Amon-Ra St. Brown von den Detroit Lions
  • Amon-Ra St. Brown sorgte für den umjubelten Sieg.
  • Foto: Getty Images

Last-Minute-Touchdown! Deutscher NFL-Profi beendet peinliche Serie

Keines seiner ersten elf NFL-Spiele hat Amon-Ra St. Brown gewonnen – und auch Partie Nummer zwölf sieht nicht gut aus. Doch dann fängt der Deutsch-Amerikaner den letzten Pass der Begegnung, erzielt den ersten Touchdown seiner Karriere und sorgt für Riesenjubel.

Nach dem ersten NFL-Touchdown seiner Karriere raste Amon-Ra St. Brown mit ausgebreiteten Armen durch die Endzone und ließ sich von seinen Mitspielern jagen und feiern.

Detroit Lions gelingt Sieg nach Rückstand gegen Minnesota Vikings

Fast auf den Tag genau ein Jahr lang hatten die Detroit Lions nicht mehr gewonnen in der National Football League und auch gegen die Minnesota Vikings gerieten sie zwei Minuten vor Schluss wieder in Rückstand. Doch im besten NFL-Spiel seiner Karriere fing St. Brown diesen zehnten und letzten Pass in seine Richtung und machte das 29:27 vor den eigenen Fans perfekt.


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Nach Markus Kuhn, Jakob Johnson und seinem Bruder Equanimeous St. Brown ist Amon-Ra St. Brown erst der vierte Deutsche, der einen Touchdown in der NFL erzielt hat. Der 22 Jahre alte St. Brown kam in der besten NFL-Partie seiner noch jungen Karriere insgesamt auf 86 Yards nach Pässen und erlief zudem zwei Yards nach einer Ballübergabe. In der wichtigsten Phase der Partie war der Sohn einer deutschen Mutter und eines amerikanischen Vaters die Lieblingsanspielstation von Lions-Quarterback Jared Goff.

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Die Lions stecken in der ersten Saison mit Cheftrainer Dan Campbell und Quarterback Goff inmitten einer ganz schwierigen Phase. Rookie St. Brown bekam zwar immer wieder viel Lob für seine Qualitäten, wurde oft aber kaum angespielt. Viele Abläufe im Team funktionieren nicht, dazu kommt Pech. Im ersten Saisonspiel der Lions gegen die Vikings etwa führte die Mannschaft 41 Sekunden vor Schluss mit 17:16 – und verlor die Partie durch ein spätes Field Goal doch noch. Dieses Mal sorgte St. Brown allerdings für riesengroßen Jubel bei den Lions. (aw/dpa)

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