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Max Verstappen und Toto Wolff unterhalten sich,
  • Max Verstappen wäre der beste Fang für Mercedes-Chef Toto Wolff (r.).
  • Foto: imago/Motorsport Images

„Bleibt immer ein Thema“: Mercedes-Boss Wolff gibt bei Verstappen nicht auf

Max Verstappen bleibt für Mercedes der Topkandidat als Nachfolger von Lewis Hamilton. Teamchef Toto Wolff beschäftigt aber nicht nur diese Formel-1-Personalie.

Mercedes hat sein Interesse an Weltmeister Verstappen als Nachfolger untermauert. „Max Verstappen ist immer ein Thema und wird immer ein Thema bleiben“, betonte Teamchef Wolff im TV-Sender Sky vor der Qualifikation zum Grand Prix von Australien am Samstag in Melbourne. Der Mercedes-Boss könne aber nur „schwer beurteilen wie die Stimmung“ und „was der letzte Stand“ bei Red Bull sei.

Toto Wolffs Frau hat Strafanzeige gegen den Weltverband gestellt

Mercedes verliert nach dieser Saison Hamilton (39) an Ferrari und sucht Ersatz. Topkandidat ist Verstappen (26), der allerdings bei Red Bull noch einen Vertrag bis Ende 2028 besitzt. Der Wirbel im Team nach Anschuldigungen einer Mitarbeiterin gegen Teamchef Christian Horner wegen angeblich unangemessenem Verhalten könnte aber Raum für einen vorzeitigen Abschied des dreimaligen Weltmeisters eröffnen. „Zuerst müssen wir unser Auto schneller machen“, formulierte Wolff den Anspruch an seinen eigenen Rennstall.

Die Frau des Österreichers, Susie Wolff, geht wiederum juristisch gegen den Motorsport-Weltverband Fia vor. Die Chefin der weiblichen Formel-1-Nachwuchsserie hat Anfang des Monats Strafanzeige bei französischen Gerichten gestellt wegen der Aussagen der Fia über sie vom vergangenen Dezember. Ihr wurde damals Geheimnisverrat vorgeworfen. Nur zwei Tage nach der Veröffentlichung der Ermittlungen stellte die Fia diese aber wieder ein.

„Die Susie ist eine starke Frau und lässt sich nichts gefallen“, äußerte Toto Wolff im Fahrerlager von Melbourne. „Sie hat sich extrem benachteiligt gefühlt, dass aus dem Nichts so eine Anschuldigung kam.“ Mit ihrem Gang vors Gericht wolle seine Frau mehrere Punkte klären: „Wie konnte das passieren? Wer war involviert? Warum gab es so ein ungerechtes Vorgehen?“

Die Wolffs fordern Transparenz

Hintergrund war der Bericht eines Fachportals über einen angeblichen Interessenkonflikt bei Toto Wolff und seiner Frau, über den sich angeblich andere Formel-1-Funktionäre bei Fia-Präsident Mohammed Ben Sulayem beschwerten. Demnach sollen einem Teamchef von einem Mitarbeiter des Rechteinhabers vertrauliche Informationen zugespielt worden sein.

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Toto Wolff mahnte Transparenz an. „Wenn man versucht, Dinge unter den Teppich zu kehren, wird alles nur größer“, sagte er. (lg/dpa)

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