Abu Abaker war gegen Wedel nicht zu stoppen: Mit 28 Punkten war er Topscorer der Partie.
  • Abu Abaker war gegen Wedel nicht zu stoppen: Mit 28 Punkten war er Topscorer der Partie.
  • Foto: Justus Stegemann/Hfr

Vollgas-Derby!: ETV Hamburg schießt Wedel mit 110:98 aus der Halle

Auch das zweite Derby der ProB-Saison in der Zweiten Basketball Bundesliga hat der Eimsbütteler Turnverband (ETV) für sich entscheiden können. Mit 110:98 schlug das Team von Trainerin Sükran Gencay Rist Wedel und sicherte sich damit nicht nur den ersten Heimsieg, sondern gab so auch den letzten Tabellenplatz an den Nachbar aus Schleswig-Holstein ab.

„Es war eine sehr starke Teamleistung“, resümierte Gencay, der vor der Partie noch immer die deftige Niederlage gegen Itzehohe (70:111) im Kopf herumschwirrte. „Wir waren das ganze Spiel über konzentriert und entschlossen.“

Nord-Derby: ETV Hamburg schießt Wedel mit 110:98 aus der Halle

Und tatsächlich entwickelte sich ein Schlagabtausch, den man so nur selten in der ProB erlebt: Beide Teams ließen etliche Fastbreaks laufen, trafen dazu ihre Würfe, sorgten für viele Punkte. Zur Halbzeit stand es bereits 68:52 – nicht selten ein Endstand in der Zweiten Liga.

Doch im zweiten Abschnitt riskierten die Wedeler in der Defensive zu viel, der ETV nutzte die Lücken, die sich so auftaten. Allen voran lieferte das Guard-Duo aus Abu Abaker und Mubarak Salami (zusammen 53 Punkte) richtig ab.

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„Auf jeden Fall!“, antwortete Gencay auf die Frage, ob ihre Jungs mit einer Extraportion Motivation in das Nord-Derby gegen Wedel gegangen waren. „Sie hatten richtig Bock, das hat man gemerkt.“ Und auch das Zusammenspiel sprach Bände: Als Team holten sie 25 Assists.

Das nächste Spiel der Eimsbütteler findet am 24. Januar um 16 Uhr statt – dann wieder in ihrer provisorischen Heimhalle in Wandsbek. Der Gegner: der viertplatzierte aus Düsseldorf.

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