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Eijah Krahn
  • Eijah Krahn kam bei den HSV-Profis in den zurückliegenden beiden Spielzeiten auf zwölf Einsätze.
  • Foto: IMAGO/Eibner

Nächster Abgang beim HSV fix: Hamburger Jung zieht es in die 3. Liga

Auf den ersten richtigen Zugang für die neue Saison müssen die HSV-Fans weiter warten, dafür steht nun der nächste Abgang fest. Ein Hamburger Jung verlässt den Volkspark, weil er bei den Profis einfach nicht zu den erhofften Einsatzzeiten kam.

Im Sommer 2015 war Elijah Krahn von Concordia Hamburg in die HSV-Jugend gewechselt. Schritt für Schritt ging es dort für ihn nach oben. Im Februar 2022 feierte der Mittelfeldspieler im Alter von 18 Jahren sein Profi-Debüt. Beim 5:0-Erfolg in Darmstadt bereitete er direkt einen Treffer vor. Der Startschuss für eine richtige Profi-Karriere beim HSV war es jedoch nicht – auch wenn im Frühjahr 2023 sein Vertrag bis 2025 verlängert wurde.

Krahn war zuletzt beim Training der Profis zwar so gut wie immer dabei. Spielen durfte er jedoch fast nur bei der U21 in der Regionalliga. Lediglich auf zwölf Profi-Einsätze über insgesamt 220 Minuten brachte er es in den zurückliegenden beiden Spielzeiten. Für den mittlerweile 20-Jährigen zu wenig, um den nächsten Schritt in seiner Karriere zu machen. Gemeinsam wurde nun besprochen, dass ein Vereinswechsel der beste Weg für ihn ist.

Krahn freut sich auf eine „neue Herausforderung“

Den passenden Verein hat Krahn dafür nun in der dritten Liga mit dem 1. FC Saarbrücken gefunden. Er sagt über den Wechsel: „Ich habe nach vielen schönen Jahren beim HSV eine neue Herausforderung gesucht, wo ich mich im Aktiven-Fußball weiterentwickeln kann. Der FCS hat sich durch die Pokalerfolge einen Namen gemacht. Ich weiß, was hier bei Heimspielen los sein wird und freue mich auf die neue Saison, in der ich den Konkurrenzkampf annehmen werde.“

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Für den HSV ist Krahn nach Ignace Van der Brempt, Stephan Ambrosius, Masaya Okugawa und Torhüter Leo Oppermann der fünfte Abgang in diesem Sommer. Zum Abschied gab es für den Mittelfeldspieler aus dem Volkspark viele warme Worte. „Elijah hat sich bei uns im Nachwuchs Jahr für Jahr positiv entwickelt und in der jüngeren Vergangenheit seine ersten Erfahrungen im Profibereich gesammelt. Der Wechsel in die 3. Liga kann nun der ideale nächste Schritt auf seinem Weg sein“, erklärte Sportdirektor Claus Costa.

Die Vorfreude in Saarbrücken ist groß. FCS-Trainer Rüdiger Ziehl: „Er ist ein körperlich robuster und dennoch spielstarker Akteur, der beim HSV dicht vor dem Durchbruch stand und nun bei uns den nächsten Schritt gehen will.“

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