Maik Kotsar von den Towers gegen Chemnitz
  • Baltisches Duell: Der Este Maik Kotsar (l.) im Towers-Trikot versucht, am Chemnitzer Mindaugas Sisunskas vorbeizukommen. Sisunskas ist Litauer.
  • Foto: WITTERS

Zweites Spiel, zweite Pleite: Den Towers fehlt das Glück

Heimauftakt missglückt! Die Hamburg Towers haben bei der Fan-Rückkehr in den Wilhelmsburger Inselpark mit 82:90 (41:38) gegen die Chemnitz Niners verloren. Die 1602 Zuschauer:innen sahen lange Zeit einen offenen Schlagabtausch mit vielen Führungswechseln – am Ende aber hatten die Sachsen den längeren Atem.

Kapitän Max DiLeo war es bei der Fan-Rückkehr vergönnt, die ersten Towers-Heimpunkte der Saison zu erzielen. Drei Freiwürfe verwandelte der 28-Jährige und brachte das Publikum früh auf Betriebstemperatur.

Hamburg Towers fehlt in der Anfangsphase die Übersicht

Danach entwickelte sich in der edel-optics.de-Arena ein offener Schlagabtausch, der auch dadurch begünstigt wurde, dass sich die Towers oft im Klein-Klein verloren, viele Möglichkeiten liegen ließen. Zu oft agierten die Wilhelmsburger nach dem Motto: mit dem Kopf durch die Wand.

Chemnitz entscheidet das Spiel gegen die Towers im Schlussviertel

In den Phasen, in denen Center Maik Kotsar für Stabilität sorgte, lief es aber bei den Türmen. Saß der frisch von einer Gehirnerschütterung genesene Este draußen, fehlte die Stabilität. Am Ende ging den Towers die Luft aus – das letzte Viertel entschied Chemnitz mit 28:19 für sich. Unterm Strich ging der Sieg an das abgezocktere Team – und das trotz der starken Rebounds (41 auf Towers-Seite).

Eddy Edigin: „Das Quäntchen Glück hat gefehlt“

„Es waren viele Kleinigkeiten. Wir hatten uns vorgenommen, taktisch ein wenig umzustellen. Das letzte Quäntchen Glück hat gefehlt, so sind sie zu einfachen Punkten gekommen“, sagte Towers-Forward Eddy Edigin nach dem Spiel bei „MagentaSport“.

Caleb Homesley mit 22 Punkten bester Towers-Werfer

Bester Towers-Scorer war Caleb Homesley mit 22 Punkten. Der US-Amerikaner brachte seinen Trainer aber mitunter an den Rande der Verzweiflung, brauchte eine ganze Weile um ins Spiel zu finden. Die Quote von 36 Prozent getroffenen Versuchen aus dem Feld ist ausbaufähig.

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Kommenden Dienstag müssen die Wilhelmsburger im Pokal-Achtelfinale bei medi Bayreuth ran, in der Liga soll am 10. Oktober in Frankfurt endlich der erste Sieg eingefahren werden.

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