DFB-Präsident Fritz Keller wird die Paarungen am Sonntag losen. 
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Kuriose Umstände: So läuft die schrägste Auslosung der Pokal-Geschichte

Alles anders macht Corona. Wenn DFB-Präsident Fritz Keller am Sonntag um 18.30 Uhr (ARD live) in Köln höchstselbst in den Lostopf greift, werden Jubelbilder aus Vereinskneipen eine Seltenheit sein. Denn längst hat die Pandemie auch den DFB-Vereinspokal voll erwischt. Der Ziehung der ersten Hauptrunde mit den Spielen zwischen den Davids und den Goliaths wird es an Spannung fehlen – noch.

Denn die meisten Landespokalsieger, die einen Startplatz beim DFB-Pokal erhalten, werden erst beim auf den 22. August verschobenen „Tag der Amateure“ ermittelt.

In Hamburg, so viel steht seit Freitag fest, dürfen die ausstehenden Viertelfinalbegegnungen ausgetragen werden. Wie Carsten Byernetzki, Sprecher des Hamburger Fußballverbandes (HFV) sagte, „Anfang August“ – aller Voraussicht nach am 8. und 9.

Diese Pokal-Viertelfinals stehen in Hamburg an

Dabei kommt es zu Duellen zwischen TSV Sasel und HSV Barmbek-Uhlenhorst, zwischen Teutonia 05 und Eintracht Norderstedt, zwischen dem Afghanischen SV und Altona 93 sowie zwischen der SV Halstenbek-Rellingen und dem SV Rugenbergen.

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Sportstaatsrat Christoph Holstein erteilte die erforderliche Genehmigung für die Spiele und das dafür nötige Training allen teilnehmenden Herren-, Frauen- und A-Junioren-Mannschaften, worüber sich Dirk Fischer, Präsident des HFV, sehr erfreut zeigte. „Wir sind den Verantwortlichen der Stadt Hamburg sehr dankbar, dass die Ausnahmegenehmigung erteilt wurde“, sagte er: „Wir würden uns freuen, wenn sich auch die Kreise Bad Segeberg und Pinneberg dieser Ausnahmegenehmigung zeitnah anschließen können“, so Fischer.

DFB-Pokal: So läuft die Auslosung

Wegen der durch die Corona-Pause entstandenen Verzögerung wird diesmal schon sieben Wochen vor der ersten Hauptrunde (11. bis 14. September) gelost. Das frühe Datum der Auslosung soll den Vereinen mit Heimrecht zudem mehr Zeit einräumen, um auch in Coronazeiten ein kleines Fußballfest mit einem großen Gegner zu feiern – möglichst auch mit Zuschauern.

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Ein weiterer Unterschied zum üblichen Prozedere: Diesmal werden den Losen nicht Zettelchen mit Vereinsnamen, sondern solche mit profanen Zuordnungen wie beispielsweise „Landespokalsieger Hamburg“ entnommen.

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