Altonas Matchwinner Kevin von Anhalt bejubelt sein Tor
  • Altonas Matchwinner Kevin von Anhalt (r.) erzielte beim Sieg gegen den HEBC seine Saisontore sieben und acht.
  • Foto: KBS Picture

Abgezocktes Altona siegt und frustriert HEBC: „Weiß nicht, was ich noch sagen soll“

Am frühen Sonntagnachmittag überwog mal wieder der Frust beim HEBC. Frust über das 0:2 gegen ein abgezocktes Altona 93, über die nunmehr dritte Pleite aus den letzten vier Oberliga-Spielen. Und über mitunter „kläglich“ vergebene Chancen, die zur aktuell schwierigen Lage bei den Eimsbüttelern passen.

„Ich bin unzufrieden mit der Situation“, hielt HEBC-Coach Özden Kocadal fest. „Es ist momentan sehr schwer, mit Freude hierherzukommen.“ Wobei der 38-Jährige Recht hatte mit dem Fazit, dass sich sein Team gegen Altona eigentlich „sehr gut verkauft“ und über weite Strecken „die Verantwortung für das Spiel“ getragen habe. „Da kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen.“

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Der AFC besaß durch Kevin von Anhalt, der im Eins gegen Eins scheiterte, zwar die erste Großchance der Partie (16.), danach aber folgten erst einmal nur noch solche für den HEBC. Tjorven Köhler (27.), Malte Wilhelm (35.) und Hendrik Diekmann (39.) vergaben bei ihren Direktabnahmen allesamt. 


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„Wir müssen das Spiel frühzeitig auf unsere Seite kippen“, monierte Kocadal. Das taten dann jedoch die Gäste – ziemlich schmeichelhaft. Von Anhalt verlängerte eine Freistoß-Flanke von Moritz Grosche zum 0:1 ins lange Ecke (40.), genauso sehenswert wie die folgende Salto-Einlage des jubelnden AFC-Stürmers.

„Wiederhole mich“: HEBC-Coach Kocadal verärgert

In Hälfte zwei drückte der HEBC erst, vergab in Person von Johann Buttler aber die laut Kocadal „allerdickste Chance des Spiels“ (64.) und verlor in der Schlussphase die Kontrolle. Michael Gries vergab die Entscheidung für den AFC (78./Pfosten), nicht aber von Anhalt, der kurz vorm Abpfiff zum zweiten Mal knipste und die abgezockten Altonaer endgültig jubeln ließ (90.+2).

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„Wir belohnen uns nicht für den Aufwand, den wir betreiben. Ich wiederhole mich, ich weiß auch gar nicht, was ich den Jungs noch sagen soll“, fasste Kocadal ernüchtert zusammen. Während sein Gegenüber, AFC-Coach Andreas Bergmann, ein Siegerbier genoss.

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