DFL-Chefin Donata Hopfen
DFL-Chefin Donata Hopfen
  • Möchte den Fokus der WM wieder mehr auf den Fußball lenken: DFL-Chefin Donata Hopfen.
  • Foto: imago/Revierfoto

„War richtig“: So denkt die DFL-Chefin über die Katar-WM und „One Love“

Die Weltmeisterschaft in Katar mit ihren vielen politischen Debatten wird nach Ansicht von DFL-Chefin Donata Hopfen eine dauerhafte Wirkung auf den Fußball haben.

„Die WM wird sicherlich die Dinge verändern, verändert haben. Sie wird auf viele Stellen Aufmerksamkeit gelenkt haben, die wichtig sind“, sagte die 46 Jahre alte Topmanagerin am Donnerstag in Doha der Deutschen Presse-Agentur. 

Gleichzeitig betonte die Vorsitzende der Geschäftsführung der DFL: „Trotzdem ist es das größte Fußballturnier der Welt, und am Ende müssen wir uns immer wieder darauf zurückbesinnen, dass es um Sport geht – und der Sport muss im Zentrum stehen.“ 

WM: Donata Hopfen will Fokus auf den Fußball legen

Ähnlich äußerte sich Hopfen über den Streit um die vom Weltverband FIFA verbotene „One Love“-Kapitänsbinde. „Ich bin der Meinung, dass die Diskussion richtig war und gleichzeitig sind wir jetzt hier, um Fußball zu spielen. Ich bin sehr froh, dass wir uns jetzt wieder dem Sport widmen.“

Hopfen ist nur für einen Tag in Doha und wird am Donnerstagabend  (20.00 Uhr/ARD und MagentaTV) das letzte Vorrundenspiel der deutschen Mannschaft gegen Costa Rica anschauen.   

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„Es war ein schwieriger Auftakt, aber wir haben dann gegen Spanien einen tollen Auftritt der Mannschaft gesehen und da hat sich auch das Bild so ein bisschen gedreht“, sagte Hopfen über ihre Wahrnehmung des Turniers in Deutschland. „Insofern bin ich jetzt voller Hoffnung, dass das weiter so in diese Richtung geht und wir weiter kommen.“ (aw/dpa)    

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