• Mick Schumacher wird nach seinem Unfall gestützt.
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Schumacher gibt nach Horror-Crash Entwarnung – und Peréz feiert in Monaco

Er hatte auf Regen gehofft. Den bekam Mick Schumacher beim Großen Preis von Monaco auch, in Strömen. Genützt hat das dem 23-Jährigen nichts, im Gegenteil. Stattdessen baute der Haas-Pilot beim Chaos-Rennen einen heftigen Crash, der seinen Boliden praktisch in der Mitte zweiteilte und für eine Rennpause sorgte. Nach dieser feierte Sergio Pérez (32) im Red Bull seinen ersten Saisonsieg.

Das Wichtigste teilte Schumacher direkt selber mit: „Mir geht es gut“, funkte er ins Radio, nachdem er in der 27. Runde komplett die Kontrolle über seinen Wagen verloren und ihn dann in die Bande gesteuert hatte. Weil Teamkollege Kevin Magnussen (29) schon vorzeitig ausgeschieden war, wurde es für Haas zum absoluten Frust-Nachmittag.

Formel-1-Rennen in Monaco startet verspätet

Der begann wegen der heftigen Regenfälle im Fürstentum mit über einer Stunde Verspätung. Schumacher, der von Position 15 startete, hatte sich für den Fall von Regen Chancen ausgemalt, erstmals in seiner Formel-1-Karriere in die Punkte zu fahren. Ein Plan, der jäh an der Bande zerschellte. „Es waren schwierige Bedingungen, es ist sehr ärgerlich“, sagte Schumacher. Was ihn besonders wurmte: „Ich hatte eigentlich die Pace, um weiter nach vorne zu kommen. Die Saison ist noch lang, das Blatt kann sich noch drehen.“

Mit der Spitzengruppe hatte Haas an diesem Nachmittag nichts zu tun. Pérez krönte sein starkes Wochenende mit dem Rennsieg, fuhr vor Ferraris Carlos Sainz (27) und Max Verstappen (24) ein. Weil beide Red-Bull-Piloten nach Reifenwechseln bei der Boxenausfahrt über eine durchgezogene Linie fuhren, legte Ferrari Protest ein, den die Rennleitung am Abend ablehnte. Charles Leclerc (24) erlebte bei seinem Heimrennen – mal wieder – eine Enttäuschung. Von der Pole gestartet, kostete ein Fehler seines Teams ihm einen möglichen Heimsieg.


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Das hatte Leclerc drei Runden nach einem Boxenstopp erneut für einen Reifenwechsel erneut reingerufen – versehentlich. Der Monegasse war bereits eingebogen, als ihm sein Renningenieur zurief, doch auf der Strecke zu bleiben. „Was zur Hölle machen wir da“, rief der entzürnte Leclerc in sein Radio – Platz vier war das höchste der Gefühle. Deutlich zufriedener ging Sebastian Vettel aus dem Rennen. Im Aston Martin fuhr der 34-Jährige auf den zehnten Rang.

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