menschen in Quarantäne – Polizei schließt Clubs

Aktuelle Inzidenzwerte, Fallzahlen, Corona-Regeln und Lockerungen: In unserem Newsticker halten wir Sie über die aktuelle Corona-Entwicklung in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern.

  • 72 neue Corona-Fälle in Hamburg – Inzidenz 26,6 (Stand Sonntag)
  • 147 neue Corona-Fälle in Niedersachsen – Inzidenz 15,8 (Stand Sonntag)
  • 72 neue Corona-Fälle in Schleswig-Holstein – Inzidenz 13,9 (Stand Samstag)
  • Fünf neue Corona-Fälle in Mecklenburg-Vorpommern – Inzidenz 5,2 (Stand Sonntag)
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Mecklenburg-Vorpommern: Inzidenz steigt leicht

19.38 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern sind am Sonntag fünf weitere Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Die Inzidenz stieg im Vergleich zum Vortag um 0,3 auf 5,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) mitteilte. Vor einer Woche lag dieser Wert bei 3,4.

Die Gesamtzahl der Todesfälle gab das Lagus wie am Sonnabend mit 1176 an. Mit 19,9 ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Schwerin derzeit am höchsten und mit 0,4 im Landkreis Vorpommern-Rügen am niedrigsten. Die Gesamtzahl der bislang nachgewiesenen Corona-Infektionen im Nordosten beträgt 44.324; als genesen gelten 43.029 Menschen. Vier Covid-Patienten wurden zuletzt in Krankenhäusern behandelt, einer davon auf der Intensivstation.

Partys in Hannover: 3000 Menschen in Quarantäne, Polizei schließt Clubs

15.54 Uhr: Am Wochenende hat die Polizei Hannover zwei Diskotheken geschlossen, berichtet die HAZ. Demnach haben die Clubs massiv gegen die Corona-Auflagen verstoßen – das Erfassen von Kontaktdaten habe praktisch gar nicht stattgefunden. „Es wurden die Mindestabstände nicht eingehalten und gegen die Maskenpflicht verstoßen. Außerdem wurde der Zugang für Gäste nur unzureichend gesteuert“, sagte Behördensprecherin Janique Bohrmann der HAZ.

Die Beamten hatten zusammen mit der Stadt Hannover am Samstag Kontrollen durchgeführt. Zwei Discos wurde der Betrieb untersagt, eine kam mit einer Abmahnung davon. Alle drei müssen allerdings mit Anzeigen rechnen. In der Region Hannover sind aktuell 3000 Menschen in häuslicher Quarantäne, weil sie sich mit infizierten Personen in Discos, Clubs oder Bars aufgehalten hatten. In einem Fall habe ein Infizierter auf einer Party 25 weitere Menschen angesteckt. Sollte der Corona-Inzidenzwert in der Stadt am Montag weiterhin über 35 liegen, müssen die Clubs allerdings sowieso wieder ihre Pforten schließen.

Weniger Impfwillige: Hamburg bietet jetzt Schutzimpfungen ohne Termin an

13.45 Uhr: Knapp 2000 Menschen haben sich an Samstag bei der Sonderaktion im Impfzentrum ohne Termin impfen lassen. Auch wenn die Nachfrage etwas geringer ausgefallen sei als in der Vorwoche, als sich mehr als 2100 Menschen impfen ließen, sei es eine erfreuliche Resonanz. Jede Impfung zähle. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde könne man aber nicht völlig zufrieden sein. „Denn nach wie vor gibt es mehrere Zehntausend Menschen in Hamburg, die impffähig sind, aber bislang noch keine Impfung erhalten haben“, teilte Sprecher Martin Helfrich am Sonntag mit.

Er machte deutlich, dass die anstehenden Wochen genutzt werden müssten, um die Impfquote deutlich voranzutreiben. „Die Eindrücke aus dem In- und Ausland sind an Klarheit nicht zu überbieten: Wir sehen in Hamburg sehr deutlich einen massiven Rückgang gen null bei den Neuinfektionen in Alterssegmenten mit einer hohen Durchimpfungsrate“, teilte Helfrich weiter mit. So seien in der vergangenen Kalenderwoche bei allen Über-70-Jährigen nur drei Neuinfektionen zu verzeichnen gewesen. „Die Neuinfektionen, und davon vor allem die schwereren Verläufe, spielen sich im Bereich derer ab, die nicht geimpft sind.“

Er appellierte an alle, sich bald gegen Corona impfen zu lassen. „Gerade weil wir jetzt in einer Situation sind, in der jede und jeder über 16-Jährige schnell und unkompliziert eine Corona-Schutzimpfung erhalten kann, sollte also niemand mehr zögern.“

Alle in Hamburg, die sich für eine Corona-Schutzimpfung entschieden, können von Montag an ohne vorherige Terminvereinbarung in das Impfzentrum kommen. Weil das Impfzentrum nur bis Ende August betrieben werde, könnten Erstimpfungen noch bis zum 10. August angeboten werden. Für ihre Zweitimpfung erhalten Spontanbesucher beim Verlassen des Impfzentrums einen Termin. Verwendet werden die Impfstoffe von Biontech und Moderna. Minderjährige müssen von Erziehungsberechtigten begleitet werden. Diese müssen einer Impfung zustimmen. Das Impfzentrum hat von 8 Uhr bis 20 Uhr geöffnet.

72 Neuinfektionen in Hamburg – Inzidenz steigt auf 26,6

12.12 Uhr: In Hamburg sind am Sonntag 72 bestätigte Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Das sind 20 weniger als am Samstag aber 39 mehr als am Sonntag vor einer Woche. Die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen ist damit wieder gestiegen und lag bei nun 26,6 (Vortag: 24,6). Vor einer Woche hatte der Wert noch bei 14,0 gelegen.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sind in Hamburg bislang 1607 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben (Stand: 24. Juli). Binnen eines Tages wurde kein weiterer Todesfall erfasst. Insgesamt haben sich den Behördenangaben zufolge seit Ausbruch der Pandemie in Hamburg 78.446 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 76.000 als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand 23. Juli 32 Corona-Patienten behandelt. Auf Intensivstationen lagen 14 Corona-Patienten.

1.144.004 Menschen haben in Hamburg bis Donnerstag eine Impfung erhalten, 847.216 auch schon eine Zweitimpfung. Aktuellere Daten liegen noch nicht vor. Damit sind 61,9 Prozent der Einwohner zumindest teilweise immunisiert. Unter den 16 Bundesländern liegt Hamburg damit bei den Erstimpfungen auf dem 6. und bei den vollständigen Impfungen auf dem vorletzten Platz.

Zahlen für Niedersachsen: Inzidenz im Kreis Lüneburg steigt weiter

10.30 Uhr: Das Robert Koch-Institut hat am Sonntag 147 Corona-Neuinfektionen in Niedersachsen gemeldet. Einen Tag zuvor waren es 231. Die Sieben-Tage-Inzidenz blieb wie am Samstag bei einem Wert von 15,8 – so viele Corona-Infektionen pro 100 000 Einwohner wurden in den vergangenen sieben Tagen gemeldet. Für Bremen wurden 16 neue Corona-Fälle gemeldet, die Inzidenz lag bei 16,6. An Sonntagen ist die Zahl der registrierten Neuinfektionen oft niedriger, unter anderem weil es am Wochenende Meldeverzögerungen der Gesundheitsämter gibt.

Spitzenreiter im Vergleich der niedersächsischen Landkreise und kreisfreien Städte war der Kreis Lüneburg mit einer Inzidenz von 59,2 (Vortag: 51,0), gefolgt von der Region Hannover mit 35,2. Die niedrigsten Werte wurden im Landkreis Lüchow-Dannenberg (0,0) und im Kreis Rotenburg (Wümme) (0,6) gemeldet. Nach Daten des DIVI-Intensivregisters werden in Niedersachsen derzeit 26 Menschen mit Covid-19 in Krankenhäusern behandelt, acht von ihnen werden invasiv beatmet. Die Zahl der freien Intensivbetten lag bei 315, davon haben 144 eine spezielle Ausstattung zur Behandlung von Corona-Patienten.

Das waren die Corona-News am 24. Juli:

Schleswig-Holstein: 72 neue Corona-Fälle

21.29 Uhr: Die Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein steigt weiter an. Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Virus pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen liegt am Samstagabend bei 13,9 (Freitag 12,7). Nach Angaben der Landesmeldestelle wurden landesweit insgesamt 72 Fälle neu übermittelt.

Die höchsten Sieben-Tage-Inzidenzen hatten am Samstag auf Kreisebene Nordfriesland (22,9) sowie Lübeck und Neumünster (21,2), gefolgt von Flensburg (21,1) und Pinneberg (18,0). Die niedrigste Inzidenz hatte Rendsburg-Eckernförde (1,1).

MV: 20 Corona-Neuinfektionen gemeldet – Inzidenz steigt auf 4,9

16 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern sind am Samstag 20 weitere Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Die Inzidenz stieg im Vergleich zum Vortag um 0,6 auf nunmehr 4,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) mitteilte (Stand: 15.08 Uhr). Vor einer Woche lag dieser Wert noch bei 3,4. Die Gesamtzahl der Todesfälle gab das Lagus mit 1176 an – das ist einer mehr als am Freitag.

Mit 19,9 ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Schwerin derzeit am höchsten, mit 0,9 weist der Landkreis Vorpommern-Rügen den geringsten Wert auf. Die Gesamtzahl der bislang nachgewiesenen Corona-Infektionen im Nordosten beträgt 44.319; als genesen gelten rund 43.000 Menschen. Mit Stand von Freitag werden vier Covid-Patienten derzeit in Krankenhäusern behandelt, einer liegt auf der Intensivstation.

Ebenfalls mit Stand Freitag wurden seit Beginn der Corona-Schutzimpfungen nach Lagus-Angaben 1.697.718 Impfdosen verabreicht. 948 589 Menschen erhielten mindestens eine erste Impfung. 788 669 Menschen oder 49 Prozent gelten als vollständig geimpft.


92 Neuinfektionen in Hamburg – Inzidenz steigt auf 24,6

11.50 Uhr: In Hamburg sind am Samstag 92 bestätigte Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Das sind 35 mehr als am Freitag und 59 mehr als am Samstag vor einer Woche. Die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen ist damit wieder deutlich gestiegen und lag bei nun 24,6 (Vortag: 21,5). Vor einer Woche hatte der Wert noch bei 13,5 gelegen. Das RKI gab die Inzidenz zuletzt mit 18,5 an (Stand: 23. Juli).

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sind in Hamburg bislang 1607 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben (Stand: 23. Juli). Binnen eines Tages wurde kein weiterer Todesfall erfasst. Insgesamt haben sich den Behördenangaben zufolge seit Ausbruch der Pandemie in Hamburg 78.374 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 76.000 als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand 23. Juli 32 Corona-Patienten behandelt. Auf Intensivstationen lagen 14 Corona-Patienten. 1.144.004 Menschen haben in Hamburg bis Donnerstag eine Impfung erhalten, 847.216 auch schon eine Zweitimpfung.

Inzidenz in Niedersachsen steigt weiter – Kreis Lüneburg bei 51

10.30 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Coronafällen in Niedersachsen ist weiter gestiegen. Am Samstag meldete das Robert Koch-Institut einen Wert von 15,8 – so viele Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner wurden in den vergangenen sieben Tagen gemeldet. Am Freitag hatte die Inzidenz bei 14,9 gelegen. Spitzenreiter im Vergleich der Landkreise und kreisfreien Städte war der Kreis Lüneburg mit einem Inzidenzwert von 51,0. Die niedrigsten Werte wurden im Landkreis Lüchow-Dannenberg (0) und im Kreis Friesland (1,0) gemeldet. Landesweit wurden im Vergleich zu Freitag 231 neue Corona-Fälle registriert. Nach Daten des DIVI-Intensivregisters werden in Niedersachsen derzeit 26 Menschen mit Covid-19 in Krankenhäusern behandelt, sieben von ihnen werden invasiv beatmet. Die Zahl der freien Intensivbetten lag am Samstagmorgen bei 288, davon haben 139 eine spezielle Ausstattung zur Behandlung von Corona-Patienten.

Ohne Abstand und Maske: In diesen Discos wird heute Abend wild gefeiert

9.37 Uhr: Im Rahmen eines wissenschaftlich begleiteten Modellprojekts sind am Samstag in drei Diskotheken in Schleswig-Holstein wieder Partys ohne Masken und Abstand geplant. Innerhalb von vier Wochen dürfen das „Joy“ in Henstedt-Ulzburg (Kreis Segeberg), das „Horizon“ in Oldenburg in Holstein und das „Bootshaus“ in Flensburg jeweils drei Abende veranstalten. Zwar können Discos im Land seit Ende Juni generell wieder öffnen – aber nur mit Maskenpflicht und für maximal 125 Personen.

Im Rahmen des Modellprojekts sind in drei Läden Geimpfte, Genesene und Getestete zugelassen. Die Besucher müssen sich zudem viermal nachtesten lassen, um mögliche Infektionswege nachzuvollziehen. Die Nachtestpflicht gilt nicht für Geimpfte und Genesene. Die Nachfrage war in allen drei Diskotheken nach Angaben der Geschäftsführer im Vorfeld groß.

Heute: Weitere Impfaktion in den Hamburger Messehallen

8.15 Uhr: Mit einem weiteren Ohne-Termin-Aktionstag sollen Impfwillige am Samstag ins Zentrale Impfzentrum in den Hamburger Messehallen gelockt werden. Zwischen 8 Uhr und 19 Uhr können Interessierte dort ohne vorherige Anmeldung eine Corona-Schutzimpfung erhalten. Mitzubringen sind lediglich ein Pass oder Personalausweis und – soweit vorhanden – ein Impfpass. Am vergangenen Samstag war die Nachfrage beim ersten Aktionstag dieser Art nach Angaben der Gesundheitsbehörde groß. Mehr als 2100 Menschen hätte sich impfen lassen, mehr als erwartet.

Zwar könne es am Samstag wegen des offenen Impfangebots in Stoßzeiten auch zu Wartezeiten kommen, sagte Behördensprecher Martin Helfrich der Deutschen Presse-Agentur. „Damit rechnen wir aber eher nicht. Wir sind gut aufgestellt und halten umfangreiche Kapazitäten bereit, um jedem Ansturm gerecht zu werden.“

Derzeit läuft auch noch eine weitere Aktion speziell für die rund 110.000 Studierenden an den privaten und öffentlichen Hochschulen, die noch bis zum 27. Juli spontan ins Impfzentrum kommen können. Bisher hätten 400 Studenten davon Gebrauch gemacht, sagte er. Das bereits seit dem 14. Juli laufende terminlose Impfangebot speziell für Handwerker sei bisher rund 1000 Mal angenommen worden.

Zudem gebe es weiter mobile Impfaktionen in den Stadtteilen, bei denen sich die Hamburgerinnen und Hamburger beispielsweise in Bürgerhäusern oder Kitas ebenfalls ohne Termin impfen lassen können. Mit Terminabsprache können sich auch Jobcenter-Kunden eine Spritze setzen lassen, beispielsweise am 26. und 27. Juni im Jobcenter Billstedt und am 28. Juni im Jobcenter Mitte. Alle Angebote würden zusätzlich zum Regelbetrieb im Impfzentrum laufen, sagte Helfrich.

Das waren die Corona-News am 23. Juli:

Schleswig-Holstein: Inzidenz steigt weiter

23.14 Uhr: Die Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist weiter leicht auf dem Weg nach oben. Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Virus pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen stieg bis Freitagabend auf 12,7. Am Donnerstag hatten die Behörden einen Wert von 11,6 verzeichnet. Nach Angaben der Landesmeldestelle wurden landesweit insgesamt 91 Fälle neu übermittelt, darunter sind in der Regel auch Nachträge – für Freitag allein waren bisher 73 Fälle gemeldet.

Es gab einen neuen Todesfall im Land, damit stieg die Gesamtzahl der im Zusammenhang mit dem Erreger Sars-CoV-2 Gestorbenen auf 1629. Zuvor war über Tage kein neuer Todesfall hinzugekommen. Im Krankenhaus wurden den Angaben zufolge elf Covid-19-Patienten behandelt (plus vier); Fünf von ihnen lagen auf der Intensivstation (plus eins), von denen weiterhin drei beatmet wurden.

Die höchsten Sieben-Tage-Inzidenzen hatten am Freitag Lübeck und Kiel (19,4), gefolgt vom Kreis Stormarn und Pinneberg mit je 16,8. Die niedrigste Inzidenz hatte erneut der Kreis Plön mit 1,6.

