Caleb Homesley machte gegen Bayreuth 16 Punkte – am Ende zu wenig.
  • Caleb Homesley machte gegen Bayreuth 16 Punkte – am Ende zu wenig.
  • Foto: WITTERS

Hamburg Towers: Ein schwaches Viertel besiegelt Pokal-Aus

Zu wenig, zu spät: Das letzte Aufbäumen im vierten Viertel des Pokal-Achtelfinales reichte aus Sicht der Hamburg Towers nicht. Das Team von Pedro Calles hat verdient mit 84:93 gegen überragend aufspielende Bayreuther verloren. Der Traum vom Weiterkommen – ausgeträumt.

Schon bei den zwei Pleiten in der Liga wirkten die Towers noch nicht bereit für den von Trainer Calles geforderten Basketball. Zu wenig konstant zeigten sie sich in der Offensive, zu wenig bissig in der Verteidigung. Gegen Bayreuth, gegen die die Türme in ihrer Historie noch nie gewinnen konnten, musste eine Reaktion her.

Hamburg Towers: Ein schwaches Viertel besiegelt Pokal-Aus

Die blieb über lange Phasen des Spiels leider aus. Nur die Bayreuther, die dank eines Sibirien-Trips eigentlich müdere Beine hätten haben sollten, zeigten Kampfgeist, trafen hochprozentig ihre Würfe und präsentierten sich auch als Team geschlossen stark.

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Bei den Towers stachen nur einzelne Spieler heraus, die ihre Mannschaft im Spiel hielten: Caleb Homesley (16 Punkte), Jaylon Brown (19 Punkte) und der stets starke Maik Kotsar (15 Punkte) versuchten, sich gegen die drohende Niederlage aufzubäumen, letztlich hatten sie aber keine Chance. Spielentscheidend: das dritte Viertel, in dem die Hausherren die Gäste aus Hamburg 30:12 vom Feld kloppten. Besonders stark für Bayreuth: Janari Joesaar, mit 22 Punkten Topscorer der Partie. Und Marcus Thornton (19 Punkte), der seine Würfe wie ein Zirkusartist verwandelte.


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„Wir müssen einfach aggressiver sein, vor allem in der Defensive”, so Kotsar. Er versprach: „Wir werden besser werden.” Nächste Woche gibt’s die Revanche-Chance in der Liga. Dann in eigener Halle.

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