Towers-Trainer Raoul Korner bedankt sich bei den Fans
Towers-Trainer Raoul Korner bedankt sich bei den Fans
  • Raoul Korner will mit den Towers nach vier Pflichtspielpleiten in Folge aus der Krise.
  • Foto: imago/Baering

Es brodelt bei den Towers: Folgt die Reaktion in Crailsheim?

Bei den Veolia Towers Hamburg ist Druck auf dem Kessel. Mächtig Druck. Vier Pflichtspiel-Pleiten in Folge, zuletzt gar zwei Klatschen hintereinander – das hinterlässt Spuren. Umso wichtiger, dass am Samstag in Crailsheim (20.30 Uhr) eine Reaktion folgt. Sonst dürfte die Vorweihnachtszeit in Wilhelmsburg endgültig eine ungemütliche werden.

Es ist nicht so, dass sie das aktuelle Tief völlig unerwartet traf. Auch nicht nach dem stabilen Saisonstart. „Wir wussten, dass es Phasen gibt, in denen sehr schwierige Gegner in sehr kurzer Zeit auf uns zukommen“, sagte Towers-Trainer Raoul Korner, der die erste Delle seiner Amtszeit zu bewältigen hat, erstmals als Krisenmanager gefragt ist.


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„Das ist ein Prüfstein für die Teamchemie“, ergänzte Korner, nicht ohne zu unterstreichen: „Aber die ist nicht unser Problem.“ Da dürfte die wackelige Defensive der Merlins gerade zur richtigen Zeit kommen. Keine BBL-Mannschaft lässt mehr Würfe zu als die Crailsheimer, die ihrerseits mit nur zwei Saisonsiegen im Tabellenkeller stecken.

Veolia Towers Hamburg mit vier Niederlagen in Folge

Eine vermeintliche Pflichtaufgabe, getarnt als Prüfstein. „Am Ende steht und fällt alles mit unserer Kommunikation“, unterstrich Len Schoormann. Die offenbarte zuletzt bedenkliche Schwächen. Höchste Zeit, den Schalter umzulegen – und die Merlins zu entzaubern. Ansonsten droht der erste Advent ein verhexter zu werden.

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