HSV-Kapitän Sebastian Schonlau
  • Sebastian Schonlau berührt den Ball so oft wie kein anderer in der 2. Bundesliga.
  • Foto: imago/Jan Huebner

HSV-Kapitän Schonlau: Hier ist er die Nummer zwei hinter Kimmich

Die Tordifferenz könnte für den HSV am letzten Spieltag noch zum Trumpf werden. 33 Gegentore, genau eins im Schnitt, so wenige wie kein anderes Team in der Liga hat die Mannschaft von Trainer Tim Walter in der laufenden Saison kassiert. Ein Top-Wert. Zum Vergleich: Die Mannschaft mit den zweitwenigsten kassierten Treffern, der SC Paderborn, fing sich 41 Tore.

Die HSV-Abwehr steht so stabil wie seit 2006 nicht mehr. Damals waren es nach dem 34. Spieltag im Oberhaus gar nur 30 Gegentore – am Ende ging es in die Champions League. Die Sphären sind heute andere, das Ziel aber dennoch groß und klar definiert.


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Mit einem Sieg bei Hansa Rostock soll der Relegationsplatz gesichert werden, dabei bauen die Hamburger gegen den Topstürmer der „Kogge“, John Verhoek (17 Saisontore), auf ihren Defensivverbund – mit Anführer Sebastian Schonlau. Der 27-Jährige ist ein elementarer Baustein im System von Walter – und hat einen regelrechten Magnet-Fuß. Kein anderer Spieler in der Liga ist so oft am Ball wie der HSV-Kapitän.

HSV-Kapitän Schonlau ist Ligaspitze

Im Schnitt kommt Schonlau auf 94,84 Ballkonktakte pro Spiel, insgesamt sind es schon 3035 in seinen 32 Saisonspielen (nur einmal fehlte er wegen einer Gelb-Roten Karte). Im deutschen Profi-Fußball wird Schonlaus Quote nur von Bayern-Star Jo­shua Kimmich (106,96 Ballkontakte pro Spiel bei 27 Einsätzen) getoppt.

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Auch bei den angekommenen Pässen liegt Schonlau im Zweitliga-Rankning vorne – mit weitem Abstand. 2479 Zuspiele (Quote 90,8 Prozent) brachte der Käpt’n an den  Mann. Bei St. Paulis Leart Paqarada, Zweiter im Ranking, sind es bislang 1714 Pässe in 33 Saisonspielen. Schöne Gewissheit für Schonlau: Geht mal ein Pass schief, wie in der zwölften Minute gegen Hannover 96, dann steht immer noch Daniel Heuer Fernandes zwischen den Pfosten.

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