Max Verstappen mit Freundin Kelly Piquet
  • Max Verstappen ist seit Anfang des Jahres mit Kelly Piquet liiert.
  • Foto: imago/Motorsport Images

Antrittsbesuch: Vater von Verstappens Freundin ist eine Legende

Verstappen liebt Piquet! Das klingt genauso kurios wie Heidfeld liebt Frentzen, stimmt aber beides. Denn die Kinder beziehungsweise im Fall der Mönchengladbacher Sven Heidfeld (43) und Nadine-Nicole Frentzen (32) jüngeren Geschwister der einst erfolgreichen Formel-1-Fahrer sind längst flügge. WM-Spitzenreiter Max Verstappen (24) ist seit Anfang des Jahres mit Kelly Piquet (32) liiert und machte vor dem Brasilien-GP (Sonntag, 18 Uhr, Sky) seinen Antrittsbesuch bei seinem Schwiegervater in spe: Nelson Piquet (69).

Sohn Nelsinho Piquet (36) postete ein Foto, das seinen Vater und künftigen Schwager beim Plausch in Piquets Formel-1-Museum in Brasilia zeigt. Holte sich der „fliegende Holländer“ beim dreimaligen Weltmeister Tipps für seinen heiß ersehnten ersten Titel?

Verstappen schwärmt von Piquet

„Er ist natürlich eine Legende in der Formel 1“, schwärmt Verstappen nach seinem Antrittsbesuch. Doch wie bei seinem eigenen Vater Jos Verstappen (49), von dem er sich längst emanzipiert hat, hält er es auch bei Piquet senior: „Es ist meine eigene Karriere. Ich muss meine eigenen Entscheidungen treffen. Ich würde mich auch nicht mit anderen Fahrern vergleichen. Das passt so für mich.“


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Sein eigener Weg hat „Mad Max“ zu neun Siegen in 18 Rennen geführt, mit denen er nicht nur die WM mit 19 Punkten vor Lewis Hamilton (36) anführt, sondern auch einem illustren Kreis von bisher nur fünf Fahrern beitrat: Nigel Mansell (68), Michael Schumacher (52), Sebastian Vettel (34), Hamilton und Nico Rosberg (36). Und eine andere Brasilien-Legende hat er damit überholt: Ayrton Senna (34), der 1988 im McLaren-Honda acht Siege einfuhr.

Verstappen will Titel gewinnen – und dann die Nummer eins

Jetzt fehlt nur noch der erste Titel, den Verstappen mit seinem zehnten Saisonsieg schon so gut wie eintüten könnte. Wie in der Höhenluft von Mexiko war sein Red-Bull-Honda auch für das Sprintrennen in Interlagos am Samstagabend (20.30 Uhr) favorisiert.

Im Qualifying landete er allerdings vier Zehntelsekunden hinter Hamilton auf Platz zwei. Dennoch ist zur Stunde noch völlig offen, wie die Startaufstellung tatsächlich aussehen wird. Beide WM-Rivalen mussten am Samstag bei den Rennkommissaren vorstellig werden. Über mögliche Strafen wird aktuell verhandelt.

Und wie geht der trotz seiner sieben Formel-1-Jahre im WM-Kampf noch unerfahrene Pilot mit dem Druck um? „Ganz relaxt eigentlich. Es sind noch viele Punkte zu vergeben und wenn man einmal ausfällt, sieht es wieder anders aus“, will er Hamilton noch nicht abschreiben, stellt aber klar: „Wir versuchen natürlich hier wieder zu gewinnen.“

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Eine Entscheidung hat Verstappen für den Fall des Titelgewinns schon getroffen: Er will die Nummer 1 aufs Auto haben. Im Gegenteil zu Hamilton, der trotz seiner Titelgewinne seit der Einführung der personalisierten Startnummern 2014 mit seiner Glückszahl 44 fährt. „Absolut“, sagt Verstappen. „Wie oft hast du schon die Chance, mit der Nummer eins zu fahren? Und es ist auch gut für Fanartikel. Clever, das zu machen.“

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