HSV-Trauermarsch rund um das Volksparkstadion.
  • HSV-Trauermarsch rund um das Volksparkstadion.
  • Foto: Lars Albrecht

Trauer in vielen Ländern: Der bewegende HSV-Abschied von „Ossi-Maik“

Dieser Abschied war bewegend und außergewöhnlich. Anfang September war „Ossi-Maik“ im Alter von nur 53 Jahren an Lungenkrebs gestorben. Der Betreiber und Wirt der HSV-Kneipe „Tankstelle“ in der Gerhardstraße mitten auf dem Kiez hatte alle HSV-Fans vereint, war weit über die Stadtgrenze hinaus bekannt und geschätzt. Nicht nur Im Volkspark wurde am Samstag nun Abschied genommen.

Deutlich über 1000 HSV-Fans hatten sich am Samstagabend um 19.30 Uhr zu einem Trauermarsch rund um das Volksparkstadion versammelt. Viele waren nur gekommen, um gemeinsam noch mal Abschied zu nehmen. Mit einem Feuerwerk wurde ein letzter Gruß in den Himmel geschickt. „Es war ein ergreifender und bewegender Abschied“, sagt Sven Freese, Chef des HSV Supporters Club.

HSV-Profis spielten gegen Sandhausen mit Trauerflor

Getrauert wurde um „Ossi-Maik“, der eine große Lücke in der HSV-Fan-Szene hinterlassen wird, am Samstag nicht nur vor dem Volksparkstadion. Beim Spiel gegen Sandhausen liefen die HSV-Profis mit Trauerflor auf. Auf der Tribüne hingen zwei große Banner. Zu lesen war dort: „Vereinsliebe. Freundschaft. Zusammenhalt – du hast es gelebt, du hast uns geprägt! Ruhe in Frieden Ossi-Maik.“


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Auch viele Fans anderer Vereine nahmen Abschied

Auch in anderen Stadien und Kurven hingen am Wochenende viele Banner mit einem letzten Gruß an „Ossi-Maik“. Dazu gehörten Hannover, Bielefeld und Rapid Wien. Nürnberg-Fans hatten ein Banner beim Gastspiel in Regensburg dabei. Anhänger des FC Kopenhagen beim Spiel in Randers.

„Ossi-Maik“ wird künftig fehlen. Nicht nur beim HSV. Seine „Tankstelle“ auf dem Kiez bleibt.

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