Boris Becker
  • Boris Becker lobte Alexander Zverev nach seinen letzten Auftritten – sein Favorit für die US Open ist er dennoch nicht.
  • Foto: imago/CHROMORANGE

„Wie ein Champion!“ So denkt Boris Becker über Zverev

Tennis-Ikone Boris Becker sieht Olympiasieger Alexander Zverev nach dessen jüngstem Erfolgslauf als größten Titelfavoriten bei den US Open nach Novak Djokovic. „Er hat einen Riesenschritt nach vorne gemacht“, lobte Becker im Eurosport-Podcast „Das Gelbe vom Ball“: „Langsam rutscht er wirklich in die Rolle eines sehr großen Spielers, eines Champions. So spielt er momentan.“

Nach der Goldmedaille in Tokio gewann Zverev am Sonntag auch das Masters-Turnier in Cincinnati und befindet sich in Topform. Für Becker führt der Weg zum Titel bei den am Montag beginnenden US Open in New York trotzdem nur über den Weltranglistenersten Djokovic, der im Olympia-Halbfinale an Zverev gescheitert war.

Tennis: Boris Becker sieht Novak Djokovic bei den US Open vor Alexander Zverev

„Er ist die Nummer eins der Welt und dreifacher Grand-Slam-Sieger dieses Jahr“, sagte Becker über den Grand-Slam-Rekordchampion aus Serbien: „Also, wenn Novak Djokovic jetzt nicht Favorit ist bei dem Turnier, wer soll es denn sein?“ Mit einem Sieg in New York könnte Djokovic als erster männlicher Tennisprofi seit dem Australier Rod Laver 1969 den sogenannten Grand Slam perfekt machen, den Gewinn aller vier Major-Turniere eines Kalenderjahres.

„Djokovic ist mein Topfavorit, an zweiter Stelle kommt Zverev“, sagte Becker, erst dahinter sieht er den Weltranglistenzweiten Daniil Medwedew (Russland) und French-Open-Finalist Stefanos Tsitsipas (Griechenland).

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Bei den Frauen traut Becker Angelique Kerber nach dem Halbfinale in Wimbledon den Sprung ins Endspiel der US Open zu. „Ich halte ganz große Stücke auf Angie. Ihr Umfeld ist wieder intakt, das Selbstbewusstsein ist da. Ich halte sie für eine der Favoritinnen“, sagte der 53-Jährige über die Kielerin, die 2016 in New York triumphierte. „Sie hat nichts mehr zu verlieren. Sie hat aus einem durchschnittlichen Jahr ein gutes bis sehr gutes gemacht und jetzt die Chance, vielleicht nochmal ein Grand-Slam-Finale zu spielen.“ (sid/tha)

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