Sadio Mané im Senegal-Trikot
  • Nun also doch: Sadio Mané soll mit dem Senegal zur WM fahren.
  • Foto: xIMAGO / Sebastian Frej

Mané trotz Verletzung zur WM: Droht jetzt Ärger mit den Bayern?


Bayern Münchens Superstar Sadio Mané steht in Senegals Aufgebot für die Fußball-Weltmeisterschaft 2022. Der 30 Jahre alte Angreifer wird das Team des Afrikameisters trotz seiner am Dienstag erlittenen Verletzung als Kapitän in Katar anführen.

Den senegalesischen WM-Kader gab Nationaltrainer Aliou Cisse am Freitag in Dakar bekannt. Inwieweit Mané auflaufen kann, steht noch nicht fest.

Mane hatte sich die Verletzung am rechten Wadenbeinköpfchen im Bundesligaspiel des FC Bayern gegen Werder Bremen (6:1) zugezogen. Nach einem harmlos erscheinenden Zweikampf mit Amos Pieper war er ausgewechselt (21.) worden.


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Laut ‚Bild‘-Reporter Christian Falk sind vor allem die Bayern „nicht glücklich“ über diese Entscheidung. Sie befürchten eine längere Ausfallzeit. Dies könnte zu Ärger zwischen Land und Klub führen.

Eine Nachuntersuchung soll nun Aufschluss geben. „Am Ende gibt es eine medizinische Situation und Diagnose in 10 Tagen nach der Nachuntersuchung und dann werden wir sehen, was rauskommt“, sagte Julian Nagelsmann am Freitag.

„Generell ist ein frühzeitiger Einsatz nach einer Verletzung immer kritisch. Es ist klar, dass der Senegal gerne hätte, dass er spielt“, meinte der Bayern-Trainer und schloss aus, dass Mané angeschlagen spielen wird.

Marabouts: Senegal plant besondere Behandlungsform

Der Senegal hingegen plant eine ganz besondere Behandlungsform für Sadio Mané. Laut der senegalesischen FIFA-Generalsekretärin Fatma Samoura möchte man „Marabouts einsetzen“, sagte sie bei „Europe 1“. Marabouts sind muslimische Heilige, die über Heilungskräfte verfügen sollen. Diese sollen bei Mané zu einer Wunderheilung führen.

Mané hat in 92 Länderspielen 33 Tore erzielt und 20 weitere vorbereitet. Er führte Senegal im Februar zunächst zum ersten Triumph beim Afrika-Cup überhaupt und dann im März zur WM. Beide Male traf er im Elfmeterschießen gegen Ägypten entscheidend vom Punkt.

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Senegal trifft bei der Endrunde (20. November bis 18. Dezember) auf die Niederlande, den Gastgeber und Ecuador. (dpa/dhe)

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