• Beachvolleyballerin Margareta Kozuch litt lange Zeit unter Angstzuständen. 
  • Foto: picture alliance/dpa

In Albträumen verfolgt: Hamburger Beachvolleyball-Star spricht über Angstzustände

Spitzen-Volleyballerin Margareta Kozuch hat in einem Interview offen über Angstzustände und Alpträume gesprochen, unter denen sie lange Zeit litt. Inzwischen bezeichnet sich die 33-jährige Spielpartnerin von Olympiasiegerin Laura Ludwig als „geheilt”.

„Sie hatten damit zu tun, in eine ausweglose Situation zu geraten in Bezug auf unheilbare Krankheiten“, sagte Kozuch im Gespräch mit der „Bild am Sonntag“ mit Bezug auf ihre Alpträume und Angstzustände. „Ich wurde in den Träumen von Ärzten verfolgt, sollte immer ins Krankenhaus gebracht und operiert werden. An der Stelle wachte ich dann immer auf.”

Beachvolleyball-Profi Kozuch: „Habe Heilung erfahren”

Sie habe es aber geschafft, damit umzugehen und das Negative zu überwinden. „Durch die Arbeit an mir selber habe ich Heilung erfahren. Ich durfte mich viel mit mir selbst auseinandersetzen, habe mich viel mit meinem Körper beschäftigt, nicht nur wegen des Sports“, sagte Kozuch.

Das könnte Sie auch interessieren: Das gefährliche Spiel des FC St. Pauli: Leihspieler bringt die Situation auf den Punkt 

Angstzustände und Alpträume: Sport hat Kozuch „viel geholfen”

„Der Sport hat mich gefordert, mir aber auch viel geholfen. Das füllt mich mit einer tiefen Dankbarkeit aus. Ich weiß jetzt, dass noch viel zu erfahren und zu erleben ist. Ich wünsche jedem in diesen sonderbaren Zeiten einen tiefen Zustand des Vertrauens und Mutes.“ Die ehemalige Hallen-Spielerin Kozuch schlägt seit vergangenem Jahr an der Seite von Laura Ludwig auf.

Email
Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp