Nach drei Jahren verlässt Mats Möller Daehli den FC St. Pauli.
  • Nach drei Jahren verlässt Mats Möller Daehli den FC St. Pauli.
  • Foto: WITTERS

Wechsel nach Belgien: Möller Daehli verlässt St. Pauli – auf eigenen Wunsch

Mit einem echten Stimmungskiller ist der FC St. Pauli in die Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte gestartet. Als Trainer Jos Luhukay die Seinen um kurz vor 11 Uhr auf den Platz an der Kollaustraße bat, fehlte eine der Säulen der Mannschaft: Mats Möller Daehli war nicht da. Und er wird auch nicht mehr wiederkommen!

Die Nachricht vom Gerücht, der kleine Norweger würde zu Ex-HSV-Coach Hannes Wolf nach Belgien zum Erstligisten Genk wechseln, verbreitete sich unter den rund 50 Kiebitzen wie ein Lauffeuer. Es war klar, dass aus dem aufgeblähten Kader Profis würden gehen müssen – aber Möller Daehli? Liebling der Fans, Leistungsträger, der den Klub und seine Werte im Herzen trägt? Warum?

St. Pauli: Bornemann erklärt Möller Daehlis Wechsel-Wunsch

„Mats kam mit dem ausdrücklichen Wunsch auf uns zu, sich nach drei Jahren verändern zu wollen“, erklärte Sportchef Andreas Bornemann. „Er hat uns klar signalisiert, dass er die Chance ergreifen möchte, perspektivisch auf europäischer Ebene zu spielen. Deshalb haben wir seinem Wunsch entsprochen, zu einem Erstliga-Klub nach Belgien wechseln zu dürfen.“

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Auch wirtschaftliche Aspekte hätten beim Transfer eine Rolle gespielt, „da Mats aufgrund einer vertraglichen Klausel im kommenden Sommer zu deutlich geringeren Konditionen hätte wechseln können“. Möller Daehli, so ist zu vernehmen, tat sich mit der Entscheidung sehr schwer.

Möller Daehli: „Seit drei Jahren ist St. Pauli mein Leben“

„Seit drei Jahren ist der FC St. Pauli mein Leben“, heißt es nun in der offiziellen Pressemitteilung. „Ich bin so stolz darauf, für diesen Verein gespielt zu haben. Ich werde das Millerntor nie vergessen – die Gesichter, als wir gewonnen haben, den Respekt, wenn wir verloren haben. Danke für jedes Spiel“, wird der 24-Jährige zitiert. „Aber es ist Zeit für mich zu gehen und ich möchte gleichzeitig betonen, dass es meine Entscheidung war. Eine Entscheidung für eine neue sportliche Herausforderung.“

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