Corona auf Sylt: 80 Bar-Gäste müssen in Quarantäne – Fehler bei Luca-App

20.32 Uhr: Weil ein Gast positiv auf das Coronavirus getestet wurde, müssen jetzt Dutzende Besucher einer Bar auf Sylt in Quarantäne. Wie der Kreis Nordfriesland am Freitag mitteilte, waren in der fraglichen Zeit in der Nacht zum Mittwoch etwa 80 Gäste in der „Wunderbar” anwesend. Da es wegen eines technischen Fehlers der Luca-App nicht gelinge, die gespeicherten Daten der Besucher abzurufen, rufe das Gesundheitsamt des Kreises alle Gäste, die in der Nacht ab 0.38 Uhr länger als zehn Minuten in dem Lokal waren, öffentlich auf, sich in Quarantäne in ihren Wohnungen oder Urlaubsquartieren zu begeben.

„Dies gilt automatisch – auch ohne, dass wir dies den Betroffenen gegenüber direkt angeordnet haben“, erläuterte die für Gesundheit zuständige Fachbereichsleiterin Nina Rahder. „Es besteht das Risiko, dass die anderen Anwesenden sich infiziert haben, zum Beispiel über Aerosole.“ Die Betroffenen seien zudem verpflichtet, sich unverzüglich per E-Mail beim Kreisgesundheitsamt zu melden.

Mecklenburg Vorpommern: Inzidenz steigt

17.54 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern sind am Freitag 30 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Die Inzidenz stieg im Vergleich zum Vortag um 1,3 auf nunmehr 4,3 Neuinfektionen pro 
100.000 Einwohner binnen einer Woche, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) mitteilte. Vor einer Woche lag dieser Wert den Angaben zufolge landesweit bei 2,9. Die Gesamtzahl der Todesfälle gab das Lagus mit 1175 an – diese Zahl hat sich seit Donnerstag nicht erhöht.

Mit 22 ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Schwerin derzeit am höchsten, mit 0,4 weist der Landkreis Vorpommern-Rügen den geringsten Wert auf. Die Gesamtzahl der bislang nachgewiesenen Corona-Infektionen im Nordosten beträgt 44.299; als genesen gelten rund 43.000 Menschen. Vier Covid-Patienten werden derzeit in Krankenhäusern behandelt, zwei mehr als am Donnerstag; einer liegt auf der Intensivstation.

Seit Beginn der Corona-Schutzimpfungen wurden nach Lagus-Angaben 1.697.718 Impfdosen verabreicht; 948.589 Menschen erhielten mindestens eine erste Impfung; 788.669 Menschen oder 49 Prozent gelten als vollständig geimpft.

Schwerins Oberbürgermeister Rico Badenschier (SPD) appellierte an Reiserückkehrer aus Ländern mit hohen Fallzahlen, in den ersten fünf Tagen nach der Rückkehr aus dem Urlaub unbedingt ihre Kontakte zu reduzieren und die freiwilligen kostenlosen Bürgertests zu nutzen – „auch wenn das von der Verordnungslage derzeit nicht zwingend vorgeschrieben wird”. 

Von den neun neuen Fällen am Freitag in der Landeshauptstadt entfielen allein vier auf Reiserückkehrer aus Spanien. „Ein Discobesuch, kurz nachdem man aus dem Spanien-Urlaub gekommen ist, ist derzeit zum Beispiel nicht angebracht”, so der Oberbürgermeister. Badenschier forderte außerdem, bundesweit wieder wirksame Quarantänemaßnahmen für Rückkehrer aus Risikogebieten zu schaffen.

Hamburger Ferienfreizeit: 71 von 100 Teilnehmern corona-positiv

13.55 Uhr: 71 von rund 100 Teilnehmern einer von einem Hamburger Träger organisierten Ferienfreizeit haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Die Betroffenen – Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene – stammten größtenteils aus Hamburg, sagte Martin Helfrich, Sprecher der Hamburger Gesundheitsbehörde, am Freitag. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur fand die Freizeit in Dänemark statt. Für Hamburg dürfte es sich um den größten Einzelausbruch in diesem Jahr handeln.

„Nachdem die Ferienmaßnahme vor Ort unter Quarantäne gestellt worden war, wird diese nun beendet”, sagte Helfrich. „Die Teilnehmenden kehren nun an ihre Heimatorte zurück, wo sie sich in der eigenen Häuslichkeit isolieren.” Auch für negativ getestete Kontaktpersonen und die mit den positiven Rückkehrern in einem Haushalt lebenden Personen werde Quarantäne angeordnet. „Die nach Wohnort örtlich zuständigen Gesundheitsämter in den Hamburger Bezirken und umliegenden Kommunen übernehmen die weitere Betreuung.”

Die bei der Ferienfreizeit Infizierten dürften zum Teil bereits in die aktuelle Corona-Statistik der Stadt eingegangen sein, sagte Helfrich. Die Übrigen würden in den kommenden Tagen einfließen.

57 Neuinfektionen in Hamburg – Inzidenz steigt leicht auf 21,5

12.02 Uhr: In Hamburg sind am Freitag 57 bestätigte Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Das sind 57 weniger als am Donnerstag aber zehn mehr als am Freitag vor einer Woche. Die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen ist damit wieder leicht gestiegen und lag bei nun 21,5 (Vortag: 21,0). Vor einer Woche hatte der Wert noch bei 13,8 gelegen. Das RKI gab die Inzidenz mit 18,5 an.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sind in Hamburg bislang 1607 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben (Stand: 22. Juli). Binnen eines Tages wurde ein weiterer Todesfall erfasst. Insgesamt haben sich den Behördenangaben zufolge seit Ausbruch der Pandemie in Hamburg 78.282 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 75.900 als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand 22. Juli 29 Corona-Patienten behandelt. Auf Intensivstationen lagen 13 Corona-Patienten.

1.144.004 Menschen haben in Hamburg bis Donnerstag eine Impfung erhalten, 847.216 auch schon eine Zweitimpfung.

Entwarnung nach Corona-Fall im Club „Molotow“

10.59 Uhr: Ein Club-Besucher eines Konzerts am vergangenen Donnerstag im „Molotow“ auf St. Pauli war später positiv auf Corona getestet worden. Die Folge: Rund 90 Besucher des Clubs mussten in Quarantäne. Jetzt gibt die Sozialbehörde für die Getesteten eine Entwarnung. „Von den 56 Personen, die zur Reihentestung erschienen waren, sind alle Ergebnisse ausgewertet. Es wurde keine weitere Infektion festgestellt“, sagte Sprecher Martin Helfrich auf MOPO-Anfrage. Grundsätzlich sei eine angeordnete Quarantäne aber nicht durch ein negatives Testergebnis beendet, sondern nur durch die Anordnung des Gesundheitsamts. Die Personen, die nicht zum Test erschienen sind, müssen auf jeden Fall weiter in Quarantäne bleiben.

Hat das Hygienekonzept des „Molotow“ also funktioniert? Ganze Lokale in Quarantäne zu versetzen sei nicht die Regel, so Helfrich weiter. Zu diesem Mittel müssten die Gesundheitsämter nur greifen, wenn sich nicht genau rekonstruieren lasse, wer mit wem Kontakt hatte.

Von Seiten des Clubs und des Gesundheitsamts habe es beiderseitig aber „eine große Bemühung“ gegeben „die Kontaktnachverfolgung und -testung zu unterstützen“.  Weiterhin habe der Club angekündigt, durch einzelne Check-in-Möglichkeiten an jedem einzelnen Tisch künftig die Nachverfolgung zu vereinfachen.

Weiter deutlich steigende Corona-Inzidenz in Niedersachsen

9.12 Uhr: In Niedersachsen steigen die Corona-Inzidenzzahlen weiter deutlich. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag der landesweite Sieben-Tage-Inzidenzwert am Freitag bei 14,9, am Donnerstag hatte er bei 13,9 gelegen. Für das Land Bremen gab das RKI am Freitag 12,5 Corona-Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an im Vergleich zu 14,8 am Donnerstag. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz lag nach RKI-Angaben vom Freitagmorgen bei 13,2. In Niedersachsen infizierten sich 268 Menschen neu mit dem Coronavirus, die Gesamtzahl seit dem Beginn der Pandemie liegt hier bei 263.404 Fällen. Ein Todesfall kam hinzu, die Zahl stieg damit auf 5807.

Der Landkreis Lüneburg war Spitzenreiter bei den Neuinfektionen mit einem Inzidenzwert von 41,8. Danach folgten die Region Hannover mit 34,4 und der Landkreis Grafschaft Bentheim mit 28,4. Die Landkreise Friesland und Lüchow-Dannenberg hatten einen Inzidenzwert von 0,0. Im Landkreis Rotenburg waren es 2,4. Für Bremen erfasste die amtlich maßgebliche RKI-Statistik keine neuen Infektionen von Donnerstag auf Freitag. Das Land selber teilte am Freitagmorgen mit, es habe 26 Neuinfektionen gegeben. Die Zahl der Todesfälle im kleinsten Bundesland lag unverändert bei 492.

Falsche Impfausweise: Arztpraxis in Niedersachsen durchsucht

8.35 Uhr: Mediziner einer Gemeinschaftspraxis im Landkreis Gifhorn sollen falsche Corona-Impfausweise ausgestellt haben – und zwar in „größerem Umfang“. Die Anzahl könne bisher nur gemutmaßt werden, möglich sei eine zweistellige Zahl, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Hildesheim. Ermittler von Polizei und Staatsanwaltschaft durchsuchten die Praxis, Unterlagen und Computerdaten wurden sichergestellt. Gegen die Ärzte wird den Angaben zufolge wegen gewerbsmäßigen Betrugs, der Ausstellung unrichtiger Gesundheitszeugnisse und Körperverletzung ermittelt.

Den Ermittlungen ging eine anonyme Anzeige voraus, wie der Sprecher sagte. Demnach gab es den Vorwurf von Schein-Impfungen gegen die Masern – die Ärzte sollen Kindern statt des Impfstoffs Kochsalzlösung gespritzt haben. Im Laufe der Ermittlungen stellte sich heraus, dass es möglicherweise auch bei der Corona-Impfung „nicht mit rechten Dingen“ zuging, wie der Sprecher sagte. Ein Durchsuchungsbeschluss wurde erlassen, am Mittwoch wurde die Praxis durchsucht. Der Verdacht nicht gespritzter Masern-Impfstoffe führte dazu, dass auch wegen Körperverletzung gegen die Mediziner ermittelt wird. Im Falle einer Verurteilung droht den Verdächtigen allein wegen des Vorwurfs des gewerbsmäßigen Betrugs eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren.

Jonas Schmidt-Chanasit: „Virus wird uns unser ganzes Leben beschäftigen“

7.06 Uhr: Der Hamburger Virologe Jonas Schmidt-Chanasit kritisiert den Datenschutz in Deutschland. „Wir haben eine Datenerhebungskatastrophe“, sagt er im Podcast „Die Wochentester“ von „Kölner Stadt-Anzeiger“ und „RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND)“. In der Corona-Krise fehle dadurch eine Grundlage für wirksame Maßnahmen. „Das hat uns die letzten anderthalb Jahre begleitet und ist meines Erachtens nur in homöopathischen Dosen besser geworden“. Dies betreffe etwa die Frage, wer nachgeimpft werden müsse.

Schmidt-Chanasit, der eine Professur an der Universität Hamburg innehat, betonte, dass sich die vierte Pandemie-Welle in Deutschland grundsätzlich von den vorangegangenen unterscheide und auch eine Inzidenz von 800 anders zu bewerten sei als vorher. „Wenn man sich als Gesellschaft dazu entschließt, alle Maßnahmen wie in England abzuschaffen, ist es nicht abwegig, dass wir die von Jens Spahn aus der Luft gegriffenen Inzidenzen von 800 erreichen.“ Dann aber sei die entscheidende Frage: „Sind die Alten- und Pflegeheime, die vulnerablen Populationen, auch bei höheren Inzidenzen ausreichend geschützt?“ Damit einher geht nach Auffassung Schmidt-Chanasits das Erfordernis einer Impf-Auffrischung. „Diese Frage muss dringend in den nächsten Wochen und Monaten beantwortet werden.“ Für den Experten steht fest: „Das Virus wird uns unser ganzes Leben weiter beschäftigen.“

Das waren die Corona-News am 22. Juli:

Inzidenz in Schleswig-Holstein klettert weiter

21.32 Uhr: Die Corona-Inzidenz in Schleswig-Holstein klettert weiter. Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Virus pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen stieg bis Donnerstag auf 11,6. Am Mittwoch lag der Wert noch bei 10,5. Nach Angaben der Landesmeldestelle wurden landesweit 70 Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Bis einschließlich Montag (19. Juli) war die Sieben-Tage-Inzidenz länger einstellig gewesen.

Die Gesamtzahl der im Zusammenhang mit dem Erreger Sars-CoV-2 Gestorbenen betrug weiterhin 1628. Seit Tagen kam kein neuer Todesfall hinzu. Im Krankenhaus wurden den Angaben zufolge 7 Covid-19-Patienten behandelt (minus 3); 4 von ihnen lagen auf der Intensivstation (plus 1), von denen weiterhin 3 beatmet wurden.

Steigende Zahlen: Hamburg drängt auf zügige Bund-Länder-Gespräche

19.10 Uhr: Hamburg möchte zügig auf die steigenden Corona-Zahlen reagieren und ist für ein Vorziehen der bislang für Ende August geplanten Ministerpräsidentenkonferenz. „Hamburg unterstützt den Vorschlag, da sich die Corona-Infektionsdynamik wieder stark beschleunigt“, sagte ein Senatssprecher am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf einen entsprechenden Vorstoß von Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Erstmals seit Anfang Juni ist die Corona-Inzidenz in der Hansestadt wieder über die 20er-Marke geklettert. Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der Neuinfizierten je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen am Donnerstag mit 21,0 an.

Merkel hatte am Donnerstag wegen steigender Infektionszahlen in Aussicht gestellt, die nächste Ministerpräsidentenkonferenz zur Corona-Pandemie vorzuziehen. Sie werde sich Bitten von Seiten der Länder nicht verschließen. Die Regierungschefin sprach von einer dynamischen Lage in der Corona-Krise. Merkel sagte, das Thema Corona könne auch bei einem Treffen von Ministerpräsidenten zur Katastrophenhilfe besprochen werden, das deutlich früher als Ende August stattfinden soll.

Corona-Statistik aktualisiert: Neun zusätzliche Todesfälle in Mecklenburg-Vorpommern

18.42 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern sind am Donnerstag elf neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Die Inzidenz stieg im Vergleich zum Vortag leicht um 0,3 auf 3,0 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) mitteilte. Vor einer Woche lag dieser Wert den Angaben zufolge landesweit ebenfalls bei 3,0. Seit Tagen gibt es ein leichtes Auf und Ab bei den Zahlen.

Die Zahl der Todesfälle stieg um neun auf 1175. Dieser starke Anstieg beruhe auf einer Kontrolle und Korrektur der Statistik im Landkreis Ludwigslust-Parchim, erklärte Lagus-Sprecherin Anja Neutzling. „Bei den im heutigen Lagebericht angegebenen Sterbefällen handelt es sich um Personen aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim, die in der Zeit zwischen Oktober 2020 und Anfang Juni 2021 verstorben sind.“ Die Fälle hätten keinen Bezug zu aktuellen Infektionen und zur derzeitigen Gesamtsituation.

Fans können sich vor Werder-Spiel impfen lassen

17.50 Uhr: Vor dem Heimspiel von Werder Bremen gegen Hannover 96 können sich Fans am Weser-Stadion eine Impfung mit dem Impfstoff Johnson&Johnson abholen. Das teilte die Bremer Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke) am Donnerstag mit. „Wir hoffen, dass wir so auch jüngere Altersgruppen mit einer Impfung versorgen können“, sagte sie. Das vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) betriebene Impfmobil soll von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr auf dem Parkplatz am Stadion stehen.

„Wir werden diese Pandemie nur mit großer Impfbereitschaft überwinden, deshalb würden wir uns freuen, wenn viele Werder-Fans dieses Angebot annehmen“, sagte der Präsident und Geschäftsführer des SV Werder Bremen, Hubertus Hess-Grunewald. Eine vorherige Anmeldung sei nicht notwendig.

Lockerungen in Schleswig-Holstein offiziell beschlossen

16.02 Uhr: Ab Montag sind in Schleswig-Holstein wieder größere private Treffen mit bis 25 Personen erlaubt. Das Kabinett hat am Donnerstag weitere Öffnungsschritte in der Corona-Pandemie beschlossen, wie ein Regierungssprecher mitteilte. Bislang dürfen sich im Norden nur bis zu zehn Menschen aus ebenso vielen Haushalten treffen. Kinder unter 14 Jahren, Genesene und Geimpfte zählen jeweils nicht dazu.

Mit der neuen Corona-Verordnung gibt es eine Reihe weiterer Erleichterungen. Ab Montag besteht für den Besuch von Innenräumen in Restaurants keine Testpflicht mehr. Die Begrenzung der Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen wie Feiern und Empfängen wird aufgehoben, auch die Testpflicht entfällt. Auflagen wie eine maximale Auslastung von 50 Prozent gelten aber weiter.

