• Kick it like Östigard: Nach St. Paulis Tor zum 2:0 tritt Leo Östigard im Karate-Stil gegen die HSV-Eckfahne – wie einst Benedikt Pliquett.
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St. Pauli-Verteidiger: Leo Östigard feiert 2:0 mit Tritt gegen die HSV-Eckfahne

Es war ein spektakulärer Sprung ins Glück – und durch Zufall war dabei gerade die Eckfahne mit der HSV-Raute im Weg. So oder so ähnlich. Bestimmt. Vielleicht. Egal. Jedenfalls explodierte St. Paulis Leo Östigard (20) nach dem Tor zum 2:0, das den Derbysieg beim HSV besiegelte.

Die Szene erinnerte an den legendären Eckfahnen-Tritt des ehemaligen Kiez-Keepers Benedikt Pliquett beim letzten Sieg des FC St. Pauli im Volkspark, am 16. Februar 2011.

Derbysieg reloaded!

Leo Östigard jubelt wie kein Zweiter: „Ich bin so glücklich“

Leo Östigard nach dem Derby-Sieg des FC St. Pauli gegen den HSV

Weiß, wie man feiert: Leo Östigard beim Selfie. In seinem Rücken: die St. Pauli-Fans

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WITTERS

„Ich bin so glücklich“, schwärmte Östigard in den Katakomben, nachdem er sich eingekriegt hatte. Der norwegische Innenverteidiger hatte nach dem Schlusspfiff euphorisch gejubelt wie kein Zweiter. „Es war fantastisch! Es ist ein schönes Stadion. Ich freue mich, dass wir unseren Fans geben konnten, was sie wollten.“

Den zweiten Derbysieg in dieser Saison. Das zweite 2:0 gegen den Erzrivalen. Die Stadtmeisterschaft. Ohne Gegentor.

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Robin Himmelmann: „Leo hat alles weggeschädelt, was kam“

„Wir haben gekämpft wie Helden“, lobte das Mentalitäts-Monster sein braun-weißes Kollektiv. Er selbst war wieder einmal vorangegangen, knallhart im Zweikampf und vor allem in der Schlussphase ein Fels in der Defensive. „Leo hat alles weggeschädelt, was kam“, lobte Torwart Robin Himmelmann seinen Vordermann. Östigard war einer der Sieggaranten – und sorgte für eines der Bilder, die von diesem Derby bleiben.

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