• Jan Tramm (l.) und Goalie Kai Kristian bleiben den Crocodiles Hamburg treu.
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Mit Fans!: So planen die Crocodiles Hamburg die neue Saison

Die Lizenzunterlagen für die dritthöchste Liga im Eishockey wurden eingereicht – doch wie planen die Crocodiles die Vorbereitung ohne zu wissen, wann und wie die Saison wieder losgeht? Die MOPO sprach mit Geschäftsführer Sven Gösch (47) über das Ungewisse.

Nach dem Saisonabbruch aufgrund der Corona-Pandemie Mitte März gibt es endlich wieder einen Lichtblick bei den Farmsener Kufen-Cracks. „Die letzten Wochen waren für uns auf jeden Fall schon etwas entspannter, weil wir positiv in die neue Saison schauen können“, gibt sich Gösch optimistisch.

Der Crocos-Boss war zuletzt in Leipzig, wo die Liga über die Austragung der neuen Oberliga-Saison sprach. Einen möglichen Starttermin gibt es nun: Ende Oktober.

Crocodiles-Boss Sven Gösch: „Damit planen wir jetzt“

Boss Sven Gösch (47) plant die neue Saison in der Oberliga.

Boss Sven Gösch (47) plant die neue Saison in der Oberliga.

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imago/objectivo

Durch die Verlegung nach hinten erhoffe man sich aktuell auch Zeit für weitere Lockerungen durch die Politik. Doch vor wie vielen Zuschauern die Mannschaft von Trainer Jacek Plachta ihre Spiele wird austragen dürfen, ist offen.

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Sicher hingegen: Geisterspiele sind für eine Randsportart wie Eishockey keine Option. „Natürlich könnten wir ohne Zuschauer spielen“, sagt Gösch. „Dann müssten wir jedoch die einkalkulierten Zuschauereinnahmen über die Sponsorengelder generieren.“ Bei rund 325 000 Euro ist das wirtschaftlich kaum machbar. „Wir werden definitiv Zuschauer brauchen.“ Neben den verbliebenen zehn Teams werden auch die Diez-Limburg Rockets, die Hammer Eisbären und die Herforder IceDragons antreten.

Crocodiles Hamburg: Sponsoren-Lage soll sich klären

In den nächsten vier Wochen soll dann auch an der Sponsorenfront Klarheit herrschen. „Ich bin guter Dinge, dass sich die Gespräche gut entwickeln und wir dann auch weitere Neuzugänge bekanntgeben können.“

Die Kaderplanung nimmt Formen an. Im ersten Schritt jedoch ohne Förderlizenz- und ausländische Kontingentspieler. Ab dem 1. September laufen die Verträge der Spieler, die auf 15 Prozent ihres Gehaltes verzichten müssen. Mit Kai Kristian, Niklas Zoschke, Norman Martens, Jan Tramm, Yannis Walch, Tom Kübler, Raik Rennart, Dominic Steck, Vojtech Suchomer, Dominik Lascheit, Thomas Zuravlev, André Gerartz und Tobias Bruns sind 13 Verträge in trockenen Tüchern. Auch wenn die Crocodiles aufgrund der aktuellen Situation mit einem Minus von gut 35 000 Euro in die neue Spielzeit gehen, laufen die Planungen weiter. Gösch: „Ich glaube, dass wir in Hamburg ein professionelles Team brauchen und dafür werden wir alles tun.“

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