Wer im Hotel übernachten will, muss weiter einen negativen Test nachweisen, der höchstens 48 Stunden alt ist. Es wird aber kein Folgetest mehr benötigt. Auf Schiffen muss man draußen keine Maske mehr tragen. Die verbliebenen Testpflichten beim Sport sowie bei Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe fallen künftig weg.

114 Neuinfektionen in Hamburg – Inzidenz steigt auf 21

12 Uhr: In Hamburg sind am Donnerstag 114 bestätigte Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Das sind 52 mehr als am Mittwoch und 64 mehr als am Donnerstag vor einer Woche . Die Zahl neuer Ansteckungen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen ist damit wieder gestiegen und lag bei nun 21,0 (Vortag: 17,6). Vor einer Woche hatte der Wert noch bei 12,8 gelegen. Das RKI gab die Inzidenz mit 14,9 an.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sind in Hamburg bislang 1606 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben (Stand: 21. Juli). Binnen eines Tages wurde kein weiterer Todesfall erfasst.

Insgesamt haben sich den Behördenangaben zufolge seit Ausbruch der Pandemie in Hamburg 78.225 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 75.900 als genesen.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand 20. Juli 32 Corona-Patienten behandelt. Auf Intensivstationen lagen 14 Corona-Patienten.

1.140.424 Menschen haben in Hamburg bis Dienstag eine Impfung erhalten, 838.336 auch schon eine Zweitimpfung.

Einreise nach Schleswig-Holstein: Corona-Tests für Dänen gefordert

10.59 Uhr: In Dänemark steigen die Corona-Neuinfektionen rasant. Im Landesdurchschnitt liegt die Inzidenz bei 120. Seit Montag ist Kopenhagen inklusive der Ferieninsel Bornholm vom Bundesaußenministeriums wieder als Risikogebiet eingestuft worden. In der dänischen Hauptstadt war die Inzidenz auf weit über 200 geschnellt.

Angesichts der Zahlen wächst in Schleswig-Holstein gleichzeitig die Angst vor einem Einschleppen des Virus. „Ich appelliere an alle Reiserückkehrer aus Dänemark sowie alle dänischen Touristen aus Schleswig-Holstein gleichermaßen, mit einem zeitnah durchgeführten Corona-Test der Ausbreitung des Virus entgegenzuwirken“, sagte der Chef der CDU-Landtagsfraktion, Tobias Koch, der „shz“. Dafür sollte sich jeder Urlauber etwas Zeit nehmen.

Helmut Fickenscher, Virologe des Uni-Klinikums Schleswig-Holstein, fordert in der „shz“ zumindest stichprobenartig Grenzkontrollen für Einreisende aus Dänemark. Test-Aufrufe oder Test-Pflicht genügten nicht, wenn sie nicht kontrolliert würden. Das Kieler Gesundheitsministerium mahnt hingegen zu umsichtigem Verhalten bei Aufenthalten in Dänemark und verweist darauf, dass die Einreise-Verordnung des Bundes voraussichtlich in der kommenden Woche „in angepasster Form“ auf den Weg gebracht werde.

Niedersachsen schließt tägliche Corona-Tests in Schulen nicht aus

8.38 Uhr: Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) will nach den Sommerferien die Corona-Testfrequenz in den Schulen erhöhen. Möglicherweise solle statt zweimal wöchentlich täglich getestet werden, sagte der Minister der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. „Niemand wird nach den Sommerferien ohne einen negativen Corona-Test in die Schule gehen“, sagte Tonne. Zu der Frage, ob nach den Sommerferien alle Schulen mit Luftfiltern ausgestattet seien, sagte Tonne, dass das Land mittlerweile zusätzlich Fördermöglichkeiten in Höhe von 20 Millionen Euro geschaffen habe. Nötigenfalls solle finanziell nachgebessert werden. Die Umsetzung liege bei den Schulträgern.

Weiter deutlich steigende Corona-Inzidenz in Niedersachsen

7.48 Uhr: In Niedersachsen sind die Corona-Inzidenzzahlen am Donnerstag weiter deutlich gestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag der landesweite Sieben-Tage-Inzidenzwert bei 13,9, nachdem er am Mittwoch bei 12,7 lag. Im Land Bremen stieg er am Donnerstag leicht auf 14,8 Corona-Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen im Vergleich zu Mittwoch (14,1). Der Bundesdurchschnittswert lag am Donnerstag bei 12,2. In Niedersachsen infizierten sich 249 Menschen neu mit dem Coronavirus, die Gesamtzahl seit dem Beginn der Pandemie liegt hier bei 263 136 Fällen. Ein Todesfall kam hinzu, die Zahl stieg damit auf 5806.

Im Land Bremen gab es 18 Neuinfektionen bei einer Gesamtzahl von nun 27.680, die Zahl der Todesfälle blieb unverändert bei 492. Die Region Hannover war Spitzenreiter bei den Neuinfektionen mit einem Inzidenzwert von 32,8. Danach folgte die Stadt Delmenhorst mit 24,5 und der Landkreis Grafschaft Bentheim mit 24,1. Der Landkreis Friesland hatte einen Inzidenzwert von 0,0. Die nächsthöheren Inzidenzwerte hatten der Landkreis Wesermarsch mit 2,3 und der Landkreis Rotenburg mit 2,4. Die Stadt Bremen lag bei der Sieben-Tage-Inzidenz bei einem Wert von 15,5, die Stadt Bremerhaven bei 11,4.

Nur wenige Impfdosen im Norden verfallen

7.28 Uhr: In Schleswig-Holstein ist Impfmüdigkeit nach Einschätzung von Regierung und Kassenärztlicher Vereinigung (KVSH) aktuell kein größeres Problem. Es seien bislang nur ganz wenige Impfdosen verfallen, „in keiner nennenswerten Größenordnung“, sagte Gesundheitsstaatssekretär Matthias Badenhop der Deutschen Presse-Agentur. Die Aufrechterhaltung der Impfzentren sei mit dem Bund bis zum 30. September vereinbart. Wie es danach weitergeht, ist noch unklar. „Wir prüfen alle Möglichkeiten“, sagte Badenhop.

Ein Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung sagte dpa, es gebe mittlerweile zwar weniger Erstimpfungen bei den Hausärzten. „Das Impftempo bleibt durch die jetzt vermehrten Zweitimpfungen aber hoch.“

Bis einschließlich Dienstag hatten in Schleswig-Holstein nach Angaben des Robert Koch-Instituts fast zwei Drittel (63,8 Prozent) der Bevölkerung mindestens eine Impfung erhalten. Fast die Hälfte (49,5 Prozent) ist mittlerweile vollständig geimpft.

Das waren die Corona-News am 21. Juli:

Inzidenz in Schleswig-Holstein jetzt über 10

21.29 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist am Mittwoch auf 10,5 gestiegen. Am Dienstag lag der Wert noch bei 9,8. Er gibt die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen an. Nach Angaben der Landesmeldestelle gab es landesweit 56 Neuinfektionen. Am Mittwoch vor einer Woche waren 47 neue Ansteckungen gemeldet worden und die Inzidenz lag bei 5,6.

Die Gesamtzahl der im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 Gestorbenen betrug weiterhin 1628. Seit Freitag ist kein weiterer Todesfall hinzugekommen. Im Krankenhaus wurden den Angaben zufolge 10 Covid-19-Patienten behandelt (minus 1); 3 von ihnen lagen auf der Intensivstation, von denen weiterhin 3 beatmet wurden – beide Zahlen veränderten sich seit Dienstag nicht.

Hamburger Impfzentrum feiert 1.000.000. Impfung

19.45 Uhr: Mit Konfettikanonen und lautem Jubel feierte das Hamburger Impfzentrum in den Messehallen am Mittwochabend eine besondere Marke: Eine Million Impfungen sind dort seit Anfang Januar erfolgt, als Jubiläums-Patientin wurde eine junge Frau mit einem Spalier empfangen. Dr. Dirk Heinrich, Leiter des Impfzentrums, dokumentierte ihren Besuch mit einem Video bei Twitter.


Insgesamt haben in Hamburg 1.136.105 Menschen ihre erste Impfung erhalten – 830.024 sind vollständig geimpft. Ende August soll das Impfzentrum in Hamburg geschlossen werden. Dann sollen vor allem Arztpraxen und fünf Krankenhäuser die Anlaufstellen für Impfwillige sein.

63.000 Impfdosen stapeln sich in den Kühlschränken der Kommunen

19.32 Uhr: In den Kühlschränken der Städte und Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern stapelt sich der Corona-Impfstoff. Zuletzt lagerten dort rund 62.900 Impfdosen (Stand: 18. Juli), wie das Gesundheitsministerium am Mittwoch in Schwerin mitteilte. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales meldete am Mittwoch 9130 Impfungen, zwei Wochen zuvor (7. Juli) waren es noch fast 15.600 gewesen. Am Dienstag waren gut 6000 Impfungen gemeldet worden, am Dienstag vor zwei Wochen rund 10.100.

Der Berg an Impfdosen in den Kühlschränken der Impfzentren und mobilen Impfteams könnte vorerst weiter wachsen, wenn die Impfmüdigkeit anhält. In dieser Woche sollen 42.750 Dosen vom Bund geliefert werden, nächste Woche 48.600. Ab Mitte August soll dann nicht mehr nach Anteil an der Gesamtbevölkerung geliefert werden, sondern nach Bestellung. Das haben die Gesundheitsminister der Länder so beschlossen. Der Bund will nicht benötigten Impfstoff an Drittstaaten spenden.

Sieben weitere Corona-Fälle in Mecklenburg-Vorpommern

17.31 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern sind am Mittwoch sieben neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Die Inzidenz sank im Vergleich zum Vortag um 0,3 auf nunmehr 2,7 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) mitteilte. Vor einer Woche lag dieser Wert den Angaben zufolge landesweit bei 3,0. Ein weiterer Mensch starb im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion; die Gesamtzahl der Todesfälle gab das Lagus mit 1166 an.

Mit 10,5 ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Schwerin derzeit am höchsten, mit 0,4 weist der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte den geringsten Wert auf. Die Gesamtzahl der bislang nachgewiesenen Corona-Infektionen im Nordosten beträgt 44.259. Als genesen gelten rund 43.005 Menschen. Wie am Vortag werden derzeit drei Corona-Patienten in Kliniken behandelt, keiner auf einer Intensivstation.

Nach Abi-Party im Norden: 300 Teilnehmer in Quarantäne

16.06 Uhr: Nach mindestens zwei Corona-Fällen bei einer Abi-Party in Celle hat das örtliche Gesundheitsamt 300 Teilnehmer in Quarantäne geschickt. Die Zahl der Quarantäneanordnungen könne sich noch erhöhen, sagte ein Sprecher des Landkreises Celle am Mittwoch. Eine Möglichkeit zum „Frei-Testen“ gebe es bei der Delta-Variante nicht.

Nach der Feier am Freitag (16. Juli) mit insgesamt rund 600 Teilnehmer war eine Person positiv auf Sars-Cov-2 getestet worden. Man müsse davon ausgehen, dass sie schon am Abend der Feier infiziert war, hieß es. Inzwischen wurde ein weiterer positiver Schnelltest eines Gastes mit dem PCR-Verfahren bestätigt. Bei einem dritten positiven Schnelltest steht das Ergebnis dem Sprecher zufolge noch aus.

So sehr leidet der Tourismus im Norden weiterhin unter der Corona-Krise

13.20 Uhr: Der Tourismus im Norden wird weiterhin stark von der Corona-Krise geprägt. Wie das Statistik-Amt in Hamburg am Mittwoch mitteilte, kamen in diesem Mai lediglich 83.000 Gäste in der Hansestadt an und damit kaum mehr als in den Vormonaten, aber immerhin ein Plus von sechs Prozent im Gegensatz zu 2020.

Zum Vergleich: Im Vor-Corona-Jahr 2019 waren es im Mai noch 699.000 Touristen gewesen. In Hamburg gilt der Tourismus nach der Hafenwirtschaft als zweitwichtigster Wirtschaftsfaktor.

Im Juni könnte sich in Hamburg aber erstmals eine Trendwende abzeichnen, wie sie im Nachbarland Schleswig-Holstein bereits deutlich zu sehen ist. Dort kamen im Mai 608.000 Übernachtungsgäste an, rund 50 Prozent mehr als 2020. Schleswig-Holstein hatte bereits seit Mitte April erste Öffnungsschritte im Tourismus eingeleitet, während in Hamburg auch im Mai noch ein durchgehendes Beherbergungsverbot galt. Übernachtungen in Hotels und Pensionen sind in Hamburg erst wieder seit Anfang Juni möglich.

In den ersten fünf Monaten des Jahres zusammen sank die Zahl der Gäste in Schleswig-Holstein allerdings um 38,5 Prozent auf 868.000 im Vergleich zum Vorjahr. Bei den Übernachtungen gab es einen Rückgang um 13,4 Prozent auf 4,48 Millionen.

Corona-Zahlen in Hamburg: Inzidenz steigt weiter

12 Uhr: Die Corona-Inzidenz in Hamburg ist am Mittwoch weiter gestiegen. Die Gesundheitsbehörde gab die Zahl der Neuinfizierten je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen mit 17,6 an. Am Vortag hatte die Sieben-Tage-Inzidenz bei 16,9 gelegen, eine Woche zuvor noch bei 12,2. 62 neu bestätigte Infektionen kamen am Mittwoch hinzu. Das sind zwar einer weniger als am Dienstag, aber 13 mehr als vor einer Woche.

Seit Beginn der Pandemie haben sich laut Behörde in Hamburg nachweislich 78.111 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) gelten 75.900 als genesen. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie an oder im Zusammenhang mit dem Virus gestorbenen Menschen in Hamburg stieg laut RKI um einen auf 1606.

In Hamburger Krankenhäusern wurden laut Behörde mit Stand Dienstag 32 Covid-19-Patienten behandelt, davon 14 auf Intensivstationen. Das waren vier Covid-Patienten mehr als zuletzt am Freitag gemeldet, jedoch mussten vier weniger intensivmedizinisch betreut werden.

Nach RKI-Angaben wurden bis einschließlich Dienstag gut 830.000 Menschen in Hamburg vollständig geimpft. Das entspricht einem Anteil von 44,9 Prozent der Bevölkerung. Eine Erstimpfung haben mehr als 1.136.000 Hamburger bekommen. Damit sind 61,5 Prozent der Einwohner zumindest teilweise immunisiert.

Sommerferien: Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern stark ausgelastet

10.03 Uhr: Hotels, Pensionen und Campingplätze in Mecklenburg-Vorpommern sind in den nächsten Wochen gut gebucht. „Alle Regionen und Segmente sind bis mindestens Mitte August stark ausgelastet“, sagte der Geschäftsführer des Landestourismusverbands, Tobias Woitendorf.

Es gebe aber Anzeichen, dass sich die Saison wie im vergangenen Jahr verlängere – und zwar bis in den September hinein. „Nach der langen Pause fühlt sich die gute Auslastung gerade wie eine Befreiung an“, sagte Woitendorf. Für manche Betriebe sei es aber auch eine große Last, da die Corona-Zwangspause für eine teils angespannte Personalsituation gesorgt habe. Einige Gastbetriebe hätten sich darauf unter anderem mit leichten Anpassungen der Angebote eingestellt. Beispielsweise könnten Gäste, die sich nicht jeden Tag die Betten machen lassen, kleine Rabatte erhalten.

Trotz der derzeit guten Buchungslage sei ein Aufholen der Verluste aus dem Frühjahr sowie aus dem vergangenen Jahr nicht möglich, erklärte Woitendorf. So sei etwa der Juni dieses Jahr trotz Lockerungen im Tourismus verhalten gestartet. „Wir müssen schon damit rechnen, dass der Rückgang der Übernachtungszahlen im Vergleich zu Zeiten vor Corona dieses Jahr noch größer sein wird als 2020“, sagte der Verbandsgeschäftsführer.

Immer mehr Infektionen: Diese Altersgruppe infiziert sich am häufigsten

8.12 Uhr: In der vergangenen Woche sind in Hamburg insgesamt 300 neue Corona-Fälle gemeldet worden, deutlich mehr als in der Vorwoche. Den größten Anteil machen dabei erneut die 20- bis 29-Jährigen aus. Auf sie gehen nach Senats-Angaben 106 Fälle zurück. Weitere 54 Fälle gehen auf die Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen zurück und 32 Fälle auf die Altersgruppe der 40- bis 49-Jährigen.

Auch bei den Kindern und Jugendlichen gab es vergleichsweise viele Corona-Fälle. So entfallen 23 Fälle auf die 6- bis 14-Jährigen und sogar 41 auf die Altersgruppe der 15- bis 19-Jährigen. Bei den älteren Hamburger:innen gab es hingegen kaum Neuinfektionen. Lediglich drei Fälle sind der Gruppe der über 70-Jährigen zuzuordnen.

