Keylor Naval gibt Anweisungen an seine Mitspieler.
Keylor Naval gibt Anweisungen an seine Mitspieler.
  • Keylor Navas gibt sich vor der Partie mit dem DFB-Team kämperisch.
  • Foto: imago/AFLOSPORT

Costas Ricas Star-Torwart: „Wir werden wie die Stiere kämpfen!“

Aufgepasst! Die deutsche Nationalmannschaft muss sich auf einen harten Kampf gegen Costa Rica einstellen.

Zumindest lässt Torwart Keylor Navas vom Außenseiter aus Mittelamerika das vermuten vor dem Alles-oder-Nichts-Duell an diesem Donnerstag (20 Uhr ARD und MagentaTV) im Al-Bait-Stadion. „Wir werden uns teuer verkaufen und wir werden wie die Stiere kämpfen, um unserem Land viel Glück und Freude zu bereiten“, sagte der Star-Torwart von Costa Rica in einem Interview dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Costa Rica mit Sieg sicher im Achtelfinale

Mit drei Punkten steht Costa Rica vor dem packenden Finalspieltag der Gruppe E bei der Weltmeisterschaft in Katar auf Platz drei vor Deutschland. Ein Sieg und das Team um Navas wäre im Achtelfinale, je nach Ausgang der Parallel-Partie zwischen Tabellenführer Spanien (4) und Japan (3) kann auch ein Remis reichen.


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„Wir wollen für eine Überraschung sorgen“, sagte Navas. „Sollten wir tatsächlich ins Achtelfinale einziehen, dann wäre es wohl eine Sensation wie 2014, als wir Italien geschlagen und England zu einem Unentschieden gezwungen haben.“

Vor gut acht Jahren war für Costa Rica trotz einer äußerst schweren Gruppe, in der das kleine Land krasser Außenseiter gewesen war, erst im Elfmeterschießen im Viertelfinale gegen die Niederlande Schluss. Navas stieg damals zum Nationalhelden auf. Real Madrid holte sich den damaligen Schlussmann von UD Levante.

Keylor Navas bei Paris nur noch auf der Bank

Mittlerweile spielt Navas, der am 15. Dezember 36 Jahre alt wird für Paris Saint-Germain, ist dort aber meist nur Ersatz. Nach den sieben Gegentoren gegen Spanien zum WM-Auftakt hatte er seinen Kasten beim 1:0 gegen Japan sauber gehalten.

Taktisch sollten sich die DFB-Spieler nicht auf eine reine Defensiv-Strategie einstellen. Trainer Luis Fernando Suárez sei immer für eine Überraschung gut. „Wir können nicht nur mauern, sondern auch selber das Spiel organisieren und viel Ballbesitz haben“, meinte Navas. Null Torchancen gegen Spanien und gerade mal vier gegen Japan sprechen allerdings auch eine deutliche Sprache.

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Den Bayern-Block bei der deutschen Mannschaft bezeichnete Navas als einen „Riesenvorteil, denn diese Spieler kennen sich perfekt. Sie finden sich blind auf dem Rasen. Außerdem schätze ich Antonio Rüdiger sehr – ein starker Innenverteidiger, der kaum was brennen lässt und sehr zweikampfstark ist“. (dpa/dhe)

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