Handball-Profi Andrej Kogut vom TBV Lemgo
  • Andrej Kogut hatte sich im Februar mit dem Coronavirus infiziert.
  • Foto: IMAGO / wolf-sportfoto

Nie wieder Bundesliga? Handball-Profi leidet an Spätfolgen von Corona

Kapitän Andrej Kogut vom Handball-Bundesligisten TBV Lemgo leidet an Spätfolgen einer Corona-Erkrankung vom Februar.

„Bei mir ist eine Herzmuskelentzündung festgestellt worden. Auslöser ist eine Corona-Infektion, die ich mir bei unserem European-League-Spiel in Lissabon eingefangen habe“, sagte Kogut der „Lippischen Landes-Zeitung“.

Handball: Andrej Kogut leidet an Spätfolgen von Corona

Offenbar fing der 34-Jährige zu früh wieder an. „Ich hatte nur leichte Symptome und nach drei, vier Tagen ging es mir auch schon wieder besser. Ich habe dann einen Schnelltest gemacht und dachte, dass alles gut ist“, sagte er: „Doch dann waren beim Return-to-play-Verfahren nach einer Blutentnahme meine Herzmarker auffällig.“


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Aktuell seien die Werte „seit einigen Tagen deutlich rückläufig. Aber sie sind noch nicht vollends weg. Wir dürfen nichts riskieren.“ Er sei aber „sehr dankbar, dass die Herzmuskelentzündung erkannt worden ist. Wer weiß, was geschehen wäre, wenn ich normal weitertrainiert hätte.“

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Der gebürtige Russe wird das Final Four um den DHB-Pokal am Wochenende verpassen. Fraglich ist, ob er angesichts seines feststehenden Abschiedes im Sommer nach sieben Jahren überhaupt noch mal das Lemgoer Trikot tragen wird. (dpa/brb)

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