HSV-Trainer Tim Walter gibt beim Testspiel gegen den Ventura County Fusion SC Anweisungen.
  • HSV-Trainer Tim Walter will seine Spieler zu mehr Verantwortungsbewusstsein erziehen.
  • Foto: WITTERS

„Letztendlich muss ich doch immer alles regeln“: Was Walter beim HSV missfällt

Neun aufregende und sehr abwechslungsreiche Tage in Kalifornien sind für den HSV vorbei. Am Mittwochnachmittag landet die Mannschaft wieder in Hamburg. Was bleibt von der US-Tour? Und wie geht es nun weiter? Trainer Tim Walter blickte vor dem Abflug zurück und erklärte, was für eine erfolgreiche Zukunft entscheidend ist.

Der Terminkalender war für den HSV in Kalifornien komplett gefüllt. Football, Basketball, Hollywood-Tour, Stadion-Führung, Fan-Event, PR-Termine, Testspiele, Strandausflüge – die Mannschaft hat alles mitgenommen. „In der kurzen Zeit so viel zu erleben, ist schon beeindruckend. Es hat allen Spaß gemacht“, sagt Walter, für den die Reise mit dem Mix aus Sport, Training und gemeinsamen Aktivitäten der perfekte Abschluss einer anstrengenden Hinrunde war. 

USA-Reise stärkte den Teamgeist des HSV

Vor allem der Teamgeist wurde noch mal gestärkt. Für Walter ein ganz wichtiger Punkt mit Blick auf die Rückrunde im kommenden Jahr. „Es war gut, wie die Jungs zusammen unterwegs waren“, so der Coach.


MOPO

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„Wenn du etwas erreichen willst, brauchst du den Zusammenhalt. Es geht alles nur über die Mannschaft. Wir sind zwar individuell gut, aber alleine kann bei uns kein Spieler ein Spiel entscheiden. Wir können es nur als Mannschaft schaffen. Dafür brauchen wir alle.“ 

Walter erwartet von seinen Spielern mehr Verantwortungsbewusstsein

Damit auch wirklich alle gemeinsam mitziehen, erwartet der Trainer von seinen Spielern, dass sie auf und neben dem Platz künftig noch mehr Verantwortung übernehmen. „Das habe ich mit ihnen besprochen“, sagt der 47-Jährige.

„Sie wollen immer, dass ich ihnen mehr Verantwortung gebe. Aber letztendlich muss ich dann doch immer alles regeln. Auf dem Spielfeld kam ich das nicht immer. Das müssen sie machen. Dazu will ich sie erziehen.“

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Nach der Rückkehr in Hamburg warten auf die Spieler in dieser Woche noch ein paar Einheiten im Volkspark. Danach geht es in die Pause. Die Profis sollen abschalten, neue Energie tanken und die Köpfe frei bekommen. 

Im neuen Jahr (ab dem 2. Januar) soll es dann mit Vollgas weitergehen. Mit Blick auf die Tabelle und die Rückrunde meint Walter: „Ich glaube, dass die Mannschaften, die aktuell oben sind, auch oben bleiben werden. Hannover und Düsseldorf werden vielleicht noch ein bisschen dabei sein. Wir werden vor allem weiter auf uns gucken.“

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