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Walter mit Alidou
  • Auch Faride Alidou (r.) kehrte am Donnerstag ins HSV-Training unter Tim Walter zurück.
  • Foto: WITTERS

HSV-Rätsel nach Corona-Welle: Reicht die Kraft für die Wende?

Er selbst, behauptete Tim Walter am Donnerstag, „war nicht überrascht, dass es nicht nur uns, sondern auch andere Vereine“ getroffen habe. Was er meinte, lag auf der Hand: Die jüngsten Corona-Ausbrüche in beiden Klub-Lagern. Es waren kräftezehrende Tage, die die Manpower sowohl in Düsseldorf als auch beim HSV zuletzt auf ein Minimum schrumpfen ließen. Inzwischen scheinen sie weitestgehend zurück zu sein, die Kräfte – aber welchem der beiden Kontrahenten werden sie genügen?

Am Donnerstag gingen sie, was das coronabedingt jüngst arg gebeutelte Spielermaterial angeht, im Gleichschritt in Richtung Normalität. Während sich bei der Fortuna, die letzte Woche insgesamt 14 Fälle innerhalb des Kaders beklagte, mit HSV-Schreck Daniel Ginczek, Rouwen Hennings und Jordy de Wijs die Profis neun bis elf zurückmeldeten, gab es auch aus dem Volkspark weiteren Grund zur Freude.

HSV: Rohr, Alidou und Wintzheimer trainieren wieder

In Form eines lauthalsen „Herzlich Willkommen zurück“ feierte Walter das Trainingscomeback von Maximilian Rohr, Faride Alidou und Manuel Wintzheimer. Auch sie konnten sich freitesten, damit fehlt aus dem Corona-Lazarett nur noch Anssi Suhonen. Während der HSV-Trainer beim jungen Finnen erst am Freitag Gewissheit haben wird, stellt sich in Bezug auf alle Rückkehrer der Woche die Frage: Auf welchem Fitnessstand sind sie?


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„Ob sie über 90 Minuten gehen können, muss man schauen“, räumte Walter ein. Es könne passieren, dass manche Spieler „müde und ein bisschen früher ausgelaugt“ als sonst sein würden. Bisher habe er allerdings „gutes Feedback“ von seinen Rekonvaleszenten erhalten, versicherte der Coach. „Wir haben alles abgewägt und sind immer im engen Austausch mit den Medizinern.“

Walter: So steht es um die Kräfte der HSV-Profis

Walter ist sich der gesundheitlichen Verantwortung gegenüber seinen Profis bewusst, ließ alle vor ihrer Rückkehr im UKE untersuchen. Freilich war sie nicht einfach, die Woche, die hinter dem gesamten HSV liegt. Walter jedoch sieht es pragmatisch: „Ich glaube, dass man in der heutigen Zeit damit leben muss, dass das passieren kann.“

Immerhin kann er sich sicher sein, dass sein Gegenüber in Düsseldorf, der genesene Ex-HSV-Trainer Daniel Thioune, selbige Herausforderung durchmachen musste – und bei der Startelf-Berufung nun ebenfalls die Gesundheit seiner Spieler berücksichtigen muss. Die richtige Balance zu finden, wird entscheidend sein.

HSV-Trainer Walter: „Zweite Liga eng wie nie“

Denn es geht nicht nur um die Kräfte an sich, sondern vor allem darum, was sie beim HSV nach zwei Pleiten in Serie einleiten sollen: die Wende. Walter weiß: „So eng wie es in dieser Zweiten Liga zugeht, ging es glaube ich noch nie zu.“ Ob drei oder sieben Teams den Aufstieg unter sich ausmachen würden, könne keiner sagen.

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Ob der HSV auch nach dem Spieltag zu jenen Teams zählen wird, liegt schon am Samstag an ihm selbst – beim Kräftemessen in Düsseldorf.

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