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  • Foto: WITTERS

Konkurrenz verliert: Große Chance! Verlässt St. Pauli das Rotlicht-Viertel?

Weil der Stadtrivale nicht ganz uneigennützig Hilfestellung leistete, könnte der FC St. Pauli am Sonntag den direkten Abstiegsplatz verlassen und zwischen sich und das Schlusslicht ein fettes Polster anlegen. Den Coach des Kiezklubs interessiert das indes nur am Rande.

Der Tabellenletzte aus Würzburg verlor in Paderborn mit 0:1 (Tor: Srbeny, 31.), während der HSV nach 0:2-Rückstand in Braunschweig (Kroos,9.; Bär, 42.) noch mit 4:2 gewann (Kinsombi, 45.+2, 65.; Terodde, 51.; Hunt, 59.). Heißt in Zahlen übersetzt: Schon ein Remis reicht St. Pauli gegen Regensburg, um mindestens vor die Eintracht auf Relegationsplatz 16 zu springen. Im Idealfall könnten die Hamburger auch noch Sandhausen (erwartet zeitgleich Bochum) überholen.

Timo Schultz winkt ab: „Das macht wirklich keinen Sinn“

Timo Schultz ficht das alles freilich wenig an. „Wir brauchen nicht zu gucken, wie gerade die Tabelle aussieht oder gegen wen wir die nächsten drei Spiele bestreiten“, erläuterte der Coach. Und auch auf die anderen zu gucken, mache „wirklich keinen Sinn“. Vielmehr wäre man aus seiner Sicht gut beraten, wenn sich St. Pauli auf sich selbst konzentriert und die eigenen Spiele gewinnt.

Noch kein St. Pauli-Sieg gegen ein Kellerkind

Dass das generell bislang höchst selten gelang (nur zweimal) und gegen die anderen Kellerkinder sogar noch gar nicht, ist kein Ruhmesblatt, im Fall der direkten Duelle mit den anderen aktuellen Abstiegskandidaten aber differenziert zu bewerten.

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„In Würzburg haben wir am Ende noch die Chance, das Ding zu gewinnen. Den Punkt haben wir in Unterzahl und nach Rückstand geholt, mit dem konnte ich sehr zufrieden sein.“ In Sandhausen habe St. Pauli in der ersten halben Stunde „unser bestes Saisonspiel gemacht“, um dennoch mit 0:1 zu verlieren. Einzig in Braunschweig hatten die Hamburger beim 1:2 tatsächlich eine alarmierende Leistung abgeliefert.

Und was wartet gegen den Jahn? Schultz ist vorsichtig optimistisch. „Hannover war ein guter Anfang“, sagte er. „Ich hätte nichts dagegen, wenn wir das gegen Regensburg fortsetzen könnten.“

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