Pedro Calles
  • Pedro Calles ist nach zwei Auftaktpleiten genervt.
  • Foto: WITTERS

Towers-Fehlstart in der Bundesliga: Das kritisiert Coach Calles

Zwei Spiele, null Punkte – die Hamburg Towers haben einen Fehlstart in die neue BBL-Saison hingelegt. Bei der wilden Heimniederlage gegen die Chemnitz Niners (82:90) am Mittwochabend wurde deutlich, dass den Wilhelmsburgern noch einiges zur Vorjahresform fehlt. Vor dem Pokalspiel bei medi Bayreuth am kommenden Dienstag soll deshalb vor allem hinten an den Stellschrauben gedreht werden.

„Die Defensive“ – Pedro Calles machte nach der Chemnitz-Pleite keinen Hehl daraus, wo der Hebel angesetzt werden muss. „Da waren wir zu nervös“, erklärte der Spanier: „Wir haben bislang in den Spielen 88 und 90 Punkte zugelassen. Das geht nicht.“ Dabei war gerade das in der Vorsaison die größte Stärke der Wilhelmsburger. Bislang greift das alte System mit neuem Personal noch nicht.


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Ein Hoffnungsschimmer ist die Rückkehr von Maik Kotsar, der nach Gehirnerschütterung auf den Platz zurückkehrte und stark aufspielte. Der Center – das lässt sich nicht von der Hand weisen – ist für die Towers unersetzbar. „Er konnte erst einen Tag vor dem Spiel wieder normal trainieren und hat danach grünes Licht gegeben. Ich bin froh, dass er zurück ist.“

Towers-Boss glaubt an volle Hallen

Zurück waren gegen Chemnitz auch die Fans. 2600 Zuschauer:innen waren zugelassen, 1602 kamen schließlich. Dass verhältnismäßig viele Plätze leer blieben, kam für Geschäftsführer Marvin Willoughby nicht überraschend. „Das erlebt man überall in den Stadien“, sagte der 43-Jährige und ergänzte: „Hoffentlich bleiben die Nachrichten so gut, die Ansteckungen so wenig. Dann glaube ich schon, dass die Hallen bald wieder voll werden.“

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