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Jean-Luc Dompé in Karlsruhe
  • Jean-Luc Dompé
  • Foto: IMAGO / Lobeca

So groß ist die Stolpergefahr für den HSV in der ersten Runde des DFB-Pokals

Der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Was diese alten Fußball-Floskel bedeutet, hat am Samstag gerade erst wieder Werder Bremen mit dem Erstrunden-Aus bei Viktoria Köln schmerzhaft erfahren. Erwischt es am Sonntag nun auch den HSV bei Drittligist Rot-Weiss Essen? Die Stolpergefahr der Hamburger ist auf jeden Fall nicht gering.

Für den HSV ist es die 73. Pokal-Saison. Damit sind die Hamburger der Rekordteilnehmer an dem Wettbewerb. Dreimal hat der HSV den DFB-Pokal bislang gewinnen können. Der letzte Erfolg (1987) liegt 36 Jahre zurück.

Schon zwölf Erstrunden-Niederlagen gab es für den HSV

In zwölf Spielzeiten war für den HSV die Pokal-Saison bereits nach der ersten Runde vorbei. Im Verhältnis zu den bislang 72 Teilnahmen bedeutet dies, dass die Stolpergefahr der Hamburger in der ersten Runde bei immerhin 16,7 Prozent liegt.

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Nur Werder Bremen (13) ist bislang häufiger als der HSV direkt zum Auftakt des DFB-Pokals gescheitert. Das letzte Erstrunden-Aus gab es für die Hamburger vor drei Jahren beim 1:4 in Dresden. Es war gleichzeitig auch das bislang einzige Mal, dass die Hamburger in Runde eins als Zweitligist sofort aus dem Pokal ausgeschieden sind.

2020 schied der HSV mit Ex-Kapitän Tim Leibold zuletzt in Dresden in der ersten Pokal-Runde aus. WITTERS
2020 schied der HSV mit Ex-Kapitän Tim Leibold zuletzt in Dresden in der ersten Pokal-Runde aus.
2020 schied der HSV mit Ex-Kapitän Tim Leibold zuletzt in Dresden in der ersten Pokal-Runde aus.

Gute Pokal-Bilanz nach dem Bundesliga-Abstieg

Grundsätzlich liest sich die Pokal-Bilanz des HSV seit dem Bundesliga-Abstieg nicht so schlecht. Zweimal wurde in den vergangenen fünf Jahren das Halbfinale erreicht. An diese Erfolge wollen Tim Walter und sein Team in dieser Spielzeit anknüpfen. Dafür muss zum Auftakt nun erst mal die erste Runde überstanden werden – inklusive aller Gefahren und eigener Gesetze.  

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