Inzidenz in Niedersachsen steigt weiter

7.31 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen ist wieder deutlich von 11,3 auf 12,7 gestiegen. So viele Menschen pro 100.000 Einwohner steckten sich nach Daten des Robert Koch-Instituts vom Mittwoch innerhalb einer Woche neu mit dem Coronavirus an. 232 Neuinfektionen wurden landesweit gemeldet, Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 wurden aber nicht registriert.

Den höchsten Inzidenzwert gibt es weiterhin in der Grafschaft Bentheim an der niederländischen Grenze mit 29,9. Dahinter folgt die Region Hannover mit einem Wert von 27,3. Am niedrigsten waren die Werte in den Landkreisen Leer (2,3), Goslar (2,2) und Friesland (1,0).

Im Bundesland Bremen sank die Sieben-Tage-Inzidenz indes wieder leicht von 14,1 am Dienstag auf 13,9 am Mittwoch. Es wurden 23 Neuinfektionen und drei weiterere Todesfälle registriert. Im Stadtgebiet lag die Inzidenz bei 15,0, in Bremerhaven bei 8,8.

Angesichts der steigenden Sieben-Tage-Inzidenz soll in Niedersachsen vorerst am Corona-Stufenplan mit Inzidenzschwellen für Beschränkungen festgehalten werden, hatte Regierungssprecherin Anke Pörksen am Dienstag in Hannover gesagt. Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 35 oder 50 müsse örtlich mit einer Rücknahme von Lockerungen gerechnet werden. Land und Bund wollten möglicherweise im Laufe des Augusts die Kriterien und Grenzwerte für Beschränkungen überdenken, sagte Pörksen.

Studierende vor: Ab heute wird ohne Termin geimpft

06.56 Uhr: Ab heute können sich Hamburgs Studierende eine Woche lang ohne Termin im Impfzentrum impfen lassen. Das exklusive Impfangebot gilt vom 21. Juli bis einschließlich 27. Juli jeweils zwischen 8 und 19 Uhr für alle Studierenden, die noch keine Erstimpfung erhalten haben. Verimpft wird je nach tagesaktueller Verfügbarkeit Biontech oder Moderna.

„Unser Ziel bleibt weiterhin, im bevorstehenden Wintersemester wieder größtenteils in den Präsenzbetrieb zurückzukehren. Dazu ist es unerlässlich, dass möglichst viele Mitarbeitende der Hochschulen und Studierende gegen eine Covid-19-Erkrankung geimpft sind“, sagte Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank. Daher appellierte sie an alle Studierenden, das Angebot der Stadt wahrzunehmen. In Hamburg gibt es rund 110.000 Studierende.

Impfwillige müssen sich mit ihrem Studierendenausweis oder einer Immatrikulationsbescheinigung ausweisen. Zusätzlich wird ein Personalausweis oder Reisepass benötigt. Wenn vorhanden, soll auch der Impfpass mitgebracht werden.

Das waren die News vom 20.7.

Sieben-Tage-Inzidenz im Norden steigt weiter – jetzt 9,8

21.22 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist am Dienstag auf 9,8 gestiegen. Am Montag lag der Wert bei 9,4. Er gibt die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen an. Nach Angaben der Landesmeldestelle gab es landesweit 55 Neuinfektionen. Am Dienstag vor einer Woche waren 44 neue Ansteckungen gemeldet worden und die Inzidenz erreichte 5,3. Die Gesamtzahl der im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 Gestorbenen betrug weiterhin 1628. Das heißt, es ist seit Freitag kein weiterer Todesfall hinzugekommen.

Im Krankenhaus wurden den Angaben zufolge 11 Covid-19-Patienten behandelt (minus 1); 3 von ihnen lagen auf der Intensivstation (minus 1), von denen weiterhin 3 beatmet wurden. Bei der Sieben-Tage-Inzidenz liegt nicht mehr die Stadt Neumünster an der Spitze, sondern der Kreis Stormarn mit 16,8. Dahinter rangieren Lübeck (14,3) und dann Neumünster (13,7). Die niedrigste Inzidenz hat der Kreis Plön mit 2,3.

Datum steht fest: Bremen hebt Kontaktbeschränkungen auf

20.46 Uhr: Das Bundesland Bremen hat vor dem Hintergrund niedriger Corona-Inzidenzwerte und steigender Impfquoten weitere Lockerungen auf den Weg gebracht. Die am Dienstag vom Senat beschlossene 28. Coronaverordnung hebt mit Wirkung zum 2. August unter anderem die allgemein geltenden Kontaktbeschränkungen auf, so dass sich Personen wieder unabhängig vom Hausstand treffen dürfen.

Die Maskenpflicht gilt zwar weiter in Geschäften, im Öffentlichen Personenverkehr, an Haltestellen, Bahnhöfen und Flughäfen. Allerdings entfällt sie in sonstigen geschlossenen Räumen, die öffentlich oder durch Besuchsverkehr zugänglich sind, sofern dort ein geeignetes Schutz-und Hygienekonzept vorliegt. Ausgenommen davon sind aber unter anderem Gerichte.

Auch das Abstandsgebot ist in einigen Bereichen nicht mehr vorgeschrieben. Die Verordnung könne erst wirksam werden, nachdem sich die Bremische Bürgerschaft damit befasst habe, teilte der Senat nach seiner Sitzung am Dienstag mit. Die Verordnung solle anschließend am 2. August in Kraft treten.

Wegen Corona: Hamburger Unternehmer muss Luxus-Resort schließen

20.15 Uhr: Seit einigen Wochen ist Hotel-Urlaub zwar wieder erlaubt, doch der lange Corona-Lockdown hat der Hotel-Branche schwer zu schaffen gemacht. Einige schafften es auch trotz staatlicher Hilfen nicht durch die Krise – so auch eines der Luxushäuser vom Hamburger Unternehmer Horst Rahe. „Nun endet eine Ära: Das A-Rosa Scharmützelsee werden wir nicht wieder eröffnen“, teilt die A-Rosa Resorts GmbH auf ihrer Internetseite mit.

Das Luxushotel in Bad Saarow (Brandenburg) war der erste „A-Rosa“ Standort und wurde vor 17 Jahren eröffnet. Nun muss das Resort in Folge des Corona-Lockdowns endgültig schließen. Man habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, teilt das Unternehmen ferner mit: „Die Umstände, die wir leider nicht beeinflussen konnten, haben uns keine andere Wahl gelassen.“ Wie es nun mit der Anlage am Scharmützelsee weitergehen wird, sei noch nicht bekannt. Auch über mögliche neue Eigentümer oder Pächter gebe es noch keine Informationen. Urlauber, die bereits eine Reise in das Luxusresort gebucht hatten, würden persönlich kontaktiert und über alternative Reisemöglichkeiten informiert.

Rahes Unternehmen DSR Hotel Holding mit Sitz am Kaiserkai in der Hamburger HafenCity, zu dem auch das „A-Rosa Scharmützelsee“ gehörte, hat an dem Standort noch ein weiteres Resort. Das „aja Bad Saarow“ bleibt auch weiterhin erhalten.

Schleswig-Holstein startet Schuljahr mit Maskenpflicht und Tests

19.44 Uhr: Wenn in zwei Wochen in Schleswig-Holstein die Schule wieder anfängt, bleibt es wegen Corona zunächst bei der Maskenpflicht in Innenräumen. Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss sich weiterhin zweimal wöchentlich testen, wie das Bildungsministerium am Dienstag in Kiel mitteilte. Diese Regelung gilt für die ersten drei Wochen des Schuljahres. Aufgehoben wird die Maskenpflicht im Außenbereich.

Die Kohortenregelung wird nicht mehr angewendet – damit können Kinder zum Beispiel die Pause wieder gemeinsam auf dem Schulhof verbringen. Scharfe Kritik kam vom Landeselternbeirat der Gemeinschaftsschulen. Angesichts der Reiserückkehrer, der erwarteten vierten Corona-Infektionswelle und Expertenwarnungen seien die Entscheidungen verantwortungslos, teilte der Vorsitzende Thorsten Muschinski mit.

Corona-Fälle: Delta-Variante in Hamburg auf dem Vormarsch

18.16 Uhr: Die Delta-Variante breitet sich in Hamburg weiter aus. Wie der Senat am Dienstag mitteilte, wurde die Delta-Variante B.1.617.2 inzwischen in 198 Fällen nachgewiesen. Im Vergleich zur Vorwoche kamen weitere 41 Infektionen dazu. Außerdem gibt es in der Stadt 306 Verdachtsfälle, bei denen die Delta-Variante vorliegen könnte. Mit einer kurzfristigen, deutlichen Ausweitung des Auftretens dieser Variante sei nach wie vor zu rechnen, heißt es in der Mitteilung des Senats.

Bei anderen Coronavirus-Varianten gab es hingegen keine Veränderungen. So liegt die Zahl der Fälle mit der Beta-Variante B.1.351 weiterhin bei 33. In 22 Fällen besteht jedoch ein Verdacht auf diese Variante. Die Gamma-Variante B.1.1.28.1-P.1 wurde bisher in neun Fällen nachgewiesen (ebenfalls keine Veränderung zur Vorwoche), in zwei weiteren Fällen besteht ein Verdacht. Welche Virus-Variante bei einem Infizierten vorliegt, kann anhand der sogenannten Sequenzierungen festgestellt werden, die im Rahmen einer zufällig ausgewählten Stichprobe sowie bei bestimmten Anhaltspunkten vorgenommen werden.

Meck-Pomm: Acht Neuinfektionen – Inzidenz sinkt auf 3,0

17.59 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern sind am Dienstag acht neue Anstecktungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Die Inzidenz sank im Vergleich zum Vortag um 0,7 auf nunmehr 3,0 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) mitteilte. Vor einer Woche lag dieser Wert den Angaben zufolge landesweit bei 2,6. Ein weiterer Mensch starb im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion; die Gesamtzahl der Todesfälle gab das Lagus mit 1165 an.

Mit 11,5 ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Schwerin derzeit am höchsten, mit 0,4 weist der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte den geringsten Wert auf. Die Gesamtzahl der bislang nachgewiesenen Corona-Infektionen im Nordosten beträgt 44.252. Als genesen gelten rund 43.000 Menschen. Wie am Vortag werden derzeit drei Corona-Patienten in Kliniken behandelt, keiner auf einer Intensivstation. Seit Beginn der Corona-Schutzimpfungen wurden nach Lagus-Angaben 1 668 933 Impfdosen verabreicht; 941.407 Menschen erhielten mindestens eine erste Impfung; 766.157 Menschen oder 47,6 Prozent gelten als vollständig geimpft.

15 Corona-Fälle im abgeschalteten AKW Brunsbüttel

17 Uhr: Im abgeschalteten Kernkraftwerk Brunsbüttel sind 15 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Deshalb bleibt die Anlage bis einschließlich Freitag geschlossen, wie das für Atomaufsicht zuständige Energieministerium am Dienstag in Kiel mitteilte. Die Sicherheit des Kraftwerks sei zu jedem Zeitpunkt gewährleistet. Nach Ministeriumsangaben werden Arbeiten zur Stilllegung und zum Abbau der Anlage vorläufig ausgesetzt. Nur das für die Aufrechterhaltung des sicheren Restbetriebs erforderliche Personal darf das Kernkraftwerk betreten. Das Kernkraftwerk Brunsbüttel ist seit 2007 dauerhaft abgeschaltet. Ende 2018 wurde die Genehmigung zur Stilllegung und zum Abbau erteilt.

Impfzentrum: Diese Gruppe bekommt eine Woche lang Impfungen ohne Termin

16.25 Uhr: Ab Mittwoch können sich Hamburgs Studierende eine Woche lang ohne Termin im Impfzentrum impfen lassen. Das gab der Senat am Dienstag bekannt. Das exklusive Impfangebot gilt vom 21. Juli bis einschließlich 27. Juli jeweils zwischen 8 und 19 Uhr für alle Studierenden, die noch keine Erstimpfung erhalten haben. Verimpft wird je nach tagesaktueller Verfügbarkeit Biontech oder Moderna.

„Unser Ziel bleibt weiterhin, im bevorstehenden Wintersemester wieder größtenteils in den Präsenzbetrieb zurückzukehren. Dazu ist es unerlässlich, dass möglichst viele Mitarbeitende der Hochschulen und Studierende gegen eine Covid-19-Erkrankung geimpft sind“, sagte Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank. Daher appellierte sie an alle Studierenden, das Angebot der Stadt wahrzunehmen.In Hamburg gibt es rund 110.000 Studierende.

Impfwillige müssen sich mit ihrem Studierendenausweis oder einer Immatrikulationsbescheinigung ausweisen. Zusätzlich wird ein Personalausweis oder Reisepass benötigt. Wenn vorhanden, soll auch der Impfpass mitgebracht werden.

Zahl der infizierten Reiserückkehrer steigt weiter

14.47 Uhr: Wie der Senat am Dienstag bekanntgab, ist die Zahl der infizierten Reiserückkehrer erwartungsgemäß weiter angestiegen – und zwar deutlich: In 69 Fällen haben sich Hamburger in der vergangenen Woche im Ausland infiziert. Dabei gehen etwa die Hälfte der Fälle auf Spanien zurück (34 Infektionen), die übrigen Ansteckungen gab es unter anderem in der Türkei, Russland, Kirgisistan, Niederlande, Portugal und Frankreich. Seit Anfang Juni sind Woche für Woche immer mehr Infektionen in Hamburg registriert worden, die im Ausland stattgefunden haben. In der Vorwoche etwa zählte die Stadt 37 infizierte Reiserückkehrer, davor waren es 14. Ein vergleichbarer Trend ist bereits im vergangenen Jahr in und nach Reisezeiten zu beobachten gewesen.

Inzidenz in Hamburg steigt auf 16,9

12.00 Uhr: Die Corona-Fälle in Hamburg nehmen erneut zu. Am Dienstag meldete die Stadt 63 weitere Infektionen mit dem Virus, 16 mehr als am Montag und 28 mehr als vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt damit auf 16,9 (Montag: 15,4).

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand 16. Juli insgesamt 28 Patienten mit Covid19-Erkrankung behandelt. Auf Intensivstationen liegen 16 Corona-Patienten. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts liegt die Zahl der Todesfälle in Hamburg unverändert bei 1605 (Stand: 19. Juli).

Insgesamt 1.129.572 Menschen haben in Hamburg bis Montag eine Impfung erhalten, 822.679 auch schon eine Zweitimpfung.

Corona-Inzidenz in Niedersachsen über Bundesschnitt

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen ist von 10,3 auf 11,3 gestiegen. Damit liegt der Landeswert am Dienstag nach Daten des Robert Koch-Instituts sogar über dem Bundesdurchschnitt von 10,9. So viele Menschen pro 100 000 Einwohner steckten sich innerhalb einer Woche neu mit dem Coronavirus an. Gemeldet wurden in Niedersachsen 125 Neuinfektionen und ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19.

Den höchsten Inzidenzwert hat derzeit die Grafschaft Bentheim an der niederländischen Grenze mit 29,2. Dahinter folgt die Region Hannover mit einem Wert von 23,0. Die Region beeinflusst wegen ihrer knapp 1,2 Millionen Einwohner auch maßgeblich den Landeswert. Sie hatte in der Pandemie während der zweiten Welle lange hohe Zahlen. Dahinter liegen die Städte Salzgitter (18,2) und Delmenhorst (18,1). Am niedrigsten sind die Werte in den Landkreisen Leer (1,8), Goslar (1,5) und Friesland (1,0).

Im Bundesland Bremen steigt die Sieben-Tage-Inzidenz ebenfalls deutlich von 13,2 am Montag auf 14,1 am Dienstag. Es wurden fünf Neuinfektionen, aber kein weiterer Todesfall registriert. Im Stadtgebiet liegt die Inzidenz bei 16,0, in Bremerhaven nur bei 4,4.

Positiver Corona-Test: 100 Club-Besucher müssen in Quarantäne

7.25 Uhr: Erst vor wenigen Tagen sorgte ein Reiserückkehrer nach einem Bar-Besuch auf St. Georg für eine Massenquarantäne. Jetzt gibt es nach Informationen von NDR 90,3 den nächsten Fall: Betroffen sind demnach Besucher des Musik-Clubs „Molotow“ auf St. Pauli.

Der Grund: Einer der Besucher wurde im Nachhinein positiv auf Corona getestet. Der Eintritt war nur nach einem negativen Schnelltest oder vollständig Geimpften möglich – zusätzlich gab es eine Maskenpflicht. Trotzdem sollen jetzt laut NDR rund 100 Leute in Quarantäne, die am Donnerstag zwei Bands im „Molotow“ angesehen haben.

Das zuständige Gesundheitsamt soll nach NDR-Informationen wohl nicht so ganz von der Einhaltung der Hygiene-Auflagen überzeugt sein. Am Mittwoch sollen sich alle Betroffenen testen lassen. Das „Molotow“ hat sich bisher noch nicht zu dem Fall geäußert.

