Deutsche Paralympics-Athleten bei der Eröffnungsfeier
  • Wegen eines falschen Timings wurde beim Einlauf der deutschen Paralympics-Athleten ihre Ukraine-Geste nicht im TV gezeigt.
  • Foto: IMAGO / Mika Volkmann

Deutsche Ukraine-Geste bei Paralympics-Eröffnungsfeier nicht im TV zu sehen

Es war eine schöne Geste, doch wegen falschen Timings blieb sie der Weltöffentlichkeit verborgen. Eigentlich wollte die deutsche Delegation beim Einmarsch im Rahmen der Eröffnungsfeier für die Paralympics in Peking ein Zeichen gegen den Ukraine-Krieg setzen.

Doch weil die Geste zu früh kam, wurde sie vom internationalen TV-Signal nicht eingefangen. Und Verbandspräsident Friedhelm Julius Beucher, der aus Protest gegen den chinesischen Präsidenten Xi Jinping nicht mit einlief, wunderte sich.

Paralympics: TV zeigt deutsche Ukraine-Geste nicht

„Ich war sauer, nachdem ich den Protest nicht gesehen hatte, aber ich bin froh, dass er wenigstens von einem Sender eingefangen und verbreitet wurde“, sagte er der „Bild“. Das ZDF hatte die Geste mit einer eigenen Kamera aufgenommen und zeigte sie zumindest den deutschen Zuschauern nach der Zeremonie.


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„Die Mannschaftsleitung hat mit uns besprochen, dass wir als Zeichen der Solidarität und Gedenken für die Opfer in der Ukraine die Mützen absetzen, das Peace-Zeichen zeigen und kurz innehalten“, sagte Fahnenträger Martin Fleig am Samstag: „Das Ganze ist auf Kommando passiert, und das kam leider ein bisschen früh.“

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Nicht von ihm, Vorwürfe machte er aber niemandem: „Dafür hätte man wissen müssen, wann wir im Bild sind. Ich wusste es nicht, deshalb hätte ich auch keinen besseren Zeitpunkt ausrufen können.“

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