Schiri Wilton Sampaio erwischte keinen guten Tag
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Englands Ex-Stars nach WM-Aus stinksauer: „Der Schiri ist ein Witz!“

Der brasilianische Schiedsrichter Wilton Sampaio ist nach dem WM-Viertelfinale England gegen Frankreich in der britischen Öffentlichkeit in die Kritik geraten. Er wirkte bei dem Topspiel in mehreren Situationen unsouverän und überfordert. In Al-Chaur hatte der Brasilianer mehrere knifflige Elfmeterszenen zu beurteilen.

Ex-Profi Gary Neville machte am Samstagabend keinen Hehl aus seiner Meinung über den Referee. Er twitterte: „Der Schiedsrichter ist ein Witz!“

„Ich sage nicht, dass er für Englands Aus verantwortlich ist. Die Menschen werden sagen, das sind Ausreden, aber er war einfach ein schlechter Schiedsrichter“, sagte Neville nach der 1:2-Niederlage der Three Lions bei ITV.

Hätte es einen dritten Elfmeter für England geben müssen?

Sampaio sprach den Engländern in der zweiten Halbzeit zwei Elfmeter zu. Den ersten verwandelte Kapitän Harry Kane, den zweiten schoss er über das Tor. Für den früheren Nationalspieler Gary Lineker hätte es noch einen dritten Strafstoß geben müssen, nämlich vor der Halbzeit. „Ein hundertprozentiger Elfmeter an Kane“, beschrieb Lineker eine Szene, als Bayerns Dayot Upamecano Gegenspieler Kane hinten an den Beinen traf. Die Aktion wurde vom Videoschiedsrichter beurteilt.

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Englands Cheftrainer Gareth Southgate wollte dem Brasilianer keine Vorwürfe machen. „Ich denke nicht, dass man über den Schiedsrichter sprechen sollte – vor allem nicht, wenn man verloren hat“, sagte der 52-Jährige. (dpa/nswz)

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