Tribüne deutlich vergrößert – Wirbel um Open Air im Norden

7.10 Uhr: Das Piraten Open Air in Grevesmühlen (Landkreis Nordwestmecklenburg) will am Freitag verspätet in die Saison starten. Eigentlich sollte am 18. Juni Premiere des actionreichen Familienspektakels „Ein Königreich vor dem Wind“ sein, aber wegen der Corona-Pandemie wurde sie auf kommenden Freitag (23. Juli) verlegt. Noch gibt es allerdings Diskussionen wegen einer umstrittenen Erweiterung der Tribüne von 1700 auf 3200 Plätze. Diese Erweiterung habe man nur vorgenommen, um nach dem coronabedingten Ausfall der Saison 2020 dieses Jahr wenigstens 1000 Tickets pro Abend verkaufen und damit wirtschaftlich spielen zu können, sagte Venzmer am Montagabend der Deutschen Presse-Agentur nach einer Presse-Vorführung. Weil das Open Air-Theater seit Jahren eine Genehmigung für 1700 Gäste habe, sei man davon ausgegangen, dass die Tribünen-Erweiterung kein Problem sei, da aufgrund der Corona-Bestimmungen nur ein Drittel der Plätze – also rund 1000 – besetzt werden dürfe.Dann habe der Landkreis aber doch eine Baugenehmigung verlangt, zu der verschiedene Gutachten von Brandschutz bis Emissionsschutz gehörten. Diese seien in der Kürze der Zeit schwer zu erbringen, so Venzmer. Das Brandschutzgutachten werde an diesem Dienstag erwartet. „Wir sind mit der Baubehörde im Dialog“, sagte der Intendant und zeigte sich sicher: „Wir werden spielen.“Der Vorverkauf läuft nach Worten eines Open Air-Sprechers gut. Die ersten beiden Vorstellungen seien bereits ausverkauft. Gespielt wird bis zum 18. September. Damit ist die Saison drei Wochen kürzer als normalerweise. Es gebe 18 Vorstellungen weniger als sonst, sagte der Sprecher. Damit dürften auch deutlich weniger als die sonst üblichen über 60.000 Besucher kommen.

Das waren die Corona-News vom 19. Juli

Sieben-Tage-Inzidenz im Norden steigt auf 9,4

20.51 Uhr: Auch in Schleswig-Holstein ist die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag auf 9,4 gestiegen. Am Sonntag lag der Wert noch bei 8,8. Er gibt die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen an. Nach Angaben der Landesmeldestelle gab es landesweit 35 Neuinfektionen. Am Montag vor einer Woche waren 9 neue Ansteckungen gemeldet worden und die Inzidenz lag bei 4,0. In Hamburg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern hatten sich die Inzidenzwerte zum Start der Woche ebenfalls verschlechtert.

Die Gesamtzahl der im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 Gestorbenen betrug weiterhin 1628. Das heißt, es ist seit Freitag kein weiterer Todesfall hinzugekommen. Im Krankenhaus wurden den Angaben zufolge 12 Covid-19-Patienten behandelt (plus 1). 4 von ihnen lagen auf der Intensivstation (minus 1), von denen weiterhin 3 beatmet wurden. Bei der Sieben-Tage-Inzidenz lag die Stadt Neumünster mit 21,2 weiterhin an der Spitze. Dahinter rangierten Lübeck (13,4) und der Kreis Stormarn (13,1). Die niedrigste Inzidenz hat weiterhin der Kreis Steinburg mit 2,3.

Minister Buchholz: Schleswig-Holstein weit weg von Overtourismus

20.13 Uhr: Die ab kommenden Montag geltenden Corona-Regeln bringen nach Ansicht des schleswig-holsteinischen Wirtschaftsministers Bernd Buchholz wichtige Erleichterungen für Gastronomie und Hotellerie mit sich. Der FDP-Politiker bezog sich bei dieser Darstellung am Montag in Großenbrode (Kreis Ostholstein) auf den Wegfall der Testpflicht für Besucher der Innengastronomie und der Pflicht für Übernachtungsgäste, binnen drei Tagen nach der Anreise einen weiteren negativen Test vorzulegen. Derzeit seien viele Menschen im Land, die sonst anderswo Urlaub machten, sagte Buchholz. Er hoffe auf eine gute Auslastung bis in den November hinein. Buchholz verwies zugleich auf Befürchtungen bei Investoren, Bürgerbegehren könnten kommunalpolitische Entscheidungen kippen. Tourismus und ein gutes Leben der Einheimischen gingen im Norden sehr positiv zusammen. „Denn wir sind in Schleswig-Holstein vom Overtourismus so weit entfernt wie die Erde vom Mars.“ Der Begriff bezieht sich auf Ziele, die von Touristen derart überrannt werden, dass ernste Konfrontationen mit Einheimischen aufkommen.

Meck-Pomm: Sechs Neuinfektionen gemeldet – Inzidenz steigt leicht

18.02 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern sind am Montag sechs Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Die Inzidenz stieg im Vergleich zum Vortag um 0,3 auf nun 3,7 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) mitteilte. Vor einer Woche lag dieser Wert den Angaben zufolge landesweit bei 1,7. Die Gesamtzahl der Corona-Todesfälle im Land blieb mit 1165 unverändert. Mit 11,5 ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Schwerin derzeit am höchsten. Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte liegt dieser Wert bei 1,5, in den anderen Regionen zwischen 2,3 (Landkreis Rostock) und 7,2 (Hansestadt Rostock).

Die Gesamtzahl der bislang nachgewiesenen Corona-Infektionen im Nordosten beträgt 44.246. Als genesen gelten rund 43.000 Menschen. Derzeit werden drei Corona-Patienten in Kliniken behandelt, zwei weniger als am Vortag. Kein Corona-Patient befindet sich gerade auf einer Intensivstation. Seit Beginn der Corona-Schutzimpfungen wurden nach Lagus-Angaben 1.662.931 Impfdosen verabreicht. 939.638 Menschen oder 58,4 Prozent der Bevölkerung erhielten mindestens eine erste Impfung. 761.508 Menschen gelten als vollständig geimpft.

Fast jeder Zweite im Norden vollständig gegen Corona geimpft

16.50 Uhr: Nahezu jeder zweite Schleswig-Holsteiner ist mittlerweile gegen das Coronavirus vollständig geimpft. Das Gesundheitsministerium gab die Quote am Montag mit 48,7 Prozent an. Damit stehe der Norden im Ländervergleich auf Platz 4, sagte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) in Kiel. Bei den Erstimpfungen sei es mit 63,5 Prozent Platz 3. Günther rief die Schleswig-Holsteiner auf, sich impfen zu lassen und vereinbarte Termine auch wahrzunehmen. „Es gibt keinen guten Grund, sich nicht impfen zu lassen, aber es gibt viele gute Gründe, es stattdessen zu tun.“

Trotz steigender Zahlen: Norden lockert weiter – Testpflichten entfallen

15.12 Uhr: Obwohl die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein seit Tagen steigt und nun bei 8,8 liegt (Stand 18.07), lockert das Land weitere Corona-Bestimmungen. Vom nächsten Montag an dürfen sich in privatem Kreis wieder bis zu 25 Menschen treffen, wie Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) am Montag in Kiel bekanntgab. Derzeit sind nur zehn Teilnehmer erlaubt. Kinder unter 14 Jahren, Geimpfte und Genesene werden dabei nicht mitgezählt.

Bei Veranstaltungen wie Feiern und Empfängen wird die Begrenzung der Teilnehmerzahl ganz aufgehoben. Es gelten aber weiter Auflagen wie eine maximale Auslastung von 50 Prozent. Auch für Versammlungen wie Demonstrationen und Gottesdienste entfallen die Teilnehmerbegrenzungen. Die neue Corona-Verordnung, die am Donnerstag beschlossen werden soll, wird bis zum 22. August gelten.

Wer Restaurants in Innenräumen besucht, muss künftig keinen negativen Test mehr vorlegen. Auch für Veranstaltungen mit Gruppenaktivität entfällt die Testpflicht. Wer allerdings im Hotel übernachten will, muss weiterhin einen negativen Test nachweisen, der höchstens 48 Stunden alt ist. Dann wird aber kein Folgetest mehr benötigt. Auf Schiffen muss man draußen keine Maske mehr tragen.

Angesichts der niedrigen Infektionszahlen und geringen Belastung der Krankenhäuser mit Covid-19-Patienten seien die Erleichterungen absolut verantwortbar, sagte Günther. „Die Situation ist absolut im Griff.“

Inzidenz in Hamburg steigt weiter deutlich an

12.03 Uhr: Die Corona-Fälle in Hamburg nehmen weiter spürbar zu. Am Montag meldete die Stadt 47 weitere Infektionen mit dem Virus, 14 mehr als am Sonntag und 28 mehr als vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg damit auf 15,4 (Sonntag: 14,0), gegenüber der Vorwoche hat sich die Zahl der Fälle von 214 auf 294 um knapp 38 Prozent erhöht.

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts liegt die Zahl der Todesfälle in Hamburg unverändert bei 1605 (Stand: 18. Juli).

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand 16. Juli insgesamt 28 Patienten mit Covid19-Erkrankung behandelt. Auf Intensivstationen liegen 16 Corona-Patienten.

Insgesamt 1.123.122 Menschen haben in Hamburg bis Sonntag eine Impfung erhalten, 818.420 auch schon eine Zweitimpfung.

Inzidenz in Niedersachsen leicht gestiegen

9.29 Uhr: Die Corona-Inzidenz ist in Niedersachsen weiter leicht gestiegen. Am Montag lag der vom Robert Koch-Institut festgestellte Sieben-Tage-Wert für das Land bei 10,3, am Sonntag war der Wert 10,2.

In Niedersachsen kamen 44 Neuinfektionen hinzu, die Gesamtzahl der Infizierten seit Beginn der Pandemie lag bei 262.530 Menschen. Es gab keine neuen Todesfälle.

Im Land Bremen stieg die Zahl der Neuinfektionen um 4 auf 27 634, es wurde kein neuer Todesfall registriert. In der Stadt Bremen lag die Inzidenz bei 15,0, in Bremerhaven bei 4,4.

Drei neue Termine: Hamburg will Impfaktion wiederholen

8.37 Uhr: Mehr als 2100 Menschen haben sich bei der offenen Impfaktion am Samstag in dem Impfzentrum in den Messehallen gegen Corona impfen lassen. Wie das „Abendblatt“ berichtet, soll die Aktion nun an den drei kommenden Samstagen wiederholt werden. Dann kann jeder auch ohne Termin seine Erstimpfung mit einem mRNA-Impfstoff von Biontech oder Moderna bekommen.

Das Angebot ist wie sonst auch kostenlos. Mit den weiteren Angeboten soll die Kapazität des Impfzentrums voll ausgeschöpft werden, das Ende August geschlossen wird. Bis dahin sollen in den Messehallen noch über 40.000 Impfungen erfolgen.

Das waren die Corona-News am 18. Juli:

Schleswig-Holstein: Inzidenz steigt

21.47 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist am Sonntag auf 8,8 gestiegen. Am Samstag lag der Wert noch bei 7,9. Nach Angaben der Landesmeldestelle gab es landesweit 33 Neuinfektionen, am Samstag waren es 32. Am Sonntag vor einer Woche waren 12 neue Ansteckungen gemeldet worden und die Inzidenz lag bei 4,1. 

Die Gesamtzahl der im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 Gestorbenen betrug weiterhin 1628. Damit kam kein weiter Todesfall am Sonntag hinzu. Im Krankenhaus wurden den Angaben zufolge unverändert elf Covid-19-Patienten behandelt. Fünf von ihnen lagen auf der Intensivstation, von denen drei beatmet wurden. 

Bei der Sieben-Tage-Inzidenz lag die Stadt Neumünster mit 22,4 an der Spitze. Dahinter rangierten der Kreis Pinneberg (13,0) und Lübeck (12,0). Ganz hinten lag weiterhin der Kreis Steinburg. Dort lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Sonntag bei 2,3 nachdem er vergangene Woche konstant bei 0 gelegen hatte.

Keine Neuinfektion in Mecklenburg-Vorpommern

18.38 Uhr: Mecklenburg-Vorpommern meldet heute keine neuen Corona-Neuinfektionen. Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales am Sonntag mitteilte, blieb die Sieben-Tage-Inzidenz bei 3,4. Damit ist sie seit Samstag unverändert. Vergangenen Sonntag wurde eine Neuinfektion gemeldet, die Inzidenz lag vergangene Woche noch bei 1,7.

Die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorbenen Menschen beträgt unverändert 1165.  

Mit 12,5 ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Schwerin weiterhin am höchsten. Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte weist mit 1,5 den niedrigsten Wert auf. Gering ist die Inzidenz auch im Landkreis Rostock mit 1,9.

  Fünf Menschen müssen weiterhin wegen einer Corona-Infektion in Kliniken behandelt werden, einer von ihnen liegt auf einer Intensivstation. Die Gesamtzahl der bislang nachgewiesenen Corona-Infektionen im Land beträgt 44.241. Als genesen gelten 42.992 Menschen.  

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Samstag wurden in Mecklenburg-Vorpommern bislang 939.088 Menschen mindestens einmal geimpft. Das entspricht 58,4 Prozent der Bevölkerung. 759.021 gelten als vollständig geimpft. Damit sind 47,2 Prozent der Einwohner gegen das Virus geschützt.

Neue Zahlen aus Hamburg: Inzidenz steigt weiter leicht an

12.02 Uhr: Hamburg meldet heute 33 neue Corona-Infektionen. Zum Vergleich: Gestern wurden ebenfalls 33 neue Fälle gemeldet, am vergangenen Sonntag waren es 24 Neuinfektionen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in Hamburg aktuell bei 14,0 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Gestern lag der Wert bei 13,5, am vergangenen Sonntag bei 10,8.

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts sind zwei weitere Menschen im Zusammenhang mit Corona verstorben (Stand: 16. Juli). Die Gesamtzahl der Todesfälle liegt in Hamburg bei 1605.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand 16. Juli 28 Corona-Patienten behandelt. Auf Intensivstationen liegen 16 Corona-Patienten.

Insgesamt 1.108.873 Menschen haben in Hamburg bis Freitag eine Impfung erhalten. 802.957 Hamburger sind vollständig geimpft.

Inzidenz in Niedersachsen jetzt über kritischem Wert von 10

10.27 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen ist innerhalb eines Tages deutlich von 8,8 auf 10,2 gestiegen. So viele Menschen pro 100.000 Einwohnern steckten sich binnen einer Woche neu mit dem Coronavirus an. Das geht aus den am Sonntag veröffentlichten Daten des Robert Koch-Instituts in Berlin hervor. Landesweit wurden 167 Neuinfektionen, aber keine neuen Todesfälle registriert. Den höchsten Inzidenzwert verzeichnete die Grafschaft Bentheim mit 24,8 – der Landkreis liegt an der Grenze zu den Niederlanden, die seit der Nacht zum Sonntag von der Bundesregierung als Corona-Risikogebiet eingestuft sind.

Insgesamt liegen bereits wieder 19 niedersächsische Kommunen über dem Wert von 10, der maßgeblich für strengere Auflagen ist. So sind zum Beispiel weniger Teilnehmer bei privaten Treffen erlaubt. Nach der Grafschaft sind die Stadt Delmenhorst (19,3), die Stadt Wolfsburg (19,3) sowie die Region Hannover (18,8) am stärksten betroffen. Die Stadt Osnabrück kündigte am Sonntag erneute Einschränkungen an, weil sie den dritten Tag in Folge die 10er-Inzidenz überschritten hatte. Die niedrigsten Werte verzeichneten der Landkreis Goslar (0,7), der Landkreis Leer (0,6) sowie der Landkreis Wittmund (0,0).

Im Land Bremen stieg die Sieben-Tage-Inzidenz von 12,9 auf 13,7. Es wurden 14 neue Covid-19-Fälle, aber keine neuen Todesfälle gemeldet. Die Stadt Bremen hatte am Sonntag einen Inzidenzwert von 15,7, in Bremerhaven lag der Wert bei 3,5.

Niedersachsen: Impf-Aktion für Jugendliche ab zwölf Jahren startet

8.11 Uhr: 27.000 Biontech-Impfdosen sind an diesem Sonntag für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren in niedersächsischen Impfzentren reserviert. Rund die Hälfte der 50 Zentren im Land nehmen an der Aktion teil. In einigen Regionen waren die Plätze innerhalb kürzester Zeit ausgebucht. Deshalb hat das Gesundheitsministerium bereits eine Verlängerung des speziellen Angebots über diesen Sonntag hinaus angekündigt. Termine können Eltern ausschließlich telefonisch über die Hotline des Landes buchen. Hannoveraner können aber beispielsweise auch nach Celle oder Hildesheim ausweichen. Die örtliche Bindung an das jeweilige Impfzentrum ist bei der Aktion für Minderjährige aufgehoben.

Das waren die News am 17. Juli 2021:

Mehr Neuinfektionen im Nordosten

21.09 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern hat sich am Samstag um zwölf Fälle erhöht. Das sind 7 mehr als am Samstag vergangener Woche. Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) weiter mitteilte, stieg die Inzidenz pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche um 0,5 auf 3,4. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorbenen Menschen beträgt unverändert 1165.

