HSV-Fans gegen Heidenheim
  • Gegen Heidenheim waren wie schon zuvor nur 10.000 Fans im Volksparkstadion zugelassen.
  • Foto: WITTERS

Mehr Fans schon gegen Werder? So plant jetzt der HSV

Abwarten – so lautet auch weiterhin die Marschroute des HSV in Bezug auf mögliche Veränderungen beim Ticket-Verkauf. Gemäß den Beschlüssen des Bund-Länder-Gipfels vom Mittwoch sind ab dem 4. März – im Zuge des zweiten Öffnungsschritts ­– auch im Volksparkstadion immerhin wieder 25.000 statt der bisher genehmigten 10.000 Zuschauer zugelassen.

Ob diese Erhöhung aber schon mit Blick auf die Kracher-Partien gegen Werder Bremen nächste Woche (27.2.) und im Pokal-Viertelfinale gegen den Karlsruher SC (2.3.) möglich wäre und somit vorgezogen werden könnte, bleibt zunächst offen.

Im Volkspark gilt vorerst: Abwarten, was die Stadt Hamburg aus den Beschlüssen macht. Zu oft wurden die Beschlüsse der Ministerpräsidenten-Konferenz in der Vergangenheit von einzelnen Ländern unterschiedlich ausgelegt und abgeändert, als dass der HSV mit einem Statement vorpreschen könnte ­– zumindest, bis von der Stadt Hamburg etwas Offizielles vorliegt.

Der HSV ist von den Entschlüssen der Stadt abhängig

Die Bereitschaft und Fähigkeit, so heißt es, schon in den kommenden zwei Heimspielen mehr als die bisher erlaubten 10.000 Fans zuzulassen, ist prinzipiell weiterhin vorhanden. Zu kurzfristig darf ein entsprechender Beschluss der Stadt dann aber auch nicht sein. Daher sind die Planungen des Vereins derzeit noch dahin ausgelegt, dass es gegen Werder noch nicht zu einer Erhöhung der Zuschauer-Zahl kommen wird.


MOPO

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Das könnte sich zwar schnell ändern. Denn kommt es zumindest bis Ende der Woche zu einer positiven Entscheidung durch die Stadt, wird eine Umsetzung der Erhöhung bis zum Nordderby noch als realistisch eingeschätzt.

Anfang April könnte das Volksparkstadion wieder voll sein

Mit einem schnellen Beschluss wird beim HSV jedoch vorerst nicht gerechnet – und entsprechend wird der Faktor Zeit letztendlich den Ausschlag geben. Vorerst bleibt die Angelegenheit somit unter dem Strich für alle Parteien unbefriedigend – in letzter Instanz besonders für den in Ungewissheit verharrenden Verein und natürlich die Fans.

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Immerhin: Nach den Heimpartien gegen Werder und den KSC dürften spätestens im darauffolgenden Heimspiel gegen Aue (12.3.) 25.000 Zuschauer zugelassen sein. Und: Ab dem 20. März, wenn gemäß MPK alle „tiefgreifenden Maßnahmen“ fallen sollen, winkt im Volksparkstadion wieder eine volle Kulisse. Erstmals Anfang April gegen den SC Paderborn dürften dann wieder 57.000 Fans den Weg in die Arena finden.

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