Didier Deschamps und Randal Kolo Muani
Didier Deschamps und Randal Kolo Muani
  • Auf Randal Kolo Muani (r.) kann Frankreich-Trainer Didier Deschamps (l.) im WM-Finale wohl wieder setzen.
  • Foto: imago/Sven Simon

Grippe-Welle vorm Finale: So steht es um Frankreichs WM-Stars

Eine Krankheitswelle in der Mannschaft beschäftigt Frankreichs Nationalmannschaft zwei Tage vor dem WM-Finale gegen Argentinien weiter. „Es geht eine Grippe um, es ist nichts Ernstes. Sie werden am Sonntag dabei sein“, sagte der Frankfurter Randal Kolo Muani. Zuvor hatten französische Medien berichtet, dass die beiden Verteidiger Raphael Varane und Ibrahima Konaté auch betroffen seien und unter Erkältungssymptomen litten. „Wir machen uns darum keine Sorgen“, sagte der Ex-Dortmunder Ousmane Dembélé.

Mehrere Krankheitsfälle beschäftigen die Équipe Tricolore bereits seit Beginn der Woche. Beim 2:0 im Halbfinale hatten Dayot Upamecano und Adrien Rabiot erkrankt gefehlt, auch Kingsley Coman litt unter Fieber. Ob Varane und Konaté für die Partie gegen Argentinien am Sonntag (16.00 Uhr MEZ/ARD und MagentaTV) zur Verfügung stehen, war zunächst unklar.

WM: Upamecano und Rabiat haben wieder mit französischer Nationalmannschaft trainiert

„Alle sind vorsichtig. Die Ärzte haben ein Hygienesystem etabliert, um zu verhindern, dass das Virus sich ausbreitet“, sagte Kolo Muani zum Umgang mit der Krankheitswelle innerhalb des Teams. „Die kranken Spieler bleiben in ihren Zimmern. Wir waschen unsere Hände, es gibt Desinfektionsmittel und wir versuchen, die Abstandsregeln einzuhalten. Wir sind sehr streng bei diesen Regeln.“


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Dembélé sagte, die Erkrankungen seien eher mild verlaufen. „Wir haben keine Angst vor dem Virus. Dayot und Adrien hatten Kopfschmerzen, haben Tee und Ingwer und Honig bekommen, das hat geholfen“, sagte der Mittelfeldspieler.

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Varane und Konaté hatten im Halbfinale nach dem Ausfall von Bayern-Verteidiger Upamecano die Innenverteidigung gebildet. Der 29 Jahre alte Varane von Manchester United ist bei dieser WM bislang Stammspieler im Team von Trainer Didier Deschamps, der Liverpooler Konaté kam bislang auf vier Einsätze. Upamecano und Rabiot hatten am Donnerstag wieder mit dem Team trainiert. Trainer Deschamps hatte die vielen Krankheitsfälle mit den sinkenden Temperaturen in Katar und den Klimaanlagen begründet. (aw/dpa)

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