Formel-1-Fahrer Nikita Mazepin
  • Nikita Mazepin hofft auf eine mögliche Fortsetzung seiner Karriere.
  • Foto: imago/Laci Perenyi

Formel 1 schließt Russland auf Jahre aus – aber Mazepin darf hoffen

Die Formel 1 stellt die Weichen für die Zukunft. Gut zwei Wochen vor dem WM-Start in Bahrain (20. März) gab es zwei wichtige Entscheidungen, allerdings auch noch eine Hängepartie. Die Formel 1 wird aufgrund des russischen Kriegs gegen die Ukraine keine weiteren Rennen mehr in Russland austragen.

Red Bull gab Weltmeister Max Verstappen (24) einen neuen Mega-Vertrag. Aber Mick Schumachers (22) russischer Haas-Kollege Nikita Mazepin (23) darf immer noch auf die Fortsetzung seiner Karriere hoffen.

Formel 1: Keine Rennen mehr in Russland

Nachdem die Formel 1 am Tag nach Kriegsbeginn das für den 25. September geplante Rennen in Sotschi abgesagt hatte, hat sie nun auch den Vertrag mit dem Veranstalter des Russland-GP gekündigt. Damit werde „Russland in Zukunft kein Rennen mehr haben“ – auch nicht in Wladimir Putins (69) Heimatstadt St. Petersburg, wo er ab 2023 die nächste Propaganda-Show veranstalten wollte.


MOPO

Was ist in dieser Woche im Volkspark passiert? Jeden Freitag liefert Ihnen die Rautenpost Analysen, Updates und Transfer-Gerüchte – pünktlich zum Wochenende alle aktuellen HSV-News der Woche kurz zusammengefasst und direkt per Mail in Ihrem Postfach. Hier klicken und kostenlos abonnieren.


Trotz des Startverbots für den Großbritannien-GP in Silverstone (3. Juli) und der von Haas-Teamchef Günther Steiner (56) angekündigten Trennung vom russischen Titelsponsor Uralkali darf Mazepin auf einen Start in Bahrain unter neutraler FIA-Flagge hoffen. Zu dessen Zukunft und dem schon als neuen Mick-Kollegen gehandelten Ersatzfahrer Pietro Fittipaldi (25) will Steiner wegen der juristischen Prüfung nichts sagen.

Das könnte Sie auch interessieren: Ex-Formel-1-Boss Ecclestone schockiert mit Aussagen über Putin

Falls Haas wider Erwarten an Mazepin festhält, könnte der mit einem Trick sogar in Silverstone starten. Die Formel-1-Lizenz ist nicht an das Geburtsland gebunden. Zum Beispiel fährt der in Hasselt/Belgien geborene Verstappen mit niederländischer Lizenz. Und so könnte der in Moskau geborene, aber die meiste Zeit des Jahres in Dubai lebende Mazepin für den Großbritannien-GP eine Lizenz der Vereinigten Arabischen Emirate beantragen. Der ebenfalls autokratisch regierte Staatenbund ist russen-freundlich, enthielt sich bei der Abstimmung über die Sanktionen vor dem UN-Sicherheitsrat. Und das arabisch dominierte Öl-Kartell Opec schlug sich im Konflikt nun sogar auf die Seite Putins.

Mega-Vertrag für Formel-1-Fahrer Max Verstappen

Der Weltmeister verlängerte seinen bis Ende 2023 laufenden Vertrag bei Red Bull vorzeitig um fünf weitere Jahre und kassiert dafür laut der Tageszeitung „De Telegraaf“ zwischen 40 und 50 Millionen Euro jährlich. Damit verdoppelt der Niederländer sein aktuelles Gehalt, verdient bis 2028 mindestens 315 Millionen und stößt an die Spitze der Geldrangliste vor, wo Siebenfach-Weltmeister Lewis Hamilton (37) mit 50 Mercedes-Millionen rangiert.

Das könnte Sie auch interessieren: Tennis-Match zwischen Ukrainerin und Russin endet extrem emotional

„Ich genieße es sehr, ein Teil dieses Teams zu sein. Die Entscheidung, bis 2028 zu verlängern, ist mir sehr leicht gefallen“, sagte Verstappen. Ziel sei es nun, langfristig die Nummer eins in der Formel 1 zu bleiben: „Ich liebe dieses Team. Das vergangene Jahr war einfach unglaublich.“

Email
Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp