Geisterspiel HSV
  • Die letzten Geisterspiele absolvierte der HSV in der vergangenen Saison.
  • Foto: IMAGO/Eibner

Aus für Großveranstaltungen: Droht dem HSV nun ein Geister-Derby?

Das Infektionsgeschehen hat Deutschland fest im Griff, die Omikron-Variante ist auf dem Vormarsch. Deshalb traf sich am Dienstag die Konferenz der Ministerpräsident:innen, um weitere Maßnahmen zur Eindämmung zu bestimmen. Schon am Vortag war durchgesickert, was das für den Fußball bedeuten könnte: Geisterspiele ab Januar – und damit auch ein Geister-Stadtderby.

Die Hoffnungen im Herbst waren groß, am 21. Januar 2022 den FC St. Pauli im angemessenem Rahmen im Volkspark empfangen zu dürfen. Natürlich unter 2G-Bedingungen. Daraus dürfte nichts werden.

Bürgermeister Tschentscher geht von Geister-Derby aus

„Überregionale Sport-, Kultur- und vergleichbare Großveranstaltungen finden spätestens ab dem 28. Dezember ohne Zuschauer statt“, hieß es im Beschluss, der zunächst bis zur nächsten MPK am 7. Januar gilt.  Da Kanzler Olaf  Scholz (SPD) „insbesondere Fußballspiele“ erwähnte, ist davon auszugehen, dass die Regelung aber darüber hinaus gelten werden. Auch Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) sagte: „Wir müssen davon ausgehen, wenn die Bundesliga-Spiele wieder beginnen, dass diese zunächst ohne Zuschauer stattfinden.“


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Am 21. Januar steigt das Stadtderby gegen St. Pauli. Ob wirklich keine Zuschauer:innen dabei sein werden, ist noch nicht final beschlossen, aber sehr wahrscheinlich. Die neue Hamburger Corona-Verordnung gilt ab dem 24. Dezember wie üblich vier Wochen – das wäre auf den Tag genau der Derbytag.

HSV fehlen Einnahmen in Millionenhöhe

Nicht nur emotional, sondern auch finanziell ein herber Schlag. Allein durch ein Geister-Derby würden dem HSV mehr als 1,5 Millionen Euro flöten gehen. Auch beim Pokal-Achtelfinale beim 1. FC Köln (18. Januar) hätten die Hamburger die Hälfte der Einnahmen kassiert.

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Im vergangenen halben Jahr war es sukzessive wieder voller geworden im Volkspark. So waren am 30. Oktober gegen Kiel (1:1) am 30. Oktober unter 2G-Regeln  knapp 40.000 Fans live dabei. Bald wird es dann erstmals seit dem 23. Mai (4:0 gegen Braunschweig) wieder komplett still.

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