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HSV-Profi Königsdörffer schießt im Duell mit Elversbergs Vandermersch
  • Das Tor des Tages: HSV-Stürmer Ransford Königsdörffer lässt sich von Elversbergs Hugo Vandermersch nicht aufhalten.
  • Foto: WITTERS

Trotz seines Tores: Königsdörffer erntet klare Ansagen von HSV-Coach Baumgart

Dieser eine Schuss machte letztlich den Unterschied zwischen einem geglückten Auftakt oder einem weiteren Rückschlag im Aufstiegskampf. 53 Minuten waren beim HSV-Debüt von Trainer Steffen Baumgart absolviert, als Ransford Königsdörffers Geschoss im Elversberger Tor einschlug. Das erste Zweitligator des Stürmers in dieser Saison, ein Volltreffer zum 1:0-Sieg, der allerdings auch von durchaus kritischen Tönen seines Coaches begleitet wurde.

Ausgerechnet den Schwersten machte er rein. „Man muss ehrlich sagen, dass ich zwei, drei Tore hätte machen können“, gab auch Königsdörffer zu, der aufgrund des verletzungsbedingten Fehlens von Jean-Luc Dompé ins Team gerutscht war. „Aber ich bin trotzdem froh. Auch für mich persönlich war es ein sehr wichtiges Tor.“

HSV-Angreifer Königsdörffer erzielt erstes Tor seit zehn Monaten

Ein Treffer mit langem Anlauf. Mehr als zehn Monate lang musste der 22-Jährige in der Liga auf ein Tor warten. Zwar traf er im Dezember im Pokal bei der Hertha. „Aber das Tor hatte ich nicht so schön in Erinnerung“, verriet Königsdörffer. Kurz zuvor war sein Cousin Agyemang Diawusie (spielte für Regensburg) überraschend verstorben.

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Diesmal konnte er ausgiebig jubeln, wenngleich zunächst nicht viel darauf hindeutete, dass Königsdörffers Tag noch eine derart erfreuliche Wende nehmen würde. Viel gelang ihm erst mal nicht. Gar so wenig, dass Baumgart später anmerkte: „Er hat eine gute Aktion gehabt. Das war die, als er einmal tief gegangen ist und den Ball optimal getroffen hat.“

Baumgart sieht Königsdörffer in „der Kategorie: geradeaus und Schuss“

Und weiter: „Ich gehe davon aus, dass er erst mal wieder dahin kommen muss, wo seine Stärken liegen.“  Das schien Königsdörffer vor allem in Hälfte eins vergessen zu haben. Oder wie Baumgart es benannte:  „Wir haben sehr, sehr gute Fußballer auf dem Platz. Ihn sehe ich eher in der Kategorie: geradeaus und Schuss.“

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Weniger fauler Zauber, mehr Abschluss, so lautete die Botschaft. Wie in der 53. Minute. Dem Moment, als Königsdörffers Schuss Baumgarts Debüt zu einem erfolgreichen machte.

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