Mit nun 12,5 ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Schwerin weiterhin am höchsten. Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte weist mit 1,5 den niedrigsten Wert auf. Gering ist die Inzidenz auch im Landkreis Rostock mit 1,9.

Fünf Menschen müssen weiterhin wegen einer Corona-Infektion in Kliniken behandelt werden, einer von ihnen liegt auf einer Intensivstation. Die Gesamtzahl der bislang nachgewiesenen Corona-Infektionen im Nordosten beträgt 44 241. Als genesen gelten 42 987 Menschen.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts wurden in Mecklenburg-Vorpommern bislang 939 088 Menschen mindestens einmal geimpft. Das entspricht 58,4 Prozent der Bevölkerung, 759 021 gelten als vollständig geimpft. Damit sind 47,2 Prozent der Einwohner gegen das Virus geschützt.

Inzidenz in Schleswig-Holstein steigt leicht an

20.41 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist am Samstag leicht gestiegen – auf 7,9. Am Freitag lag der Wert noch bei 7,6. Er gibt die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen an. Nach Angaben der Landesmeldestelle gab es landesweit 32 Neuinfektionen, am Freitag waren es 56. Am Samstag vor einer Woche waren 21 neue Ansteckungen gemeldet worden und die Inzidenz lag bei 3,8.

Die Gesamtzahl der im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 Gestorbenen betrug weiterhin 1628. Das heißt, es ist kein weiterer Todesfall hinzugekommen. Im Krankenhaus wurden den Angaben zufolge unverändert 11 Covid-19-Patienten behandelt. 5 von ihnen lagen auf der Intensivstation, von denen 3 beatmet wurden.

Bei der Sieben-Tage-Inzidenz lag die Stadt Neumünster mit 22,4 an der Spitze. Dahinter rangierten der Kreis Pinneberg (12,3) und Lübeck (12,0). Ganz hinten lag weiterhin der Kreis Steinburg. Dort lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Samstag bei 2,3.

Neue Zahlen: Inzidenz in Hamburg sinkt wieder leicht

12.02 Uhr: Hamburg meldet heute 33 neue Corona-Infektionen. Zum Vergleich: Gestern wurden 47 neue Fälle gemeldet, am vergangenen Samstag waren es 38 Neuinfektionen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in Hamburg aktuell bei 13,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Gestern lag der Wert bei 13,8, am vergangenen Samstag bei 10,1.

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts sind zwei weitere Menschen im Zusammenhang mit Corona verstorben (Stand: 16. Juli). Die Gesamtzahl der Todesfälle liegt in Hamburg bei 1605.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand 16. Juli 28 Corona-Patienten behandelt. Auf Intensivstationen liegen 16 Corona-Patienten.

Insgesamt 1.108.873 Menschen haben in Hamburg bis Freitag eine Impfung erhalten. 802.957 Hamburger sind vollständig geimpft.

130 Hamburger in Quarantäne: Infizierter Urlauber war vollständig geimpft

11.04 Uhr: Weil ein Reiserückkehrer, der sich in Spanien unbemerkt mit Corona infiziert hatte, in Hamburg feiern war, mussten rund 130 Hamburger:innen in Quarantäne. Nun stellte sich heraus, dass der Mann bereits vollständig geimpft war.

Wie der NDR berichtet, hatte sich der Mann bei der Abreise aus Spanien noch testen lassen – das Ergebnis war negativ. Bei Einreise nach Deutschland musste er sich dann nicht noch einmal testen lassen, er konnte stattdessen seinen Impfnachweis vorlegen.

Dass die Gäste der zwei Lokale, die der Mann am Tag nach seiner Rückkehr besuchte, überhaupt informiert werden konnten, liegt nur daran, dass der Mann trotz seiner Impfung Krankheitssymptome entwickelte. Er ließ sich daraufhin noch einmal testen – diesmal mit positivem Ergebnis.

Der Fall zeige, dass die Einreiseregelungen so wahrscheinlich nicht mehr lange ausreichen, heißt es laut NDR-Informationen von der Sozialbehörde. Die Behörde plädiert demnach für eine fünf-tägige Quarantänepflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten – auch für Geimpfte.

Inzidenz in Niedersachsen steigt auf 8,8

10.13 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen geht weiter leicht nach oben. Am Samstag lag der Wert nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 8,8, nachdem sich am Freitag noch 8,0 Menschen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen mit dem Coronavirus neu infiziert hatten. Im Land Bremen stieg die Sieben-Tage-Inzidenz von 11,7 auf 12,9.

In Niedersachsen kamen mit Stand Samstagmorgen 158 neue Corona-Infektionen hinzu, zwei weitere Todesfälle wurden registriert. Das Land Bremen meldete 12 neue Fälle und keinen Todesfall.

Die Grafschaft Bentheim verzeichnet mit einem Wert von 22,6 die höchste Inzidenz in Niedersachsen. Für den Landkreis Wittmund wurde der Wert 0 gemeldet.

Hamburg: So war die Lage am Freitagabend auf dem Kiez

9.44 Uhr: Bis zu 8000 Menschen haben sich nach Angaben der Polizei am Freitagabend auf dem Hamburger Kiez aufgehalten. Dabei wurden die geltenden Corona-Regeln großteils eingehalten. „Wir stellten nur wenige Verstöße fest“, so ein Sprecher des Lagedienstes zur MOPO. Dabei sei es vor allem um das Einhalten des Alkoholkonsumverbots gegangen. „Man ist dann mit den Leuten ins Gespräch gegangen. Der Großteil hat positiv reagiert und war einsichtig.“ Die Lage sei insgesamt betrachtet friedlich gewesen, so die Einschätzung der Polizei. Erst später, nach Mitternacht, hätten sich einige Jugendliche mobilisiert und sich aggressiv gegenüber den Beamten gezeigt. Zu Auseinandersetzungen kam es allerdings nicht.

Sonderaktion: 2000 Corona-Impfungen ohne Termin in Hamburg

8.22 Uhr: Im zentralen Impfzentrum in den Hamburger Messehallen gibt es heute Corona-Schutzimpfungen ohne Termin. Für die eintägige Aktion würden zusätzliche 2000 Impfdosen vorgehalten, teilte die Gesundheitsbehörde mit. Verwendet werde ausschließlich mRNA-Impfstoff der Hersteller Biontech oder Moderna. Wer bis 19.00 Uhr vorbeikomme, müsse einen Personalausweis und – soweit vorhanden – einen Impfpass mitbringen. Für die Zweitimpfungen würden Termine am 7. beziehungsweise 14. August vergeben.

Das Angebot gilt auch für Minderjährige ab 16 Jahren. Diese müssen sich jedoch vorab über die Auswirkungen einer Impfung informieren und von einem Erziehungsberechtigten begleitet werden, der der Impfung auch zustimmen muss.

Das waren die News am 16. Juli 2021:

Inzidenz in Schleswig-Holstein steigt deutlich

20.49 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist am Freitag weiter gestiegen – auf 7,6. Am Donnerstag lag der Wert noch bei 6,2. Er gibt die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen an. Nach Angaben der Landesmeldestelle gab es landesweit 56 Neuinfektionen, am Donnerstag waren es 35. Am Freitag vor einer Woche waren 14 neue Ansteckungen gemeldet worden und die Inzidenz lag bei 3,9.

Die Gesamtzahl der im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 Gestorbenen betrug weiterhin 1628. Das heißt, es ist kein weiterer Todesfall hinzu gekommen. Im Krankenhaus wurden den Angaben zufolge 11 Covid-19-Patienten behandelt (Donnerstag: 16); 5 von ihnen lagen auf der Intensivstation, von denen 3 beatmet wurden.

Bei der Sieben-Tage-Inzidenz lag die Stadt Neumünster mit 24,9 weit an der Spitze. Dahinter rangierten der Kreis Pinneberg (12,7) und Lübeck (12,5). Ganz hinten lag weiterhin der Kreis Steinburg. Dort lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Freitag bei 0,8 – also erstmals seit längerer Zeit nicht mehr bei Null.

Wenig Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern

20.11 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen bleibt in Mecklenburg-Vorpommern weiter auf niedrigem Niveau. Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) mitteilte, wurden am Freitag sechs neue Fälle gemeldet, einer mehr als am Freitag vergangener Woche. Die Inzidenz pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche sank um 0,1 auf 2,9. Ein weiterer Mensch starb im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion, die Gesamtzahl der Corona-Todesfälle stieg auf 1165.

Mit 10,5 ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Schwerin weiter am höchsten. Mit jeweils 1,9 können die Landkreise Ludwigslust-Parchim, Mecklenburgische Seenplatte, Rostock und Nordwestmecklenburg die geringsten Werte aufweisen. Fünf Menschen müssen wegen einer Corona-Infektion in Kliniken behandelt werden, einer auf einer Intensivstation.

UKE setzt Impfstoff-Studie fort und sucht Probanden

19.14 Uhr: Gute Nachrichten! Das Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (UKE) setzt seine Studie zu einem weiteren Corona-Impfstoff fort. Nachdem erste Daten noch nicht die gewünschte Wirkung gezeigt hatten, wurde der Vektor-Impfstoff verändert und an Tieren erneut getestet. „Wir freuen uns, dass wir die Studie nun weiterführen können und werden in Kürze mit den ersten Impfungen mit dem optimierten Impfstoff bei den Proband:innen mit drei verschiedenen Dosierungen starten“, sagt Prof. Dr. Marylyn Addo,Leiterin der Infektiologie des UKE, die als verantwortliche Prüfärztin die klinische Studie leitet.

In dieser nächsten Studienphase sucht das UKE nun 30 noch ungeimpfte Proband:innen im Alter von 18 bis 65 Jahren, denen der Vektor-Impfstoff gespritzt wird. Die Studie umfasst ein Gesundheitsscreening, zwei Impftermine und 14 Kontrolltermine innerhalb eines Zeitraums von sieben Monaten. Die Proband:innen bekommen dafür eine Aufwandsentschädigung. Interessierte können sich im medizinischen Auftragsinstitut CTC North melden. Entweder per E-Mail an studienteilnahme@ctc-north.com, oder per Telefon 040 524719 111.

Niedersachsens Ministerpräsident möchte Impfung für junge Leute

18.18 Uhr: Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat sich im Sommerinterview mit dem „NDR“ in Niedersachsen dafür ausgesprochen, dass junge Leute geimpft werden. Es gebe viele Experten, so Weil, die auf die Frage, ob sie ihr Kind impfen lassen würden, klipp und klar mit „ja“ antworteten. In den Ländern ringsherum werde überwiegend auch die Jugend geimpft. Im Moment fände ein Wettlauf statt: auf der einen Seite die Delta-Variante des Virus, auf der anderen Seite die Impfquote.

„Ich mag mir keine Situation ausmalen, wo die Älteren geimpft sind und die Jüngeren nicht“, so Weil weiter. Entscheiden würden letztlich die Eltern, aber die Politik wolle die Möglichkeit eröffnen.

Corona-Infizierter feiert in Disco – Landkreis sucht über 1000 Kontaktpersonen

15.53 Uhr: Nach dem Discobesuch einer mit Corona infizierten Person in Georgsheil (Landkreis Aurich) hat das Gesundheitsamt nicht alle Kontakte ermitteln können. Die Verwaltung bitte daher alle Gäste, die die Disco „Galaxy“ am vergangenen Samstag (10. Juli) besuchten, auf Symptome zu achten, wie der Landkreis am Freitag mitteilte. Sollten noch Krankheitsanzeichen auftreten, werden sie gebeten, das Gesundheitsamt zu kontaktieren.

Nach einem Bericht der „Ostfriesen-Zeitung“ sind rund 1100 Kontaktpersonen möglich. Dem Bericht zufolge soll es sich bei der erkrankten Person um einen Mann handeln, der zuvor Urlaub auf Mallorca gemacht hatte. Der 21-Jährige sei nach Angaben des „NDR“ vor seinem Besuch mit einem Schnelltest negativ getestet worden.

Hamburg meldet 47 Neuinfektionen

12.42 Uhr: Der Inzidenzwert in Hamburg steigt auch am Freitag weiter an. Am Freitag meldete die Stadt 47 weitere Infektionen mit dem Virus, das sind zwar drei weniger als am Donnerstag, allerdings 18 Fälle mehr als vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg damit auf 13,8 (Donnerstag: 12,8).Es wurde kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion in der Stadt gemeldet (Stand: 15. Juli). Die Gesamtzahl der Todesfälle liegt in Hamburg damit weiterhin bei 1603.In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand 15. Juli insgesamt 29 Patient:innen mit Covid-19-Erkrankung behandelt. Auf Intensivstationen liegen 16 Corona-Patient:innen.Insgesamt 1.108.873 Menschen (Stand 15. Juli) haben in Hamburg bereits eine Impfung gegen das Virus erhalten.

Kranker Reiserückkehrer aus Spanien geht feiern – mehr als 100 Menschen in Quarantäne

9.05 Uhr: Wie der NDR berichtet, hat ein Reiserückkehrer aus Spanien vergangenen Samstag trotz Corona-Krankheitssymptomen in zwei Bars in Hamburg gefeiert. Ergebnis: Rund 130 Menschen befinden sich jetzt in Quarantäne. Direkt vor und nach der Rückreise negativ getestet zu werden, sei kein Freifahrtschein, zitiert der NDR die Sozialbehörde.

Niedersachen meldet 163 neue Corona-Fälle

7 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Niedersachsen erneut gestiegen. Am Donnerstag lag der Wert nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) noch bei 7,0. Am Freitag nun bei 8,0. Es kamen 163 neue Corona-Fälle hinzu – bei nun insgesamt 262.161 registrierten Fällen. Ein neuer Todesfall wurden registriert, insgesamt starben im Zusammenhang mit dem Covid-19-Erreger im Land bisher 5802 Menschen. Die Stadt Wolfsburg mit einem Wert von 20,1 und die Grafschaft Bentheim mit 16,8 sind derzeit die Kommunen mit den höchsten Inzidenzwerten im Land. In der Region Hannover lag der Inzidenzwert bei 14,1. Auch die Stadt Braunschweig, der Landkreis Gifhorn, die Stadt Delmenhorst, der Landkreis Uelzen, die Stadt Salzgitter sowie Stadt und Landkreis Osnabrück liegen über einer Inzidenz von zehn.

Das waren die Corona-News vom 15. Juli

Schleswig-Holstein: Inzidenz steigt leicht

21.20 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist am Donnerstag auf 6,2 gestiegen. Am Vortag lag dieser Wert, der die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen angibt, bei 5,6. Nach Angaben der Landesmeldestelle gab es 35 registrierte Neuinfektionen im Land, am Vortag waren es 47. Am Donnerstag vor einer Woche waren 22 Neuinfektionen gemeldet worden und die Inzidenz lag bei 4,1.

Das Bundesland hat einen weiteren Corona-Toten zu beklagen. Damit sind nun 1628 Menschen gestorben. Im Krankenhaus wurden den Angaben zufolge 16 (+2) Covid-19-Erkrankte behandelt, fünf (+1) von ihnen liegen auf der Intensivstation.

In Neumünster, der Stadt mit der mit Abstand höchsten Sieben-Tage-Inzidenz im Land, betrug der Wert unverändert am Donnerstag 21,2. Danach folgen Pinneberg (9,8) und Lübeck (8,8). Im Kreis Steinburg lag die Sieben-Tage-Inzidenz den siebten Tag in Folge bei null.

Mecklenburg-Vorpommern: Inzidenz bleibt unverändert

19.23 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern sind am Donnerstag sieben Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Die Inzidenz blieb mit 3 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche konstant, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) mitteilte. Vor einer Woche lag dieser Wert den Angaben zufolge landesweit bei 1,4. Die Gesamtzahl der Corona-Todesfälle im Land blieb mit 1164 unverändert.

Mit 10,5 ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Schwerin derzeit am höchsten. Im Landkreis Vorpommern-Greifswald liegt dieser Wert bei 1,3, in den anderen Regionen zwischen 1,4 (Landkreis Ludwigslust-Parchim) und 4,3 (Landkreis Rostock).

Die Gesamtzahl der bislang nachgewiesenen Corona-Infektionen im Nordosten beträgt 44.224. Als genesen gelten rund 43 000 Menschen. Derzeit werden vier Corona-Patienten in Kliniken behandelt, einer mehr als Vortag. Ein Patient von ihnen befindet sich auf einer Intensivstation – diese Zahl hat sich seit Mittwoch nicht verändert. 

Seit Beginn der Corona-Schutzimpfungen wurden nach Lagus-Angaben 1.633.224 Impfdosen verabreicht. 933.023 Menschen oder 58 Prozent der Bevölkerung erhielten mindestens eine erste Impfung. 737.623 gelten als vollständig geimpft.

