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Lawrence Ennali im Trikot von Gornik Zabrze
  • Für den polnischen Erstligisten Górnik Zabrze machte Lawrence Ennali in der zurückliegenden Saison 29 Spiele.
  • Foto: imago/Newspix

Poker um die Ablöse: Wird Ennali der erste HSV-Zugang des Sommers?

Am Wochenende startet der HSV in die Vorbereitung auf die neue Saison. Los geht es für die Profis mit Leistungstests und medizinischen Untersuchungen. Läuft alles nach Plan, wird dann auch der erste richtige Sommer-Zugang dabei sein. Im Volkspark ist man weiterhin optimistisch. Eine heiße Spur führt nun nach Polen. Doch es gibt auch ein Problem.

Bewegung wird es im HSV-Kader in dieser Transferperiode noch in allen Mannschaftsteilen geben. Im Mittelefeld gilt das für das Zentrum und auch die Außenbahn. Für Letzteres ist Lawrence Ennali vom polnischen Erstligisten Górnik Zabrze ein Kandidat. Die Hamburger haben den 22-Jährigen schon länger auf dem Zettel. In den vergangenen Wochen wurde der Austausch nun immer mehr intensiviert.

Ennali ist schnell und torgefährlich. Er hat schon einige Vereinswechsel in seiner Karriere erlebt. In der Jugend spielte er für Nürnberg, Hertha BSC, Tennis Borussia Berlin und Victoria Berlin. Für Schalke war er in der U17 und U19 aktiv.

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Den Sprung zu den Profis schaffte er bei Hannover 96. Dort kam er in der Saison 2021/22 immerhin zu acht Einsätzen in der Zweiten Liga. Auch ein Spiel gegen den HSV war dabei. Durchsetzen konnte er sich bei den Niedersachsen jedoch nicht. Nach einem Jahr als Leihspieler für Rot-Weiss Essen wechselte er im vergangenen Sommer für 40.000 Euro nach Polen. Erst dort startete er endlich durch.

Ennali hat einen Marktwert von drei Millionen Euro

Für Górnik Zabrze kam der gebürtige Berliner in der abgelaufenen Saison zu 29 Pflichtspieleinsätzen. Dabei erzielte er zwei Tore und bereitete sieben Treffer vor. Laut transfermarkt.de hat Ennali mittlerweile einen Marktwert von drei Millionen Euro. Nun wollen ihn die HSV-Verantwortlichen in den Volkspark locken. Die geforderte Ablösesumme von mindestens zwei Millionen Euro ist den Hamburgern bislang allerdings noch zu hoch.

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Die Verhandlungen mit Górnik Zabrze laufen. Das Thema bleibt damit heiß. Entscheidend ist nun, dass die Polen sich bei der geforderten Ablösesumme bewegen. Sollte das nicht passieren, wird Ennali auch nicht zum HSV wechseln. Noch ist die Tür aber auf und damit auch möglich, dass der 22-jährige Außenbahnspieler der erste richtige Sommer-Zugang im Volkspark wird.

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