Laura Ludwig
  • Laura Ludwig wünscht sich mehr Rücksicht für Mütter im Leistungssport.
  • Foto: imago/Claudio Gärtner

Schwangere Olympiasiegerin wünscht Kindergärten für Leistungssportler

Beachvolleyball-Olympiasiegerin Laura Ludwig vom HSV hat sich für eigene Kindergärten an Olympiastützpunkten ausgesprochen.

„Das wäre eine Überlegung wert, um vorzusorgen. Das gibt es momentan nicht“, sagte die 35-Jährige dem Nachrichtenportal „t-online“. Zudem wünscht sich die Athletin, die mit einem zweiten Kind schwanger ist, mehr Unterstützung für Mütter im Leistungssport.

Beachvolleyball: Laura Ludwig für Kindergärten an Stützpunkten

Derzeit sei sie auf zwei Tagesmütter angewiesen und muss auch manchmal ihre Mutter mit auf Reisen nehmen, damit ihr Sohn versorgt ist. „Ich kann bei meinem Verband immer eine Reisekostenabrechnung einreichen. Ich gebe auch immer den Flug von meinem Sohn an, doch der wird nicht übernommen“, sagte Ludwig, die 2016 die olympische Goldmedaille und ein Jahr später mit ihrer damaligen Partnerin Kira Walkenhorst den WM-Titel gewann.


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„Ich denke mir dann meist: ,Wo sollte er aber sonst hin?‘.“ Auch Flug und Extra-Zimmer für die begleitenden Personen müsse sie aus eigener Tasche zahlen.

Amerikanische Sportlerinnen machten Ludwig Mut

Allerdings freut sich Ludwig über ihre Rolle als Leistungssportlerin und Mutter, die sie sich nicht zugetraut hätte, wenn sie nicht gesehen hätte, dass die amerikanischen Sportlerinnen genau das unter einen Hut bekommen haben: „Durch die habe ich mich getraut und bin froh, beide Leidenschaften zu haben.“ (kk/dpa)

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