Impfen im Urlaub? An der Ostsee geht das

17.35 Uhr: In Vorpommern können sich jetzt auch Urlauber und Besucher gegen Corona impfen lassen. Der Landkreis bietet solche Impfungen in Zinnowitz und Heringsdorf auf der Ostseeinsel Usedom sowie in den Impfzentren in Greifswald und Pasewalk an, so ein Sprecher des Landkreises Vorpommern-Greifswald.

Um geimpft zu werden, müssen die Urlauber in Deutschland privat oder gesetzlich krankenversichert und auch amtlich gemeldet sein. Dazu zähle auch eine berufliche Tätigkeit in Deutschland. Als Impfstoffe stehen Präparate von Biontech/Pfizer, aber auch von Johnson & Johnson, der nur einmal verabreicht wird, zur Verfügung. Für Johnson & Johnson gebe es in Heringsdorf an diesem Freitag und Samstag Extra-Impfaktionen.

Die Region vom Ostseebad Lubmin über Wolgast, die Insel Usedom bis zum Stettiner Haff gilt als Besuchermagnet. Vor allem auf Usedom erholen sich Tausende Touristen.

Inzidenz in Hamburg steigt weiter

12.03 Uhr: Die Corona-Fälle in Hamburg nehmen weiter spürbar zu. Am Donnerstag meldete die Stadt 50 weitere Infektionen mit dem Virus, eine mehr als am Mittwoch und zwölf mehr als vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg damit auf 12,8 (Mittwoch: 12,2), gegenüber der Vorwoche ist die Zahl der Fälle von 185 auf 244 um fast ein Drittel gestiegen.

Eine weitere Person ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts in Hamburg im Zusammenhang mit Corona verstorben (Stand: 14. Juli). Die Gesamtzahl der Todesfälle liegt in Hamburg bei 1603.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand 13. Juli insgesamt 32 Patienten mit Covid19-Erkrankung behandelt. Auf Intensivstationen liegen 18 Corona-Patienten.

Insgesamt 1.104.450 Menschen haben in Hamburg bis Mittwoch eine Impfung erhalten (59,8 Prozent), 787.000 auch schon eine Zweitimpfung (42,6 Prozent).

Dieses HVV-Ticket fördert die Kultur

10.11 Uhr: Während der Corona-Pandemie stand das kulturelle Leben lange still. Besonders davon betroffen waren die Künstler:innen. Am 15. Juli startet nun aber der Hamburger Kultursommer und setzt mit über 100 Veranstaltungen in allen Bezirken ein Zeichen. Der Kultursommer endet am 16. August. HVV-Fahrgäste können die Künstler:innen unterstützen.

Passend zum Beginn des Hamburger Kultursommer startet auch der HVV mit dem HVV-Kulturticket. Das HVV- Kulturticket kann ab dem 15. Juli zusätzlich zum regulären Angebot über die HVV-App und HVV Switch-App gekauft werden. Der Fahrpreis für diese Fahrkarten sind um einen Euro erhöht, dieser geht dann direkt an den Verein „MenscHHamburg e.V.“ Der Verein leitet die Gelder an besonders förderungsbedürftige Solokünstler:innen weiter. Es können nur Einzelfahrkarten im Rahmen des HVV-Kulturticket erworben werden.

Das HVV-Kulturticket ist ein Teil einer Kampagne, die von zahlreichen Prominenten der Hamburger Kulturszene unterstützt wird. Bis zum 31. August können die Tickets über die Apps erworben werden.

Inzidenz in Niedersachsen steigt weiter

9.45 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen ist weiter gestiegen. Am Donnerstag lag der Wert nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 7,0, nachdem sich am Mittwoch noch 6,1 Menschen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen mit Corona neu infiziert hatten.

In Niedersachsen kamen mit Stand Donnerstagmorgen 155 neue Corona-Fälle hinzu bei nun insgesamt 261.998 registrierten Fällen. Zwei neue Todesfälle wurden registriert, insgesamt starben im Zusammenhang mit dem Covid-19-Erreger im Land bisher 5801 Menschen.

Die Städte Wolfsburg mit einem Wert von 20,9 und Salzgitter mit 19,2 waren die Kommunen mit den höchsten Inzidenzwerten im Land. In der Region Hannover lag der Inzidenzwert bei 12,5. Auch die Grafschaft Bentheim, der Landkreis Uelzen, die Stadt Delmenhorst sowie Stadt und Landkreis Osnabrück liegen über einer Inzidenz von zehn.

Ab 16: Spontan-Impfungen im Hamburger Impfzentrum

7.25 Uhr: Im Hamburger Impfzentrum in den Messehallen können sich am kommenden Samstag 2000 Menschen ohne Termin gegen Corona impfen lassen. Verwendet werde ausschließlich mRNA-Impfstoff der Hersteller Biontech oder Moderna, sagte der Sprecher der Gesundheitsbehörde, Martin Helfrich. Die Aktion laufe am Samstag während der regulären Öffnungszeiten zwischen 8.00 und 19.00 Uhr. Mitgebracht werden müsse lediglich ein Personalausweis und – soweit vorhanden – ein Impfpass. Erstgeimpfte würden für die Zweitimpfung dann einen Termin am 7. beziehungsweise 14. August erhalten.

Das Angebot gelte auch für Minderjährige ab 16 Jahren. Diese müssten sich jedoch vorab über die Auswirkungen einer Impfung informieren und von einem Erziehungsberechtigten begleitet werden, der der Impfung auch zustimmen müsse, sagte Helfrich.

Bereits vereinbarte Impftermine für Samstag seien unabhängig von der Aktion gültig. Das Impfzentrum sei auf eine erhöhte Zahl an Impfungen eingestellt. Dennoch könnten Wartezeiten nicht ausgeschlossen werden, wenn viele spontan Interessierte gleichzeitig kämen.

Das waren die Corona-News am 14. Juli:

Schleswig-Holstein: 47 Neuinfektionen, Inzidenz steigt

21.39 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist am Mittwoch auf 5,6 gestiegen. Am Vortag lag dieser Wert, der die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen angibt, bei 5,0. Nach Angaben der Landesmeldestelle gab es 47 registrierte Neuinfektionen im Land, am Vortag waren es 44. Am Mittwoch vor einer Woche waren 31 Neuinfektionen gemeldet worden und die Inzidenz lag bei 3,9.

Die Gesamtzahl der Corona-Toten im Bundesland betrug weiterhin 1627. Im Krankenhaus wurden den Angaben zufolge 14 Covid-19-Erkrankte behandelt, vier von ihnen liegen auf der Intensivstation.

In Neumünster, der Stadt mit der mit Abstand höchsten Sieben-Tage-Inzidenz im Land, betrug der Wert am Mittwoch 21,2. Danach folgen Pinneberg (10,1) und Lübeck (9,2). Im Kreis Steinburg lag die Sieben-Tage-Inzidenz den sechsten Tag in Folge bei null.

Mecklenburg-Vorpommern: Inzidenz steigt weiter

20.51 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern sind am Mittwoch 14 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden, vier weniger als am Vortag. Die Inzidenz stieg auf nunmehr 3,0 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Soziales mit. Vor einer Woche lag dieser Wert den Angaben zufolge landesweit bei 0,9. Die Gesamtzahl der Corona-Todesfälle im Land blieb konstant bei 1164.
Mit 9,4 ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Schwerin derzeit am höchsten. Den geringsten Wert kann der Landkreis Vorpommern-Greifswald mit 0,8 vorweisen.

Die Gesamtzahl der bislang nachgewiesenen Corona-Infektionen im Nordosten beträgt 44.217. Als genesen gelten rund 43.000 Menschen. Derzeit werden drei Corona-Patienten in Kliniken behandelt. Ein Patient von ihnen befindet sich auf einer Intensivstation.

929.665 Menschen haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts mindestens eine Corona-Schutzimpfung erhalten, knapp 726.000 gelten als vollständig geimpft.

Hamburg will in Kulturzentren und Bürgerhäusern impfen

16.17 Uhr: Die Hamburger Sozialbehörde weitet ihr Impfangebot nicht nur für Handwerker:innen, Seeleute und Leistungsempfänger:innen, sondern auch in den Stadtteilen aus. Über 5.000 zusätzliche Impfungen sollen in den Stadtteilkulturzentren und Bürgerhäusern möglich werden. Neben Terminen in Allermöhe und Lurup sind rund zehn weitere Standorte mit einem Kontingent von je rund 500 Impfungen in Planung. Auch hier könne der Impfstoff von Johnson&Johnson angeboten werden, für den es nur eine Spritze braucht.

Um Stadtteile mit einem höheren Bedarf oder schlechterer Versorgung besonders zu berücksichtigen, habe die Stadt schon seit Anfang März rund 43.000 Impfstoffdosen zusätzlich zu den üblichen Kontingenten für die Arztpraxen in die jeweiligen Stadtteile ausgeliefert.

Wieder mehr Neuinfektionen in Hamburg – Inzidenz bei 12,2

12.03 Uhr: Hamburg meldet heute 49 neu bestätigte Corona-Infektionen. Zum Vergleich: Gestern wurden 35 neue Fälle gemeldet, am vergangenen Mittwoch waren es 28.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt heute bei 12,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Gestern lag der Wert bei 11,1, am vergangenen Mittwoch bei 9,1.

Nach Zahlen des Robert-Koch-Instituts sind keine weiteren Menschen in Hamburg im Zusammenhang mit Corona verstorben (Stand: 13. Juli). Die Gesamtzahl der Todesfälle liegt in Hamburg bei 1602.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand 13. Juli insgesamt 32 Patienten mit Covid19-Erkrankung behandelt. Auf Intensivstationen liegen 18 Corona-Patienten.

Insgesamt 1.099.037 Menschen haben in Hamburg bis Dienstag eine Impfung erhalten, 769.617 auch schon eine Zweitimpfung.

Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen steigt weiter

10.07 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen ist weiter gestiegen. Am Mittwoch lag der Wert nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 6,1, nachdem sich am Dienstag noch 5,8 Menschen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen mit Corona neu infiziert hatten. Auch im Land Bremen stieg die Sieben-Tage-Inzidenz wieder – von 9,8 auf 11,5.

In Niedersachsen kamen mit Stand Mittwochmorgen 123 neue Corona-Fälle hinzu. Es wurde kein neuer Todesfall registriert, insgesamt starben im Zusammenhang mit dem Covid-19-Erreger im Land bisher 5799 Menschen.

Die Städte Wolfsburg mit einem Wert von 16,9 und Salzgitter mit 14,4 waren am Mittwoch die beiden Kommunen mit den höchsten Inzidenzwerten im Land. In der Region Hannover lag der Inzidenzwert bei 12,2.

Im Land Bremen kamen am Mittwoch 25 Neuinfizierte hinzu. In der Stadt Bremen lag der Sieben-Tage-Inzidenzwert bei 13,4 in Bremerhaven bei 1,8.

Hamburg: Impfungen für Handwerker ab sofort ohne Termin möglich

7.52 Uhr: Impfen mal eben in der Mittagspause? Nicht in jedem Job ist es möglich, langfristig vereinbarte Termine dann auch tatsächlich einzuhalten. Für Handwerker wird es in Hamburg ab sofort leichter, an eine Impfung zu kommen.

Ab sofort können sich Handwerker ohne Termin zur Corona-Schutzimpfung im zentralen Impfzentrum einfinden. Bis Dienstag kommender Woche stünden für diese Aktion pro Tag 1000 zusätzliche Impfdosen zur Verfügung, sagte der Sprecher der Gesundheitsbehörde, Martin Helfrich.

Impfwillige könnten einfach während der regulären Öffnungszeiten zwischen 8 und 19 Uhr in dem Zentrum in den Messehallen vorbeikommen. Mitzubringen seien lediglich ein gültiger Personalausweis und ein formloser Nachweis, dass man als Handwerker tätig ist.

„Mit diesem Pilotversuch wollen wir es Personengruppen, die ansonsten feste Termine schwer einhalten können, erleichtern, an eine Impfung zu kommen“, sagte Helfrich. Ganz terminlos geht die Aktion aber nicht vonstatten: Für die Zweitimpfung würden die Handwerker beim ersten Pieks einen fixen Termin im Impfzentrum erhalten, der dann auch einzuhalten sei.

Bei entsprechender Nachfrage komme eine Verlängerung infrage. Auch könne dann überlegt werden, die Aktion auf andere Berufsgruppen auszuweiten, sagte Helfrich.

In dieser Berufsgruppe sind schon 90 Prozent geimpft

7.31 Uhr: Eine deutliche Mehrheit der Lehrkräfte in Niedersachsen ist nach Angaben des niedersächsischen Kultusministeriums mittlerweile gegen das Coronavirus geimpft. „90 Prozent der Lehrkräfte haben mindestens die erste Impfung, über 74 Prozent sogar bereits Erst- und Zweitimpfung erhalten und sind damit durchgeimpft“, sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) am Dienstag in Hannover. Die Impfangebote würden von den Lehrerinnen und Lehrern sehr gut und verantwortungsbewusst angenommen. Eine Impfpflicht für diese Gruppe brauche es deshalb nicht.

Es sei richtig gewesen, dass Niedersachsen beim Bund auf die Öffnung der Priorisierung 2 für Lehrkräfte gedrungen habe. „Durchgeimpfte Kollegen sind ein wichtiger Grundstein für ein neues Schuljahr in Sicherheit und mit möglichst viel Präsenzunterricht“, sagte Tonne. Die Quote bei den Erstimpfungen in Niedersachsen liegt derzeit bei 60,6 Prozent.

Das waren die News am 13. Juli 2021:

Inzidenz in Schleswig-Holstein steigt auf 5,0

21.47 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist am Dienstag auf 5,0 gestiegen. Am Vortag lag dieser Wert, der die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen angibt, bei 4,0. Nach Angaben der Landesmeldestelle gab es 44 registrierte Neuinfektionen im Land, am Vortag waren es neun. Am Dienstag vor einer Woche waren ebenfalls neun Neuinfektionen gemeldet worden und die Inzidenz lag bei 3,3.

Die Gesamtzahl der Corona-Toten im Bundesland betrug weiterhin 1627. Im Krankenhaus wurden den Angaben zufolge 19 Covid-19-Erkrankte behandelt, fünf von ihnen liegen auf der Intensivstation.

In Neumünster, der Stadt mit der mit Abstand höchsten Sieben-Tage-Inzidenz im Land, betrug der Wert am Dienstag 29,9. Danach folgen Lübeck (8,8) und Pinneberg (7,0). Im Kreis Steinburg lag die Sieben-Tage-Inzidenz den fünften Tag in Folge bei null.

Zwei Städte im Norden verschärfen Corona-Regeln

18.15 Uhr: Auf die zuletzt steigende Tendenz der Corona-Zahlen wollen einige Städte im Norden umgehend reagieren. Die Stadt Wolfsburg und die Region Hannover, die beide mehrere Tage in Folge eine Inzidenz über 10 aufwiesen, verschärfen ihre Corona-Regeln: dazu gehören Kontaktbeschränkungen, Maskenpflicht auch unter freiem Himmel und eine erneute Einschränkung von Clubs und Bars.

In Wolfsburg (Inzidenzwert am Dienstag: 20,9) habe das Gesundheitsamt laut Bericht des NDR mehrere „räumlich unabhängige” Infektionsherde registriert – die Betroffenen hätten sich demnach vermutlich bei größeren Menschenansammlungen wie beim Public-Viewing zur Europameisterschaft angesteckt. In der Stadt dürfen sich jetzt nun wieder maximal zehn Personen treffen, geschlossene Feiern in Restaurants sind mit nicht mehr als 100 Personen erlaubt und es gilt eine Maskenpflicht auf Wochenmärkten. Auch Discos und Clubs dürfen nur noch bis zu 50 Prozent ihrer Kapazität nutzen.

In der Region Hannover (Inzidenz: 12,2) sollen die Verschärfungen frühestens ab Donnerstag wieder in Kraft treten – die entsprechende Allgemeinverfügung werde spätestens am Mittwoch erlassen, so ein Sprecher gegenüber NDR Niedersachsen. Die Regeln betreffen die Kontaktbeschränkungen, zudem wird für Wochenmärkten das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wieder Pflicht. Bei Zusammenkünften und Veranstaltungen in geschlossenen Räumen liegt die maximale Teilnehmerzahl bei 500.

Gute Nachrichten für alle Kreuzfahrt-Fans

17.20 Uhr: Bald soll das Reisen an Bord von Kreuzfahrt-Schiffen noch sicherer sein: Seit Dienstag können sich die Besatzungen von Kreuzfahrtschiffen während der Liegezeit im Hamburger Hafen gegen Corona impfen lassen. Das teilte der Branchenverband Clia mit. „Den Anfang machen die Hanseaticnature von Hapag Lloyd Cruises und die Aidamar von Aida Cruises, wo insgesamt mehrere hundert Crew-Mitglieder geimpft werden”, heißt es in der Mitteilung. Die Impfungen übernimmt demnach ein mobiles Impfteam des Deutschen Roten Kreuzes (DRK).

