Hrubesch, Magath und Kaltz feiern den Europapokal-Sieg
Hrubesch, Magath und Kaltz feiern den Europapokal-Sieg
  • 1983 gewannen Hrubesch, Magath und Kaltz (v.l.) mit dem HSV den Europapokal.
  • Foto: WITTERS

Magath gratuliert Kaltz in der MOPO: „Der erfolgreichste HSV-Spieler aller Zeiten“

Im Mittelpunkt stand Manni Kaltz nie wirklich gerne. Dabei gab es dafür mehr als genug Anlässe. Kein Spieler hat mit dem HSV jemals so viel erreicht und gewonnen wie er. Heute wird der Erfinder der „Bananenflanke“ 70 Jahre alt. In der MOPO gratuliert ihm Felix Magath.

„Natürlich wünsche ich Manni nur das Beste“, sagt Magath, der beim HSV und in der Nationalmannschaft bei insgesamt 371 Spielen zusammen mit Kaltz auf dem Platz stand und sich mit ihm bei zahlreichen Auswärtsfahrten auch das Zimmer teilte. Magath ist sich sicher: So einen Spieler wie Kaltz wird es beim HSV nie wieder geben: „Er ist der erfolgreichste HSV-Spieler aller Zeiten. Ich glaube auch, was er mit dem HSV alles gewonnen und erreicht hat, wird für immer einzigartig bleiben.“

Manfred Kaltz machte über 700 Spiele für den HSV

Zweifel an dieser Aussage sind nicht angebracht. Das belegen zahlreiche beeindruckende Fakten: Zwischen 1971 und 1991 machte Kaltz insgesamt 740 Spiele für den HSV. Allein in der Bundesliga lief er in 581 Partien für die Hamburger auf. Er wurde mit dem HSV 1979, 1982 und 1983 Deutscher Meister, 1976 und 1987 holte er den DFB-Pokal. Auch Europapokalsieger der Pokalsieger (1977) und Europapokalsieger der Landesmeister (1983) wurde Kaltz mit dem HSV. Für die deutsche Nationalmannschaft machte er 69 Spiele, wurde 1980 Europameister und 1982 Vize-Weltmeister.


MOPO

Was ist in dieser Woche im Volkspark passiert? Jeden Freitag liefert Ihnen die Rautenpost Analysen, Updates und Transfer-Gerüchte – pünktlich zum Wochenende alle aktuellen HSV-News der Woche kurz zusammengefasst und direkt per Mail in Ihrem Postfach. Hier klicken und kostenlos abonnieren.


„Manni hat sich immer alles erarbeitet. Er war ein richtiger HSVer, der den Verein geliebt und gelebt hat. Oft hat er die Spiele entschieden“, sagt Magath, der betont, dass sich Kaltz trotz seiner Erfolge niemals selbstdargestellt habe.

Das könnte Sie auch interessieren: Ex-Boss Bruchhagen: Darum ist Kühne für den HSV „alternativlos“

So wird es auch heute an seinem 70. Geburtstag sein. Im engsten Familienkreis wird er in Hamburg feiern. Einen Wunsch hat er auch an den HSV. Kaltz: „Ich hoffe, dass sie dieses Jahr aufsteigen. Auf Dauer ist Zweite Liga langweilig. Wenn es jetzt nichts wird, wann dann?“

Email
Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp