Die DFB-Profis Antonio Rüdiger, Timo Werner, Bernd Leno und Ilkay Gündogan (v.l.) sind innerhalb des DFBs isoliert.
  • Die DFB-Profis Antonio Rüdiger, Timo Werner, Bernd Leno und Ilkay Gündogan (v.l.) sind innerhalb des DFBs isoliert.
  • Foto: picture alliance/dpa

Kontakt nur beim Training: Extra-Blase! Fünf DFB-Stars müssen getrennt vom Rest essen

Dabei – aber nicht mittendrin! Für die England-Legionäre in der deutschen Nationalmannschaft wird die Länderspielpause zum Erlebnis der etwas anderen Art. Mittelfeld-Star Ilkay Gündogan & Co. müssen sich in einer Blase innerhalb der Blase bewegen und bleiben auch bei den Mahlzeiten der DFB-Auswahl außen vor.

„Arbeitsquarantäne“, so heißt die Maßnahme offiziell, die nach Absprache zwischen dem DFB und den Ämtern auch nach der Aufhebung der Einstufung des Vereinigten Königreichs als Virusvarianten-Gebiet gilt und mit dem Treffen der Nationalspieler am Montag in Düsseldorf in Kraft getreten ist.

DFB: England-Profis Leno, Gündogan und Co. intern isoliert – Nur Kontakt während Training

Das DFB-Team startet am Donnerstag (20.45 Uhr/RTL) in Duisburg gegen Island in die Qualifikation für die WM 2022 in Katar. Es ist das erste Länderspiel nach dem 0:6-Debakel in Spanien vor vier Monaten. Dem Auftakt folgen die Spiele in Rumänien (28. März) und gegen Nordmazedonien (31. März/Duisburg). Die Heimspiele steigen in der Arena des Drittligisten MSV Duisburg – ohne Zuschauer.

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Die „Wahl-Insulaner“ Gündogan (Manchester City), Timo Werner, Kai Havertz, Antonio Rüdiger (alle FC Chelsea) und Bernd Leno (FC Arsenal) müssen sich in dieser Zeitspanne innerhalb der bereits bestehenden „Blase“ intern nochmals isolieren.

Kontakt zu den Mitspielern ist nur beim Training, in der Besprechung und bei den Spielen vorgesehen. Die Mahlzeiten werden getrennt eingenommen. Katzentisch statt geselliger Runde.

Löw froh über Premier-League-Profis in der DFB-Auswahl

„Wir könnten sie behandeln wie alle anderen Spielern. Aber wir wollen kein Risiko eingehen. Wir werden strengere Regeln von unserer Seite ansetzen“, erklärte DFB-Direktor Oliver Bierhoff die Regelung. Bundestrainer Joachim Löw ist einfach nur froh, „dass wir auf unsere Spieler aus der Premier League zurückgreifen können“.

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Vieles ist neu in dieser Länderspielpause – auch die beiden Teenager Jamal Musiala (18/Bayern) und Florian Wirtz (17/ Leverkusen), die erstmals für die deutsche A-Nationalmannschaft nominiert worden sind. Apropos Premiere: „Wir haben das erste Mal im Betreuerstab auch einen Lehrer, weil Florian auch noch Abitur macht“, so Bierhoff. Für Wirtz heißt es: trainieren, spielen, pauken. (sid/web)

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