„Die Impfung unserer Besatzungsmitglieder ist ein weiterer Schritt, das Reisen an Bord von Kreuzfahrtschiffen unter Corona Bedingungen noch sicherer zu machen”, sagte der Clia-Deutschland-Geschäftsführer Helge Grammerstorf. „Gleichzeitig bleibt es natürlich bei den bereits bewährten Sicherheit- und Hygienekonzepten an Bord und in den Terminals.”

Nach monatelanger Corona-Zwangspause war die Kreuzfahrtsaison in Deutschland an Pfingsten gestartet, zunächst nur ab Kiel, später auch ab Hamburg, wo Kreuzfahrten erst seit Mitte Juni wieder erlaubt sind.

Inzidenz in Mecklenburg-Vorpommern steigt auf 2,6

16.41 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern sind am Dienstag 18 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden und damit so viele wie seit mehreren Wochen nicht. Die Inzidenz stieg im Vergleich zum Vortag um 0,9 auf nun 2,6 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) mitteilte. Vor einer Woche lag dieser Wert den Angaben zufolge landesweit bei 1,2. Die Gesamtzahl der Corona-Todesfälle im Land stieg um 1 auf 1164.

Mit 6,3 ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Schwerin derzeit am höchsten. Im Landkreis Vorpommern-Greifswald liegt dieser Wert bei 0, in den anderen Regionen zwischen 1,4 (Landkreis Ludwigslust-Parchim) und 4,5 (Landkreis Vorpommern-Rügen).

Landesweite Impfaktion für Kinder und Jugendliche

15.37 Uhr: Niedersachsen organisiert am kommenden Sonntag eine landesweite Impfaktion für Kinder und Jugendliche, in die rund die Hälfte der 50 Impfzentren eingebunden sind. Rund 27 000 Impfdosen gegen das Coronavirus seien für den Aktionstag reserviert, sagte die stellvertretende Leiterin des Corona-Krisenstabs, Claudia Schröder, am Dienstag in Hannover. Termine können über die Hotline ausschließlich telefonisch reserviert werden, die Bindung an das örtliche Impfzentrum ist für die Aktion aufgehoben.

Wie Regierungssprecherin Anke Pörksen sagte, handele es sich nicht um eine zwingend einmalige Aktion. Bei großem Interesse könne die Aktion wiederholt werden. In Niedersachsen haben bislang 5,8 Prozent der jungen Leute unter 18 eine erste Impfung erhalten, 1,4 Prozent der Altersgruppe haben bereits den vollständigen Impfschutz.

Nur für Kinder und Jugendliche mit Vorerkrankungen gibt es bislang eine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko).

Tierpark Hagenbeck: Elefantenhaus und Pinguin-Eismeer wieder geöffnet

14.58 Uhr: Die Besucher des Tierparks Hagenbeck können von Mittwoch an wieder den Elefanten beim Frühstücken und den Pinguinen beim Schwimmen zuschauen. Ab dann werden nämlich das Elefantenhaus und der Bereich der antarktischen Pinguine im Eismeer für die Gäste zugänglich sein, wie der Tierpark am Dienstag mitteilte.

Beide Bereiche waren nach der Wiedereröffnung im April Corona-bedingt geschlossen geblieben. In den Tierhäusern muss aufgrund des geringeren Platzes ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden, im Rest des Tierparkes nicht. Vogelhaus, Känguruhaus und Streichelgehege bleiben dennoch vorerst geschlossen, um Menschenansammlungen zu vermeiden.

Neue Zahlen: Inzidenz in Hamburg jetzt bei 11,1

11.53 Uhr: Hamburg meldet heute 35 neue Corona-Infektionen. Zum Vergleich: Gestern wurden 19 Neuinfektionen gemeldet, am vergangenen Dienstag waren es 38.

Die Inzidenz liegt laut der Hamburger Sozialbehörde aktuell bei 11,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Gestern lag der Wert bei 11,2, am vergangenen Dienstag bei 9,1.

Nach Angaben der Sozialbehörde sind in Hamburg bislang 1602 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben (Stand: 12. Juli). Binnen eines Tages wurde kein weiterer Todesfall erfasst.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand 9. Juli 33 Corona-Patienten behandelt. Auf Intensivstationen lagen 18 Corona-Patienten, 13 davon sind Hamburger.

1.089.938 Menschen haben in Hamburg bis Montag eine Impfung erhalten, 762.086 auch schon eine Zweitimpfung.

Sieben-Tage-Inzidenz nimmt in Niedersachsen weiter leicht zu

8.59 Uhr: In Niedersachsen ist die Sieben-Tage-Inzidenz erneut leicht gestiegen. Laut Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstagmorgen lag die durchschnittliche Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100.000 Einwohner binnen einer Woche zuletzt bei 5,8. Am Montag war ein Wert von 5,4 registriert worden, Anfang voriger Woche waren es noch Werte unter 4. Für das Land Bremen betrug die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag 9,8 – das bedeutet einen leichten Rückgang gegenüber dem Montag (10,6).

Insgesamt zeigt der Trend bei den Neuansteckungen in vielen Regionen wieder etwas nach oben, die absolute Zahl ist aber noch vergleichsweise gering. In Niedersachsen kamen mit Stand Dienstagmorgen insgesamt 72 weitere Fälle hinzu. Ein weiterer Todesfall wurde gemeldet, insgesamt starben im Zusammenhang mit dem Covid-19-Erreger im Land bisher 5799 Menschen.

In vier niedersächsischen Kommunen lag die Sieben-Tage-Inzidenz über der Schwelle von 10: In Wolfsburg (20,9), Salzgitter (14,4), dem Kreis Cloppenburg (12,9) und der Region Hannover (12,2). 60,6 Prozent der Menschen haben derzeit mindestens eine Impfung erhalten.

Die Zahl der neuen Corona-Fälle in Bremen stieg am Dienstag um 2 auf 27 551. Neue Todesfälle gab es nicht.

Ein Drittel der Corona-Fälle sind Reiserückkehrer

7.47 Uhr: Am Montag stieg Hamburgs Sieben-Tage-Inzidenz leicht auf 11,2. Die neuen Corona-Fälle seien auch stark auf Urlauber:innen zurückzuführen, so Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard (SPD). Derzeit seien bis zu einem Drittel der täglichen Neuinfektion – fünf bis sechs Fälle – Reiserückkehrer:innen. Mehrfach seien schon die gesamten Passagiere von Flugzeugen aus Spanien unter Quarantäne gestellt worden. Spanien gilt seit Sonntag als Risikogebiet.

Das waren die News am 12. Juli 2021:

Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt leicht

21.55 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist am Montag leicht gesunken – auf 4,0. Am Vortag lag dieser Wert, der die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen angibt, bei 4,1. Nach Angaben der Landesmeldestelle (Stand: 20.27 Uhr) gab es sieben registrierte Neuinfektionen im Land (Sonntag: 12). Am Montag vor einer Woche waren 15 Neuinfektionen gemeldet worden und die Inzidenz lag bei 3,5. An Sonntagen und Montagen sind die Fallzahlen meist niedriger, unter anderem, weil weniger getestet wird.

Die Gesamtzahl der Corona-Toten im Bundesland stieg um einen Menschen auf 1627. Im Krankenhaus wurden den Angaben zufolge 16 Covid-19-Erkrankte behandelt, fünf von ihnen liegen auf der Intensivstation.

In Neumünster, der Stadt mit der mit Abstand höchsten Sieben-Tage-Inzidenz im Land, blieb der Wert bei 22,4. Danach folgen Pinneberg (6,0) und Lübeck (6,0). Im Kreis Steinburg lag die Sieben-Tage-Inzidenz den vierten Tag in Folge bei null.

Impfpflicht in Hamburg? Das sagt Senatorin Leonhard

20.24 Uhr: Bekommen bestimmte Berufsgruppen in Hamburg bald eine Impfpflicht, wie es ein Mitglied des Deutschen Ethikrates am Montag forderte? Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) äußerte sich am Montag zurückhaltend. „Im Moment sehe ich das noch nicht”, sagte Leonhard. Beim Pflege- und Kitapersonal gebe es sehr gute Impfquoten von über 70 Prozent. In der Pandemie könnte es aber eine Situation geben, in der eine Impfpflicht wie bei Masern für bestimmte Berufe gesetzlich geregelt werde.

Hamburg unternehme große Anstrengungen, alle Bevölkerungsgruppen zu erreichen, erklärte Leonhard. Geimpft werde in Jobcentern und demnächst auch in mehreren Stadtteilen in Bürgerhäusern. Mobile Impfteams versorgten besondere Zielgruppen wie Erntehelfer oder Seeleute. Nach der Sommerpause würden vermutlich auch wieder mehr Jüngere in die Impfzentren kommen.

Hamburg werde dennoch von dem Angebot des Bundesgesundheitsministeriums Gebrauch machen, Lieferungen von AstraZeneca zurückzugeben. Die Nachfrage nach diesem Impfstoff sei nach der wieder veränderten Empfehlung der Ständigen Impfkommission massiv eingebrochen. „Die Verunsicherung ist maximal”, sagte Leonhard.

Hamburg: Pflegekräfte häufiger krankgeschrieben als andere Erwerbstätige

18.20 Uhr: Im Vergleich zu anderen Berufsgruppen sind in Hamburg Pflegekräfte besonders belastet – vor allem in den stressigen Zeiten während der Pandemie kam das mehr zum Vorschein. Das zeigt sich jetzt auch im Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK). Laut diesem waren Pflegekräfte mit durchschnittlich 23,4 Tagen pro Kopf im Jahr 2020 mehr als acht Tage häufiger krankgeschrieben als der Durchschnitt der Erwerbspersonen in Hamburg. Auf diese kamen pro Kopf und Jahr 14,8 Krank-Tage.

„Die Corona-Pandemie hat uns noch einmal vor Augen geführt, wie wichtig Pflegekräfte für ein funktionierendes Gesundheitssystem sind”, sagt Maren Puttfarcken, Leiterin der TK-Landesvertretung Hamburg. „Bereits vor Corona waren Pflegekräfte starken Belastungen ausgesetzt. Durch die Pandemie hat sich das noch einmal verstärkt. Es ist wenig überraschend, dass sich das auf die Gesundheit auswirkt.” 

Ein Grund für die hohe Belastung sei die hohe Arbeitsdichte – in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen fehlen ausgebildete Pflegekräfte, teilt die TK mit. Mit dem „Masterplan Pflege” will die TK das Problem nun angehen. „Das übergreifende Ziel muss es sein, den Pflegeberuf wieder attraktiver zu machen”, so Puttfarcken. „Eine bessere Vergütung wäre hier ein erster Schritt, aber kein Allheilmittel. Rund die Hälfte der Pflegekräfte arbeitet derzeit in Teilzeit.” Viele würden der Pflege sogar ganz den Rücken kehren. „Flexible Arbeitszeitmodelle und attraktive Rückkehrangebote nach einer beruflichen Auszeit wären sicher ein Weg, um mehr Pflegekräfte wieder in Vollzeit zu bringen”, so die Landeschefin.

Keine Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern

17.33 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern sind am Montag keine neuen Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Die Inzidenz blieb im Vergleich zum Vortag unverändert bei 1,7 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) mitteilte. Vor einer Woche lag dieser Wert den Angaben zufolge landesweit bei 1,3. Die Gesamtzahl der Corona-Todesfälle im Land stieg um zwei auf 1163.

Mit 3,2 ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Nordwestmecklenburg derzeit am höchsten. Im Landkreis Vorpommern-Greifswald liegt dieser Wert bei 0, in den anderen Regionen zwischen 0,5 (Landkreis Ludwigslust-Parchim) und 3,1 (Landkreis Vorpommern-Rügen).

Die Gesamtzahl der bislang nachgewiesenen Corona-Infektionen im Nordosten beträgt 44.187; als genesen gelten rund 43.000 Menschen. Derzeit werden zwei Corona-Patienten in Kliniken behandelt, vier weniger als am Vortag; ein Patient von ihnen befindet sich auf einer Intensivstation, einer weniger als am Sonntag.

Leonhard: Diese Impfquote ist für Hamburg realistisch

15.37 Uhr: Im Kampf gegen das Coronavirus hält Hamburgs Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard (SPD) eine Impfquote von 80 Prozent in der Hansestadt für erreichbar. „Mit viel, viel Anstrengung können wir an die 80 Prozent insgesamt kommen», sagte Leonhard am Montag. „Jedes Prozent darüber ist supergut“, fügte sie hinzu. Bislang hätten fast 60 Prozent der 1,9 Millionen Einwohner mindestens eine Impfung bekommen.

15 Prozent der Einwohner könnten nicht geimpft werden, weil sie Kinder unter zwölf Jahren seien oder besondere Erkrankungen hätten, erklärte die Senatorin. Weitere fünf Prozent gehörten zur Altersgruppe der 12- bis 16-Jährigen, für die es keine Impfempfehlung gibt. Der Anteil der Impfgegner sei in Hamburg dagegen geringer als in süddeutschen Großstädten. Leonhard schätzte den Anteil der „harten Impfverweigerer“ auf fünf Prozent, was etwa 95.000 Bürgern entspricht.

Aus Sicht des Robert Koch-Instituts sollten im Kampf gegen die im Vormarsch befindliche Delta-Variante des Virus mindestens 85 Prozent der 12- bis 59-Jährigen und 90 Prozent der Menschen ab 60 Jahren vollständig geimpft sein. „Bei rechtzeitigem Erreichen dieser Impfquote scheint eine ausgeprägte 4. Welle im kommenden Herbst/Winter unwahrscheinlich“, hieß es in einem Papier des Instituts.

Hamburg: Inzidenz steigt erneut

11.56 Uhr: Die Corona-Inzidenz ist in Hamburg erneut gestiegen. Am Montag wurde sie von der Gesundheitsbehörde mit 11,2 angegeben, am Sonntag lag sie bei 10,8. Am Montag vor einer Woche betrug der Wert, der die Neuinfektionen binnen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner angibt, noch 8,6. Wie aus den Daten der Behörde hervorgeht, verzeichnete die Hansestadt 19 weitere Virus-Fälle, acht mehr als vor einer Woche.

Hamburg verzeichnet nach den gestrigen drei neuen Todesfällen keinen weiteren am Montag. Seit Ausbruch der Pandemie sind in Hamburg 1602 Menschen mit einer Infektion gestorben (Stand: 11. Juli).

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand 9. Juli 33 Corona-Patienten behandelt. Auf Intensivstationen liegen 18 Corona-Patienten, 13 davon sind Hamburger.

Insgesamt 1.081.119 Menschen haben in Hamburg bis Sonntag eine Impfung erhalten (58,5 Prozent). 758.341 haben auch schon eine Zweitimpfung (41,1 Prozent).

Immunologe: Auch Kinder unter zwölf Jahren impfen

8.52 Uhr: Der Göttinger Immunologe Jürgen Wienands hat sich für eine Corona-Impfung auch für Kinder unter zwölf Jahren ausgesprochen. „Auch für jüngere Kinder halte ich eine Impfung für sinnvoll“, sagte er dem „Göttinger Tageblatt“ auf die Frage, ob auch unter Zwölfjährige geimpft werden sollten. „Wie weit man im Alter nach unten geht, darüber muss man sich noch unterhalten.“

Es könne nicht sein, dass 15-Jährige von einigen Impfärzten nach Hause geschickt werden, während sie andernorts problemlos eine Impfung erhalten. Es sei dringend eine übergreifende Regelung nötig, die auf den medizinischen Fakten beruhe.

Zudem würden immer noch viele Fake-News über das Impfen verbreitet, vor allem darüber, was das Impfen angeblich mit dem Menschen mache, sagte Wienand. „Das gilt vor allem dann, wenn es um Impfungen bei Kindern geht. Und gerade bei den Kindern macht eine Impfung Sinn“, so der Immunologe.

Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen: Tendenz geht nach oben

8.13 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen ist binnen einer Woche um 1,7 angestiegen. Nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag lag die durchschnittliche Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100.000 Einwohner innerhalb von einer Woche bei 5,4 (Vortag 5,5). Am Montag vor einer Woche hatte der Wert noch bei 3,7 gelegen.

Wie der NDR nach Informationen des niedersächsischen Gesundheitsamtes vermeldet, wurden 41 Neuinfektionen registriert, jedoch wurden keine weiteren Todesfälle gemeldet. Insgesamt starben in Niedersachsen bisher 5798 Menschen im Zusammenhang mit dem Covid-19-Erreger.

In vier Kommunen lag die Sieben-Tage-Inzidenz mit Stand Samstag über der Schwelle von 10: In Stade, Cloppenburg, Wolfsburg und in der Region Hannover. 60,4 Prozent der Menschen in Niedersachsen haben derzeit mindestens eine Impfung erhalten.

Für das Bundesland Bremen gab das RKI am Montag die Inzidenz mit 10,6 an. Die Zahl der neuen Fällen stieg insgesamt um 7 auf 27.549. Neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gab es nicht.

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