HSV-Trainer Tim Walter
  • Tim Walter muss zum Tüftler in der Defensive werden.
  • Foto: WITTERS

Sieben verletzte Defensivspieler: Abwehr-Not des HSV wird immer größer

Sieben Profis sind beim HSV aktuell verletzt oder zumindest angeschlagen. Es sind durch die Bank Spieler, die ihre Qualitäten in der Defensivarbeit haben. Viel darf nicht mehr passieren. Denn schon jetzt ist der HSV nur noch bedingt abwehrbereit. 

Fehlende Cleverness und Effizienz vor dem gegnerischen Tor wurden beim HSV zuletzt immer wieder genannt, wenn es darum ging nach Gründen für die bislang unbefriedigende Punkteausbeute zu suchen. Am Ende ist das aber nur die halbe Wahrheit. Denn abgesehen von dem 0:0 in Heidenheim hat der HSV in dieser Saison in jedem Spiel zumindest für ein Tor gesorgt. Mit ein bisschen mehr Stabilität in der Defensive hätte es also auch trotz einiger vergebener Großchancen zu mehr Siegen reichen können.

Ein Problem: In den vergangenen sechs Ligaspielen musste der HSV immer zumindest ein Gegentor hinnehmen.  Gleich fünfmal führte das dazu, dass am Ende die Punkte mit dem Gegner geteilt wurden. Mit Regensburg kommt am Samstag nun eine der bislang offensivstärksten Mannschaften der Zweiten Liga in den Volkspark. Entscheidend wird auch die HSV-Verteidigung sein. Doch wie soll diese eigentlich aussehen?


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Mit Tim Leibold, Stephan Ambrosius, Josha Vagnoman, Jonas David und Maximilian Rohr fallen fünf Verteidiger auf jeden Fall aus. Fragezeichen stehen zudem noch hinter Jonas Meffert und Torhüter Daniel Heuer Fer­nandes. Viele Möglichkeiten bleiben  Trainer Tim Walter damit in der Defensive nicht mehr.

Für den Platz neben Sebastian Schonlau in der Innenverteidigung kommen Mario Vuskovic und Moritz Heyer in Frage. Letzterer half zuletzt allerdings schon als Rechtsverteidiger aus und könnte bei einem möglichen Meffert-Ausfall nun auch vor der Abwehr gebraucht werden. Miro Muheim ist als Linksverteidiger gesetzt, Jan Gyamerah könnte eine neue Chance auf der rechten Seite bekommen. Viel mehr Möglichkeiten gibt es nicht.

Regensburg gegen den HSV noch nie torlos

Fünf Tage hat Walter Zeit, um alles in der Abwehr neu zu sortieren, dann kommt Regensburg als nächste Prüfung in den Volkspark. In sechs Zweitligaspielen gegen den HSV blieben die Bayern noch nie torlos. Kann Hamburgs Wackel-Abwehr diese Serie am Samstag stoppen? Es wäre höchstwahrscheinlich drei Punkte wert. 

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