NFL-Quarterback Aaron Rodgers
  • Aaron Rodgers Impf-Lüge hat weitreichende Konsequenzen.
  • Foto: picture alliance

Wegen Corona-Lüge: Erster Sponsor trennt sich von NFL-Superstar

Lange Zeit hatte NFL-Spieler Aaron Rodgers behauptet, gegen das Coronavirus geimpft zu sein. Nachdem er sich trotzdem infizierte, flog seine Lüge auf. Nun gab der erste Sponsor des 37-Jährigen bekannt, die Beziehungen aufzulösen.

Seit 2012 hatte Rodgers für das Gesundheitsunternehmen Prevea Health geworben – damit ist nun Schluss. In einer offiziellen Mitteilung der Firma heißt es: „Prevea Health ist nach wie vor fest entschlossen, seine Patienten, Mitarbeiter, Dienstleister und Gemeinden inmitten der COVID-19-Pandemie zu schützen. Dazu gehört auch, alle infrage kommenden Bevölkerungsgruppen zu ermutigen und ihnen zu helfen, sich gegen COVID-19 impfen zu lassen, um zu verhindern, dass das Virus weitere erhebliche Auswirkungen auf Leben und Lebensgrundlagen hat.“

Das Unternehmen mit Sitz in Wisconsin gilt als Anlaufstelle für medizinische Fragen.

„Verrückte Gruppe an Individuen“: Aaron Rodgers verweigert Corona-Impfung

Rodgers, Quarterback der Green Bay Packers, hatte seine fehlende Impfung mit der Angst vor Unfruchtbarkeit begründet, da er in naher Zukunft Vater werden wollen. Zudem sagte er: „Ich glaube fest an körperliche Autonomie und die Fähigkeit, Entscheidungen für seinen Körper zu treffen. Und nicht daran (…) einer verrückten Gruppe von Individuen, die sagen, dass man etwas tun muss, nachgeben zu müssen.“

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Zuvor hatte er erklärt, er sei gegen Inhaltsstoffe der Vakzine von Moderna und Pfizer allergisch und habe sich aus anderen Gründen gegen den Impfstoff von Johnson&Johnson entschieden.


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Seine Ansteckung Anfang der Woche schob er auf einen geimpften Mitspieler und wolle zudem die „eklatanten Lügen, die gerade über mich verbreitet werden, richtig stellen.“ Rodgers vermutet, sein Test sei nicht aussagekräftig, schließlich sei er mehr als 300-Mal negativ getestet worden. Außerdem habe er bei seiner Angabe, „immunisiert“ zu sein, nicht gelogen – er habe den Begriff bewusst so gewählt, da er nicht nur die Methodik der Impfung beinhalte. Nach Rücksprache mit einem Mediziner habe er für sich entschieden, eine Alternative in Form eines „Immunisierungsprotokolls“ zu nutzen.

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