Die HSV-Nationalspieler Anssi Suhonen (r.) und László Bénes.
Die HSV-Nationalspieler Anssi Suhonen (r.) und László Bénes.
  • Die HSV-Nationalspieler Anssi Suhonen (r.) und László Bénes rangeln um den Ball. Suhonen muss vorerst pausieren.
  • Foto: WITTERS

Vier Wochen Pause! HSV-Nationalspieler verpasst Rückrundenstart

Noch am Donnerstagabend war die Welt für Anssi Suhonen schwer in Ordnung. Mit Freundin Lotta postete der HSV-Profi auf Instagram Fotos aus dem zurückliegenden Dubai-Urlaub. Strahlende Sonne und fröhliche Gesichter, alles in Butter. Doch so schnell geht das manchmal: Wenige Stunden nachdem die Bilder veröffentlicht wurden, stapfte der Finne frustriert und finsteren Blickes durch das Schietwetter im Volkspark. Es hat ihn wieder erwischt.

Suhonen wird mit einer Sehnenverletzung im Oberschenkel wohl vier Wochen lang pausieren müssen und den Rückrundenstart verpassen. Das nächste Kapitel in der üblen Leidensgeschichte des so talentierten Mittelfeldspielers.


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Er ahnte es sofort, noch bevor er eine Diagnose hatte. Mit gesenktem Haupt vertröstete Suhonen ein kleines Mädchen, das nach einem Autogramm fragte, schaute dann hilfesuchend gen Himmel. Die Gestik eines Verzweifelten.

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Während sich seine HSV-Kollegen nachmittags mit dem Bus auf den Weg nach Köln machten, wo sie am Samstag (15.30 Uhr, MagentaTV live) auf den FC treffen, fuhr Suhonen zum MRT in die Uni-Klinik Eppendorf. Dort folgte dann die befürchtete Bestätigung. Der Mittelfeldmann ist erstmal wieder weg vom Fenster.

Pechvogel Suhonen. 484 Tage lang fiel er in den vergangenen zweieinhalb Jahren mit teilweise schweren Verletzungen aus, riss sich im Sommer 2020 das Kreuzband und brach sich vor acht Monaten das Wadenbein. Nach seinem Comeback im Herbst samt Länderspieldebüt für Finnlands A-Team wollte der 21-Jährige nun top vorbereitet in die Rückrunde starten. Doch daraus wird nichts.

HSV-Talent Suhonen zittert um Teilnahme am Trainingslager

Ob das Talent dennoch kommenden Mittwoch mit ins Trainingslager ins spanische Sotogrande reisen wird, ist noch offen – und hängt davon ab, inwiefern Suhonen seine Reha auch vor Ort absolvieren kann.

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