Vinzenz Geiger
  • Skispringer Vinzenz Geigerbei Olympia 2022.
  • Foto: imago/GEPA pictures

Isoliertem Geiger platzt der Kragen: „Miserable Organisation!”

Alleine im Lift, alleine beim Essen, alleine im Bus: Weil Vinzenz Geiger als Kontaktperson des positiv getesteten Eric Frenzel eine Sonderbehandlung erfährt, hat der Kombinierer einen skurrilen und auch ärgerlichen Auftakt in die Olympischen Spiele erlebt. „Das waren zwei Chaos-Tage. Die Organisation hier ist ziemlich miserabel“, sagte der Oberstdorfer im Podcast Ski happens.

Los ging das Chaos am Sonntag, als Geiger in einem Shuttle zum Training gefahren werden sollte. „Der Fahrer wusste aber nicht, wo die Schanze ist. Irgendwann wollte er mich beim Snowboard rauslassen. Ich habe gegen die Scheibe geklopft, aber er hat es nicht gecheckt. Nach mehr als einer Stunde war ich an der Schanze, eigentlich wären es fünf Minuten“, sagte der Olympiasieger.

„Chaos-Tage“: Geiger über olympische Corona-Quarantäne

Am Montag folgte beim Training das nächste Durcheinander. Weil Geiger nicht mit dem Lift auf den Sprungturm fahren darf, sollte er nach dem ersten Durchgang mit einem Shuttle in den Athletenbereich gebracht werden.

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„Das war dann ein Reisebus für mich allein. Der ist aber ewig langsam gefahren. Den zweiten Sprung habe ich nicht mehr pünktlich geschafft, ich musste als Letzter springen“, sagte Geiger. Erst vor dem dritten Sprung habe der Fahrer Gas gegeben.


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Weil er zudem viel zu spät am Hotel abgeholt worden war, platzte dem sonst so besonnenen Geiger der Kragen. „Ich war ein bisschen aggro. Jetzt haben sie genug Druck von mir bekommen, vielleicht ändert sich da was“, sagte er. Zeit wird es: Am Mittwoch geht es für Geiger erstmals um die Medaillen. (sid/fe)

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