Boris Becker
  • Boris Becker ist nicht zufrieden mit dem Dokumentarfilm über sein Leben.
  • Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Hendrik Schmidt

Wegen Film „Der Rebell“: Boris Becker schießt gegen RTL

Vor einigen Tagen wurde auf RTL der Film „Der Rebell – Von Leimen nach Wimbledon“ ausgestrahlt. Darin wird das Leben von Tennis-Legende Boris Becker porträtiert. Der 54-Jährige ist vom Endprodukt jedoch alles andere als begeistert.

Demnach würden einige Darstellungen aus dem Film schlichtweg nicht der Wahrheit entsprechen, wie Becker im Eurosport-Podcast „Das Gelbe vom Ball“ monierte: „Was soll ich sagen? Es ist einfach vieles nicht so passiert, wie es da gezeigt wurde. Und das ist schade.“

„Der Rebell“: Becker unzufrieden mit Darstellung der Ereignisse

Dabei betont Becker, dass er seine Unterstützung mehrfach angeboten, RTL auf diese aber letztlich nicht zurückgegriffen habe: „Ich habe mich oft mit den Herrschaften von RTL getroffen und wir haben uns unterhalten, wie man das vielleicht gemeinsam gestalten kann. Aber am Ende des Tages wurde meine Hilfe nicht beansprucht.“


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„Ich war ja derjenige, der das gelebt hat. Ich war nicht nur der Schauspieler, sondern wirklich der Tennisspieler und muss sagen, dass da ein, zwei Dinge anders stattgefunden haben“, so Becker, den vor allem die Darstellung der Verhältnisse zu seinem anfänglichen Coach Günther Bosch und Manager Ion Tiriac stört: „Ich habe großen Respekt vor Günther Bosch, und er war sicherlich auch sehr hilfreich, aber der starke Mann in meinem Team war eben Ion Tiriac und nicht Günther Bosch. Das hört man in Deutschland einfach nicht so gerne, aber es ist nun mal die Wahrheit.“

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Als Reaktion hält sich Becker die Möglichkeit offen, die Ereignisse mit einem eigenen Film ins gerade Licht zu rücken: „Es ist ein bisschen nervig – also irgendwann komme ich mal mit meiner eigenen Doku und dann sage ich mal wirklich, was passiert ist. Ob es dann einer hören will oder nicht, das lasse ich dann außen vor.”

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