• Kobe Bryant gewann für seinen Kurzfilm den Oscar.
  • Foto: picture alliance/dpa

Kobe Bryant (†41): Oscar-Verleihung von Skandal überschattet

Los Angeles –

Nachdem Basketbal-Legende Kobe Bryant (†41) am Sonntag mit einem Hubschrauber in der Ortschaft Calabasas westlich von Los Angeles abgestürzt war, hatte die Sport-Welt emotional Abschied genommen. Inzwischen mehren sich aber auch die unschönen Geschichten rund um das tragische Ereignis.

Zunächst der Wirbel, um die Cartoon-Serie, die den Helikopter-Absturz des ehemaligen NBA-Stars prognostizierte, nun Bryants Oscar-Verleihung, die unter einem schlechten Stern steht. 

Vergewaltigungs-Vorwurf trübte Kobe Bryants Oscar-Gewinn

Der Basketballer erhielt 2018 den Oscar für den besten animierten Kurzfilm. Der Film basiert auf dem Gedicht „Dear Basketball“, das er vor seinem Rücktritt 2016 geschrieben hatte.

Die Trophäe warf aber Schatten auf: Bryant wurde vorgeworfen, 2003 eine junge Frau vergewaltigt zu haben. Zu einem Urteil kam es nicht. Bryant und das mutmaßliche Opfer einigten sich außergerichtlich, und Bryant entschuldigte sich bei der jungen Frau. Die Reaktionen fielen aber heftig aus.

Hier lesen Sie mehr: Kobe Bryant (†41) TV-Serie sagte tragischen Hubschrauber-Absturz voraus

Fans forderten, dass Kobe Bryant den Oscar zurückgibt

In den sozialen Netzwerken wurde nicht nur Bryant kritisiert, sondern auch die Oscar Academy. 

Die im Rahmen der #MeToo-Kampagne beschuldigten Hollywoodstars Woody Allen und James Franco wurden von der Academy damals nicht berücksichtigt. Bryant hingegen, dessen Übergriff seit fünfzehn Jahren bekannt war, gehörte zu den strahlenden Siegern. 

Unter dem Hashtag #MeToo wurde in den sozialen Netzwerken sogar gefordert, dass Bryant den Oscar zurückgeben soll. (jp)

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