Caleb Homesley gegen Ben Lammers und Louis Olinde
  • Im Hinspiel verloren die Towers um Caleb Homesley (r.) gegen Alba Berlin mit 80:88. Gelingt nun die Revanche?
  • Foto: WITTERS

Matchball beim Meister: Towers vor gesicherter Playoff-Teilnahme

Robin Christen wusste wirklich nicht Bescheid. „Keine Ahnung“, entgegnete er der Anmerkung eines Reporters, dass die Hamburg Towers nach dem 87:83 gegen Bayern München nur noch einen Sieg zur Playoff-Teilnahme benötigen. „Wenn du mir das sagst, vertraue ich dir.“

Dieser totale Fokus auf sich selbst, er ist aktuell die größte Stärke der Wilhelmsburger in der heißen Phase der Saison. Für einen Blick auf die Konkurrenz scheinen die Towers keine Zeit vergeuden zu wollen. Sechs Siege fuhren die Türme in den vergangenen sieben Partien ein – der dramatische Erfolg gegen eines der besten Teams in Europa war die Krönung des aktuellen Laufs. „Wenn man am Ende der Saison Spiele gewinnt, ist das besonders wichtig“, sagte Matchwinner Caleb Homesley, der 25 Punkte erzielte. Die Hanseaten scheinen zum besten Zeitpunkt ihre Topform gefunden zu haben.

Towers benötigen nur noch einen Sieg für das Playoff-Ticket

Und in dieser Verfassung müssen sich die Towers vor keinem Gegner verstecken, nicht einmal vor den Bayern. „Gegen jeden Gegner haben wir eine Chance, weil wir genug Qualität haben“, so Christen. Da Göttingen, Crailsheim und Bamberg am Wochenende allesamt verloren, stehen die Hamburger mit mindestens einem Bein in den Playoffs.


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Die Schützlinge von Pedro Calles benötigen nur noch einen Erfolg aus den letzten drei Spielen, um die Endrunde aus eigener Kraft zu erreichen. Niederlagen von Crailsheim und Bamberg würden die Playoff-Teilnahme ebenfalls besiegeln.

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Der erste Matchball steht für die Türme morgen (19 Uhr) an. Mit Alba Berlin, dem amtierenden deutschen Meister, wartet das nächste Schwergewicht. Gewinnt man auch dort, hätte man das Playoff-Ticket mit einem echten Knalleffekt gelöst und sich weiteren Respekt der Konkurrenz erworben.

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