Die HSV-Fans beim letzten Heimspiel gegen Nürnberg.
  • Der Volkspark wird wieder voll: Zuletzt gegen Nürnberg durften bis zu 25.000 Fans dabei sein, nun darf der HSV alle 57.000 Plätze belegen.
  • Foto: WITTERS

Stehplätze und Alkohol: So läuft die 2G-Premiere des HSV

Nun steht es fest: Der HSV wagt den nächsten Schritt. Bereits zum Heimspiel gegen Düsseldorf (16.10.) wird der Verein die 2G-Vorgaben umsetzen und kann somit wieder auf einen prall gefüllten Volkspark hoffen. Toll für die Fans: Die Stehplätze auf der Nordtribüne dürfen wieder belegt werden, das Alkoholverbot im Stadion wird aufgehoben.

Der HSV führt die 2G-Regel ein. Damit dürfen nur noch von Corona Genesene und Geimpfte ins Stadion, Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre benötigen keinen Nachweis. „Für uns ist dies der nächste vorübergehende Schritt auf dem Weg zurück zur Normalität und die Möglichkeit, wieder ein Stadionerlebnis zu ermöglichen, wie es sich alle HSV- und Fußballfans nach dieser langen Zeit herbeisehnen“, so Vorstand Frank Wettstein.


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Nicht gestattet wurde dem HSV von Behördenseite das Festhalten an einzelnen 3G-Blöcken (für getestete Personen). Der Verein überlegt aber, Tickets mit mehreren freien Sitzen zu Nebenleuten anzubieten – für den Fall, dass manchem Fan zu viel Nähe noch nicht geheuer ist.

Ganz entscheidend für den Entschluss des HSV, auf 2G umzustellen: Erhebungen zeigten, dass bei den bisherigen Heimspielen nur sechs Prozent der anwesenden HSV-Fans einen negativen Corona-Test vorzeigten. 93 Prozent waren hingegen vollständig geimpft. Erkenntnisse, die dem Verein nun halfen.

Der HSV hofft gegen Düsseldorf auf 35.000 Zuschauer

Morgen startet der Vorverkauf für Dauerkartenpfandinhaber, ab Dienstag sind Mitglieder dran (freier Verkauf ab 6.10.). Der HSV, der gegen Düsseldorf auf 35.000 Fans hofft, wird den Vorverkauf als Bemessungsgrundlage dafür verwenden, wie viele Ordner er einsetzen muss. Dienstleister „Power Security“ wies darauf hin, dass nicht alle der bis zu 900 benötigten Kräfte geimpft sind. Das Problem soll durch Einlasskontrollen vor dem Stadion gelöst werden. Dort gilt kein 2G-Zwang.

Damit wird der HSV ab sofort theoretisch auch wieder 57.000 Besucher im Volkspark begrüßen können. Zuletzt waren gegen Nürnberg unter 3G-Vorgaben 25.000 erlaubt. Da erst sehr spät zusätzliche Ticket-Verkäufe von Seiten der Behörden erlaubt wurden, setzte der HSV zu der Partie 21.337 Karten ab.

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