Leichtathletik-Boss Sebastian Coe
  • Sebastian Coe, Präsident des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF, verurteilt Putins Angriffs-Krieg scharf.
  • Foto: imago/Mandoga Media

„Barbarische Invasion“: Leichtathletik-Boss richtet deutliche Worte an Putin

Der Leichtathletik-Weltverband plant derzeit keine offizielle Solidaritätsbekundung mit der Ukraine bei den Hallen-Weltmeisterschaften am Wochenende in Belgrad. Dies erklärte World Athletics am Montag und verwies auf die neutrale Haltung von Gastgeber Serbien zur russischen Invasion in die Ukraine.

Individuelle Aktionen von Sportlerinnen und Sportlern sollen hingegen toleriert werden. Weltverbandspräsident Sebastian Coe, selbst zweifacher Olympiasieger und achtfacher Weltrekord-Halter im verurteilte den russischen Angriff in einer Gesprächsrunde mit internationalen Journalisten als „barbarische Invasion in einem souveränen Staat“.

Leichtathletik-WM: Keine Solidaritäts-Aktion für Ukraine geplant

Bei den deutschen Hallen-Meisterschaften hatten mehrere Athletinnen und Athleten vor zwei Wochen unter anderem mit gelb-blauen Armbändern ihre Solidarität ausgedrückt. Allerdings waren in Leipzig nicht alle Aktionen gestattet worden, dafür gab es eine offizielle Gedenkminute.


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Die Hallen-WM in der serbischen Hauptstadt findet von Freitag bis Sonntag statt, erwartet wird auch ein ukrainisches Team. Auf der Meldeliste steht unter anderen Yaroslava Mahuchikh, die Olympia-Dritte im Hochsprung.

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Auch die viertplatzierte Iryna Herashchenko und Maryna Bekh-Romanchuk, die bei den Spielen in Tokio Platz fünf im Weitsprung belegte, sind gemeldet. Der Deutsche Leichtathletik-Verband hat ein 19-köpfiges Team nominiert. (dpa/fe)

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