Hamburg Towers Geschäftsführer Marvin Willoughby
  • Towers-Geschäftsführer Marvin Willoughby befürwortete eine Absage des Bamberg-Spiels.
  • Foto: imago/Jan Huebner

Corona-Chaos verärgert Towers: Stadt Hamburg und BBL gefragt

Nach der 75:87-Niederlage der Hamburg Towers gegen Brose Bamberg wollte niemand mehr über das Sportliche reden. Vielmehr bestimmte nur ein Thema die anschließende Pressekonferenz: Das Corona-Chaos in der BBL.

Am Dienstag wurden 13 Corona-Fälle bei Würzburg vermeldet, am Mittwoch gab Alba Berlin – beide Teams hatten am 31. Dezember gegeneinander gespielt – bekannt, dass mehrere Spieler positiv getestet wurden. Da die Türme erst am Sonntag gegen die Hauptstädter angetreten waren (80:88), forderte Towers-Boss Marvin Willoughby eine Absage des Bamberg-Spiels. Erfolglos.

BBL: Marvin Willoughby von den Hamburg Towers wollte Verschiebung von Bamberg-Partie

„Es ist aus meiner Sicht nicht notwendig gewesen, das Spiel zu spielen. Wir hätten das ohne Probleme verschieben können“ sagte ein sichtlich frustrierter Willoughby nach der Niederlage und führte aus: „Man hätte zumindest unseren Gegner schützen können. In einer Situation, wo uns selbst nicht klar ist, wie der Effekt auf uns von dem letzten Spiel ist.“


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Da alle Towers-Spieler jedoch negativ getestet wurden, musste die Partie stattfinden. Das schreiben die aktuellen, laut Willoughby „nicht mehr angemessenen“ Regeln vor. Auch deshalb findet heute eine außerordentliche Sitzung der Liga statt. Man muss sich der Omikron-Variante anpassen. Eine Entscheidung traf die BBL bereits: Das für morgen geplante Spiel der Würzburger gegen Bamberg wurde verschoben, da das von Corona gebeutelte Team keine acht Spieler aufbieten kann.

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Die Wilhelmsburger stehen vor schwierigen Wochen. Die Verletzungen von Brown (Hüfte), Kotsar (Fuß) und Hollatz (Knöchel) bereiten Sorgen, jeden Tag könnte die Türme ein Corona-Fall ereilen und die verringerte Zuschauer:innenauslastung wird zum wirtschaftlichen Problem. Willoughby sagt deshalb: „Die Stadt Hamburg ist jetzt auch in der Pflicht, uns zu helfen.“  Damit die Towers „nicht mit einem Vollkatastrophen-Schaden hier rausgehen“.

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