Manuel Neuer vor einem Training mit dem DFB-Team
  • Manuel Neuer zeigt an, wohin es bei der WM in Katar gehen soll: nach oben
  • Foto: imago/Ulmer/Teamfoto

WM-Titel für Deutschland? Kapitän Neuer gibt Versprechen ab

Mit Trommel-Wirbel, Säbel-Tänzen und der einen oder anderen Tasse Shay, wie der arabische Tee genannt wird, wurde die deutsche Nationalmannschaft im Teamquartier Zulal Wellness Resort empfangen. Das Motto: Ankommen und sich erst einmal mit den katarischen Gepflogenheiten vertraut machen.

Am Freitag fand darüber hinaus noch das obligatorische Fotoshooting für die FIFA statt. Erst ab Samstag startet die Nationalmannschaft auch trainingstechnisch in die Weltmeisterschaft in der Wüste. Vier Tage sind es ab diesem Zeitpunkt nur noch bis zum ersten Gruppenspiel am Mittwoch gegen Japan (14 Uhr, ARD und MagentaTV live).

DFB-Torhüter Manuel Neuer erwartet klaren Fokus

„Wir müssen jedes Training ernst nehmen. Wir sind klar fokussiert und werden alles geben im Hinblick auf das erste Spiel. Wir fahren jetzt richtig hoch und sind motiviert, um gut zu starten”, kündigt Torwart Manuel Neuer (36) an. Die Botschaft des Kapitäns an seine Mitspieler ist deutlich: Es bleibt keine Zeit mehr für Larifari auf dem Rasen. Die Schalter für Regeneration und Wohlbefinden müssen in den Wettkampf-Modus umgelegt werden.


MOPO

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Unter anderem fiel die Wahl von Bundestrainer Hansi Flick (57) und dem DFB-Tross auf das Zulal fernab im Norden des Landes, weil die Wege zu den Trainingsplätzen kurz sind und wenig Verkehr herrscht, was einen reibungslosen Ablauf der Anfahrt gewährleisten soll.

Flick ist in Sachen Trainingsengagement mit seinem Kapitän einer Meinung, wie er in der WM-Ausgabe des DFB-Journals anklingen lässt: „Was uns im Trainerteam wichtig ist, ist der absolute Fokus. Wir reden oft von All-in-Mentalität, das benötigen wir in jedem Training. Unsere Überzeugung ist, dass die Qualität des Trainings über die Qualität im Spiel entscheidet. Es ist daher eine Aufgabe für die gesamte Gruppe, alles dafür zu tun, dass das Niveau im Training am Limit ist.”

Bundestrainer Hansi Flick will den WM-Titel in Katar

Im Klartext bedeutet das: Trainieren die Spieler weltmeisterlich, ist der Titel im Bereich des möglichen. Oder um es mit den Worten des Bundestrainers zu formulieren: „Wir wollen das Maximum – und das ist der Titel!” Darum lässt Flick trotz des ungewöhnlichen Turnier-Zeitpunkts keine Ausreden zählen: „Die Spieler kommen jetzt aus dem Spielbetrieb, aus der Vollbelastung, sie sind fit, müssen nicht herangeführt werden. Eine solche Aus- gangslage vor einem Turnier gab es noch nie.”

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Einer nutzte den trainingsfreien Freitag für eine Fleiß-Einheit: Thomas Müller (33) ließ sich von Hermann Gerland (68) schinden. „Ab morgen kann es für mich endlich mit der Mannschaft losgehen. Wenn du ein Training mit Hermann Gerland überstehst, bist du auf alles vorbereitet”, schrieb Müller unter ein Foto in den sozialen Medien, dass ihn gemeinsam mit dem Tiger im Stadion des katarischen Erstligisten Al-Shamal SC zeigt. Das Gelände gleicht einer Burg mit roten Backsteinen und ist während des Trainingsbetriebs stark bewacht. Optisch ist schon alles angerichtet für eine Winter-WM-Märchen aus tausend und einer Nacht.

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